Welcher Sportwettenanbieter verfügt über die besten Wetten auf Pferderennen? In dieser Rubrik finden Sie das aktuelle Ranking der besten Buchmacher im Bereich Pferdewetten:

Die Testergebnisse im Bereich Pferdewetten:

  Score Bewertung Testbericht  
93% hervorragend
Bet365 Test zu Bet365
William Hill Logo
89% sehr gut
William Hill Test zu William Hill
Betway Logo
84% gut
Betway Test zu Betway
83% gut
Bwin Test zu Bwin
Racebets Logo
79% guter Durchschnitt
Racebets Test zu Racebets
71% durchschnittlich
Sportingbet Test zu Sportingbet
60% schwach
Unibet Test zu Unibet

Da der Pferdewette in Deutschland im Vergleich zu anderen Angeboten, wie beispielsweise der Fußballwette, eher geringe Bedeutung zukommt, verbannen viele Wettanbieter den Pferdesport aus ihrem Wettprogramm.

Ihr die Treue halten vor allem englische Buchmacher (bspw. Bet365, William Hill und Sportingbet), die sich wohl ihrer Herkunft aus dem Mutterland des Pferderennsports verpflichtet sehen, und Buchmacher mit Wurzeln im Pferdewettgeschäft (bspw. Digibet).

Icon Rufzeichen

 Leider können Wettkunden aus Deutschland bei Bet365, William Hill, Ladbrokes, Bwin und Betway aktuell keine Pferdewetten mehr platzieren. Für Wettkunden aus Österreich besteht dieses Angebot dagegen weiterhin.
 

Außerdem sind noch all jene Buchmacher zu nennen, die Wert darauf legen, ein lückenloses Programm vorzulegen, in dem Pferdewetten selbstverständlich nicht fehlen dürfen. Aufgrund des etwas breiter aufgestellten Geschmacks in Skandinavien, führen zudem auch Wettanbieter aus Schweden und Norwegen die schnellen Vierbeiner im Programm.

Die Sportsbooks der betreffenden Anbieter haben wir einem Test auf ihre Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die Pferdewette unterzogen. Die Ergebnisse dazu haben das nachfolgende Ranking inspiriert und zu den angegebenen Bewertungen der einzelnen Wettanbieter geführt:

So wurden die Pferdewetten getestet:

Die Pferdewette ist der Klassiker unter den Sportwetten, denn keiner Sportart ist eine dermaßen lange Wetttradition zur Seite gestellt, wie dem Pferderennen. Dies liegt an der vergleichsweise relativ frühen Professionalisierung und Institutionalisierung des Pferdesports. Sobald Strukturen für den Sport vorhanden sind, kann auch die Wette auf einer professionellen Ebene Fuß fassen.

Als lang gewachsene Wettart, ist die Pferdewette relativ komplex und anspruchsvoll. Auch die Tatsache, dass sie sich mittlerweile von einer örtlichen Gebundenheit an die Rennbahn emanzipiert hat, hat ihr neue Komplexität verliehen. So sind beispielsweise die an der Rennbahn üblichen Wetten zum Renntag mittlerweile ergänzt um Antepost-Wetten und Livewetten vom Buchmacher.

Bet365 Pferdewetten

Bild oben: Einblick in das Pferdewetten-Angebot von Bet365 – die Favoriten der nächsten drei Rennen sind ganz oben im Pferdewettprogramm ausgehängt.

 
Auch bei den Systemen zur Abrechnung der Wette, also zur Ermittlung von Wettgewinnen, hat sich einiges getan. Neben dem Wettpool an der Rennbahn, in welchen viele Buchmacher die Einsätze ihrer Kunden vermitteln, gibt es die Wetten direkt beim Buchmacher, der selbst zwei unterschiedliche Formen der Abrechnung von gewonnenen Wetten kennt:

Da gibt es zum Einen die Wette zum Starting Price und zum Anderen die Wette zu fixen Quoten. Bei ersterer wird die Quote, mit welcher der Wetteinsatz multipliziert wird, erst zu Beginn des Rennens definiert. Bei Abschluss der Wette weiß der Kunde folglich noch nicht, welchen Preis er für seine Wette erhält. Bei zweiterer steht die Quote zum Zeitpunkt des Wettabschlusses fest. Sie wird vom Anbieter ausgeschrieben und ist für ihn bindend.

