Rafael Nadal gilt in der Gunst der Wettanbieter als Top-Favorit für den Sieg bei den US Open. (Credit: TIMOTHY A. CLARY / AFP / picturedesk.com)

Das Tennis-Jahr 2019 geht in die zweite Halbzeit – und der erste Höhepunkt sind dabei die US Open, die heuer vom 26. August bis zum 8. September in New York stattfinden.

Und die ganze Tennis-Welt fragt sich vor dem vierten und letzten Grand Slam-Turnier des Jahres: Geht der Turniersieg wieder an Novak Djokovic oder Rafael Nadal?

Oder kann der sentimentale Favorit Roger Federer mit dem Titelgewinn sogar Historisches schaffen?

US Open Wetten: Wer gewinnt 2019 bei den Herren?

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Rafael Nadal 1,18 1,17 1,16 1,15 1,15
Daniil Medvedev 5,00 4,50 4,80 5,00 4,90

*Quoten Stand vom 8.9.2019, 11:10 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. Text vor Turnierbeginn.

Kürt sich Federer zum Rekord-Sieger der US Open?

Von 2004 bis 2008 hat Roger Federer die US Open fünf Mal hintereinander gewinnen können – damit ist zusammen mit Pete Sampras und Jimmy Connors der Rekordsieger dieses Grand Slam-Turniers.

Dass der Weg zum Rekordsieger aber beschwerlich ist, zeigt die Tatsache, dass der Schweizer dieses Turnier zuletzt vor über zehn Jahren zum letzten Mal gewinnen konnte.

Seit damals musste sich „King Roger“ mit zwei Endspiel- und drei weiteren Halbfinal-Teilnahmen begnügen. Im Vorjahr war für Federer gar schon im Achtelfinale Endstation.

Ob es diesmal für den Titelgewinn und damit zum Rekordsieg reichen wird?

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Die Wettanbieter sind bei ihren US Open Wetten nicht wirklich davon überzeugt, dass Federer den Siegespokal überreicht bekommt. Für die Buchmacher gelten Novak Djokovic und Rafael Nadal als größere Titelanwärter.

Das dürfte auch damit zu tun haben, dass Federer beim Masters-Turnier in Cincinnati eine historische Niederlagen hinnehmen musste.

US Open Siege der „Big Three“

  • 5x Roger Federer (2004, 2005, 2006, 2007, 2008)
  • 3x Novak Djokovic (2011, 2015, 2018)
  • 3x Rafael Nadal (2010, 2013, 2017)

Im Achtelfinale unterlag er dem Russen Andrej Rublev in nur 62 Minuten mit 3:6, 4:6 – so schnell verlor Federer schon seit 2003 kein Match mehr.

Trotz dieser überraschenden Pleite konnte Federer dem frühen Aus in Cincinnati etwas Positives abgewinnen: „Ich habe jetzt sehr viel Zeit, um mich auf die US Open vorzubereiten und mich an die Bedingungen dort zu gewöhnen. Ich werde körperlich zu 100 Prozent fit sein.“

Wussten Sie dass… die US Open das einzige Grand-Slam-Turnier sind, das auf drei verschiedenen Bodenbelägen ausgetragen wurde. Bis 1974 wurde auf Rasen gespielt, von 1975 bis 1977 auf Sand und seit 1978 auf Hartplatz.

Außerdem dürfte ihn eine Statistik zuversichtlich in Richtung US Open blicken lassen.

2004 – nach einer Erstrundenpleite in „Cincy“ – gewann er zum ersten Mal in Flushing Meadows. 2006, nach einer Niederlage in der 2. Runde, kürte er sich ebenfalls zum US Open-Champion wie auch 2008. Damals war, wie heuer, im Achtelfinale Endstation. Ein gutes Omen?