Video: der deutsche Wettanbieter Bet3000 ist aufgrund seiner Historie eng mit dem Pferderennsport verbunden und tritt dementsprechend auch als Sponsor und Veranstalter bei Pferderennen auf. Das einschlägige Wettprogramm hat der Buchmacher mittlerweile auf eine eigene Plattform (oneXtwo) ausgelagert.
 

Buchmacher, die ihren Wettkunden alle drei Systeme offerieren, sowohl Renntag-Wettmärkte als auch Antepost-Wettmärkte führen, erzielen im Testverfahren zur Pferdewette zusätzliche Prozentpunkte. Darüber hinaus sind aber auch andere Kriterien im Test entscheidend:

Die drei Kategorien im Pferdewettentest

Das größte Kapitel im Test ist selbstverständlich das Wettangebot. Hier gilt es die Vielfalt der Wettarten, der vertretenen Rennbahnen und Preise der Pferderennindustrie zu ermitteln. Wer neben der klassischen Siegwette auch Platz, ITA, TRITA, Zweier, Dreier, Zwilling, Drilling, usw. (vgl. Wettarten bei Pferderennen) im Angebot führt, Galopper und Traber kennt, sich nicht nur auf den Heimatmarkt konzentriert sondern auch Rennen aus dem restlichen Europa, oder gar aus Übersee, Australien, Südafrika oder Asien in sein Programm aufnimmt, der kann sich über ein gutes Ergebnis im Test freuen.

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 → die besten Wettangebote im Test
 

Weitere Prozentpunkte aus dieser Testkategorie kann sich sichern, wer von den genannten Wettprinzipien (Totalisator, fixe Quoten, SP) mehrere oder gar alle führt und wer neben dem Renntag-Wettmarkt, welcher der Klassiker bei der Pferdewette ist, auch die Antepost-Wette nicht stiefmütterlich behandelt. Weniger wichtig, aber dennoch positiv bemerkt werden Zusatzangebote, wie beispielsweise virtuelle Sportwetten, also Wetten zu vom Computer simulierten Pferderennen.

Virtuelle Pferderennen bei Ladbrokes

Bild oben: Einblick in das Pferdewetten-Angebot von Bet365 – die Favoriten der nächsten drei Rennen sind ganz oben im Pferdewettprogramm ausgehängt.

Nach dem Wettangebot gilt der nächste prüfende Blick den Wettquoten. Je attraktiver die Quoten, desto besser die Bewertung im Test. Dies gilt selbstverständlich nur in Hinblick auf das Buchmacherangebot zu fixen Quoten, da sowohl die Tote-Quote als auch der Starting Price aus der Verteilung der Wetteinsätze zum Zeitpunkt des Annahmeschlusses heraus bestimmt werden. Die Preisbestimmung der Oddset-Wetten orientiert sich hingegen am Markt und den Gesetzen des freien Wettbewerbs. Die Tote-Quote liegt zudem gar nicht in der Hand des Buchmachers, sondern in jener der Pferderennindustrie.

Das letzte Kriterium im Test gilt nicht unmittelbar dem Angebot des Buchmachers, sondern dem „Rundherum“: Wie funktional ist die Präsentation des Angebots, wie stützt das Design oder die Strukturierung der Angebote die Usability oder welche zusätzlichen Services (bspw. Hilfecenter, Live-Übertragung, Sportkommentation, Statistiken, Rennkalender) werden geboten?

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