US Open Wetten: Nadal ist jetzt der Top-Favorit

Während Roger Federer mit einigen Fragezeichen im Gepäck in den „Big Apple“ kommt, sah die Welt bei seinen beiden ewigen Rivalen Rafael Nadal und Novak Djokovic ganz anders aus.

Djokovic kam immerhin als Wimbledonsieger – Final-Triumph über Federer – nach New York, Nadal hat das Masters1000-Turnier in Montreal für sich entschieden und auf Cincinnati verzichtet.

Deshalb standen die beiden Superstars vor Turnierbeginn in der Gunst der Wettanbieter hinsichtlich Turniersieg auch vor Federer.

Djokovic war in der Gunst der Quoten-Checker nicht umsonst ganz weit vorne zu finden, wenn es um die US Open Wettquoten geht. Beim britischen Traditions-Bookie Bet365 gibt es vor Turnierbeginn für einen Titelgewinn des Serben gar nur etwa das Doppelte des Wetteinsatzes zu gewinnen.

Seit 2007 erreichte Djokovic bei den US Open bei jeder Teilnahme zumindest das Halbfinale!

Von den elf Halbfinal-Partien verlor er nur drei – das heißt: Acht Mal kam er bereits ins Finale (2007, 2010, 2011, 2012, 2013, 2015, 2016, 2018) – dabei gewann er drei Mal den Titel: 2011, 2015 und im Vorjahr.

ABER: Im Achtelfinale musste der „Djoker“ verletzungsbedingt aufgeben. Weshalb nun alles nach einem Final-Duell zwischen Federer und Nadal aussehen könnte…

Betfair
1.22
US Open Sieger: Federer oder Nadal
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* Quoten Stand vom 2.9.2019, 14:55 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.

US Open: Wetten auf einen Außenseiter?

Dass die US Open aber nicht nur eine Angelegenheit für die „Großen“ ist, zeigte sich des Öfteren in den letzten Jahren.

2016 kürte sich Stan Wawrinka zum „King of Queen’s“ und 2014 triumphierte Marin Cilic über Kei Nishikori. Es war zugleich das erste Major-Finale seit 2005 ohne Beteiligung von Federer, Nadal und Djokovic.

Das zeigt: Hier im Arthur Ashe Stadium, dem größten Center Court im Tennis-Universum, schlägt hie und da auch die Stunde der Außenseiter. Auch 2009 war dies der Fall, als sich der Argentinier Juan-Martin del Potro seinen ersten und bislang einzigen GS-Titel sicherte.

Video: 2016 triumphierte Stan Wawrinka bei den US Open. Im Finale bezwang er Novak Djokovic. Gelingt ihm wieder so ein Coup? (Quelle: YouTube/US Open Tennis Championships)

Wer könnte 2019 als Überraschungsgast bei der Siegerehrung fungieren?

Diese Rolle könnte beispielsweise Daniil Medvedev übernehmen.

Er hat vor den US Open bei allen drei Hartplatz-Turnieren, die er gespielt hat, jeweils das Finale erreicht – in Washington, Montreal und zuletzt in Cincinnati.

Nachdem der 23-jährige Russe die ersten beiden verloren hat – gegen Kyrgios bzw. Nadal – konnte er in „Cincy“ gewinnen. Auf dem Weg zu seinem bislang größten Karriere-Triumph, der in der Weltrangliste auf Rang 5 brachte, besiegte er im Halbfinale sogar Novak Djokovic.

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Aber: Seit 2003 kam es lediglich vier Mal vor, dass der Cincinnati-Champion danach auch bei US Open siegen konnte. Das Kunststück schafften nur Andy Roddick (2003), Roger Federer (2005 und 2007), Rafael Nadal (2013) und im Vorjahr Novak Djokovic.

Hinter den „Big Three“ und dem Mann der Stunde lauern bei den US Open Sieger Wettquoten Österreichs Dominic Thiem und Deutschlands Alexander Zverev.

Allerdings ging es beiden in den letzten Wochen nicht gerade bestens. Zverev steckt in einer veritablen Krise, Thiem quälte sich mit einer grippalen Erkältung.

Deutsche Siege bei den US Open

  • Herren-Einzel: Boris Becker (1989)
  • Herren-Doppel: Henner Henkel/Gottfried von Cramm (1937), Philipp Petzschner (2011)
  • Damen-Einzel: Steffi Graf (1988,1989, 1993, 1995, 1996), Angelique Kerber (2016)
  • Damen-Doppel: Claudia Kohde-Kilsch (1985)
  • Mixed-Bewerb: Laura Siegemund (2016)

Allerdings hat Zverev, immerhin Sechster der Weltrangliste, bei Grand Slam Turnieren bislang noch nicht überzeugen können: Sein bestes Major-Ergebnis war ein Viertelfinale bei den French Open 2018.

Bei den US Open war er drei Mal im Haupotbewerb und sein bestes Resultat war eine 2. Runde (2017 und 2016). Im Vorjahr ist er gar schon in Runde 1 gescheitert.

US Open 2019: Serena oder eine andere?

Gibt es im Herren-Wettbewerb bei den US Open 2019 drei sehr klare Titelfavoriten, so ist das Feld in der Damen-Konkurrenz viel offener.

Für den Turniersieg in Flushing Meadows kommen fast ein halbes Dutzend Spielerinnen in Frage – das macht sich auch bei den US Open Wetten der Online Buchmacher bemerkbar.

US Open Wetten: Wer gewinnt 2019 bei den Damen?

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Serena Williams 3,00 2,50 3,00 2,80 2,90
Naomi Osaka 5,00 5,00 6,00 5,00 5,00
Elina Svitolina 5,00 5,00 5,50 5,50 5,00
Johanna Konta 13,0 12,0 13,5 12,5 13,0

* Quoten Stand vom 2.9.2019, 14:25 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.

Als Top-Favoritin wird von Seiten der Wettanbieter jedoch Serena Williams ins Turnier geschickt – und das, obwohl die Grand Dame zuletzt bei den Australian Open 2017 ein Grand Slam Turnier gewinnen konnte.

Allerdings erreichte die fast 37-Jährige, die nach diesem Triumph eine fast einjährige Babypause machte, bei drei der letzten sechs Grand Slam-Turniere im Finale – unter anderem bei den US Open 2018.

Doch dieses Endspiel verlor sie ebenso wie jene in Wimbledon 2018 und 2019. Dabei fehlt Williams, die bei 23 Grand Slam-Titel hält, nur noch ein Major-Pokal um in der ewigen Bestenliste mit Margret Court gleichzuziehen.

Und sollte ihr eigentlich in New York gelingen – hier erreichte sie seit 2008 bei jeder Teilnahme (9) stets das Halbfinale! Sechs Mal gelang der Einzug ins Endspiel. Wie im Vorjahr…

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… nur dort machte ihr die japanische Newcomerin Naomi Osaka einen Strich durch ihre Grand-Slam-Rechnung, womit es mit Osaka erstmals eine japanische Siegerin in Flushing Meadows gab!

2019 geht Osaka erstmals in ihrer Karriere als Titelverteidigerin in ein Grand Slam-Event. Ob sie dieser Erwartungshaltung Stand halten kann?

Geht es nach der Statistik, dann wird Osaka die Wiederholung ihres Vorjahres-Triumphes nicht gelingen. In den letzten vier Jahren gab es bei den US Open vier verschiedene Siegerinnen. Die letzte Titelverteidiung gelang Serena Williams 2014.

Eine dieser Vier war 2016 Angelique Kerber.

Deutschlands Nummer 1 wird bei den US Open Wetten jedoch nur zum Kreis der Außenseiter gezählt. Für „Angie“ lief es in den letzten Wochen überhaupt nicht nach Wunsch, wie mehrere Erstrunden-Niederlagen belegen.