US Open Wetten – die besten Quoten 2017

Das Tennis-Jahr 2017 geht in die zweite Halbzeit – und der erste Höhepunkt sind dabei die US Open, die heuer vom 28. August bis zum 10. September in New York stattfinden.

Das war bei dem Turnier, das erstmals 1881 unter dem Namen U.S. National Championships ausgetragen wurde, nicht immer so – denn die ersten Turniere wurden in Newport ausgetragen.

 

Wettquoten: Wer gewinnt die US Open 2017?

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Sieger US Open – Herren Einzel
R. Federer 2,75 2,70 2,62 2,70 2,60 2,62
R. Nadal 2,37 2,50 2,50 2,30 2,40 2,37
S. Querrey 9,50 10,0 12,0 9,00 10,0 9,00
J. M. Del Potro 11,0 10,0 15,0 10,0 12,0 10,0
K. Anderson 11,0 12,0 17,0 10,0 11,25 12,0
P. Carreno Busta 19,0 20,0 21,0 18,0 17,0 17,0
D. Schwartzmann 29,0 25,0 41,0 25,0 29,0 31,0
A. Rublev 41,0 40,0 67,0 40,0 51,0 51,0
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Siegerin US Open – Damen Einzel
P. Kvitova 4,33 4,25 4,50 4,30 4,50 4,33
K. Pliskova 4,00 4,00 4,33 4,00 4,00 4,00
M. Keys 5,00 5,00 4,50 5,00 5,00 5,00
V. Williams 7,50 7,50 9,00 7,00 8,00 7,50
C. Vandeweghe 9,00 9,00 11,0 9,00 10,0 9,00
S. Stephens 9,00 10,0 9,00 9,00 9,00 9,00
A. Sevastova 17,0 18,0 19,0 17,0 17,0 16,0
K. Kanepi 21,0 25,0 34,0 20,0 23,0 21,0

Quoten: 5.9.; Text: vor Turnier-Beginn
 

Seit 1915 steigen die US Open in New York, zunächst im West Side Tennis Club in Forest Hills und ab 1978 im wenige Kilometer entfernten Flushing Meadows.

Doch nicht nur der Ort wechselte in der Geschichte der US Open öfters, sondern auch der Belag.

 
Icon TennisballDie US Open sind das einzige Grand-Slam-Turnier, das auf drei verschiedenen Bodenbelägen ausgetragen wurde. Bis 1974 wurde auf Rasen gespielt, von 1975 bis 1977 auf Sand und seit 1978, seit dem Umzug an den jetzigen Spielort, wird auf Hartplatz gespielt.
 

Somit schaffte einzig Jimmy Connors, der 1974, 1976 sowie 1978, 1982 und 1983 die US Open gewann, das einzigartige Kunststück, dieses Turnier auf allen drei Belägen zu gewinnen.

Mit diesen fünf Titeln ist Connors bis heute auch Rekordsieger dieses Turnieres – zusammen mit Pete Sampras und Roger Federer. Doch das kann sich heuer ändern.


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Kürt sich Federer auch zum Rekord-Sieger der US Open?

Dass Federer dazu in der Lage ist, große Turniere zu gewinnen, hat er heuer bereits mehrfach unter Beweis gestellt.

Im Jänner kehrte er nach einer halbjährigen Verletzungspause auf die große Tennis-Bühne zurück und holte sich gleich den Titel bei den Australian Open. Es war sein erster Sieg bei einem der vier Majors seit Wimbledon 2012. “Eine Story wie aus Hollywood”, wie Federer selbst sagt.

 
icon blitzDass diese Erfolgsstory aus Melbourne keine Eintagsfliege war, bewies der Maestro zwei Monate später mit seinen Triumphen in Indian Wells und Miami. Dieses „Double“ gelang Federer zuletzt in den Jahren 2005 und 2006.
 

Spätestens jetzt war klar: Mit Federer, den viele schon abgeschrieben und in der Tennis-Pension gesehen haben, ist wieder zu rechnen.

Nachdem er die erste Hartplatz-Periode dieses Jahres mit 19 Siegen aus 20 Matches beendet hatte, ließ er die Sandplatz-Saison komplett aus und bereitete sich in aller Ruhe auf Wimbledon vor.

Klappte es beim ersten Rasen-Turnier in Stuttgart noch nicht nach Wunsch (Aus in Runde 2), lief es danach wie am Schnürchen – mit einem Sieg in Halle kam er nach Wimbledon.

Dort schrieb er einmal mehr die Tennis-Geschichtsbücher um und kürte sich mit seinem insgesamt achten Titel zum alleinigen Rekordsieger im „Rasen-Mekka“.

 


Video: Roger Federers 19 beste Punkte auf dem Weg zu seinem Wimbledon-Triumph, seinem insgesamt 19. Grand-Slam-Titel. (Quelle: Youtube/Raz Ols)

 

Nun hat der 19-fache Grand-Slam-Champion auch bei den US Open die Möglichkeit dazu.

Und die Wettanbieter geben ihm dafür sogar beste Chancen. Beim britischen Traditions-Bookie Bet365 gilt „King Roger“ sogar als Topfavorit auf den Turniersieg – vor seinen härtesten Rivalen Andy Murray und Rafael Nadal.

Federer, der die US Open von 2004 bis 2008 fünf Mal in Folge gewonnen hat und 2015 zuletzt im Finale stand, sieht sich in typischer Bescheidenheit jedoch nicht in der Rolle des Gejagten, er verweist mit gewohnter Diplomatie auf die Stärken und Qualitäten seiner zuletzt teils schwächelnden Mitbewerber.

 

Murray und Nadal gelten als Federers härteteste Konkurrenten

Wie etwa Andy Murray. Der Schotte ist immer zwar immer noch die Nummer 1 der Tennis-Welt, aber in letzter Zeit tritt er nicht gerade wie eine auf. Heuer hat er bislang nur ein Turnier gewonnen – im Februar in Dubai. (Stand: 17.8.)

Bei den French Open war im Halbfinale Schluss, beim ersten Rasen-Turnier in Queen’s bereits in Runde 1 und im Wimbledon verlor er im Viertelfinale überraschend gegen den spielerisch limitieren Sam Querrey.

 
icon risikoDiese Resultate und das Fehlen bei den Masters-Events in Montreal und Cincinnati kosteten Murray die Weltranglisten-Führung. Nadal löst ihn ab dem 21. August als Nummer 1 ab. Der Spanier wird erstmals seit drei Jahren wieder am Weltranglisten-Thron Platz nehmen.
 

Ob sich Murray wieder die Spitzenposition zurückholen kann?

Es wird sehr schwer, denn Murray, der US Open-Champion von 2012, hatte nicht nur die beiden Masters-Turniere aufgrund Hüftproblemen absagen müssen, sondern in den letzten vier Jahren in Flushing Meadows immer wieder Probleme.

Seit 2013 kam er nicht mehr über das Viertelfinale hinaus, 2015 war sogar schon im Achtelfinale Endstation.

 


Video: 2013 gewann Rafael Nadal zum zweiten Mal nach 2010 die US Open – durch einen Vier-Satz-Finalsieg über Novak Djokovic. (Quelle: Youtube/Gsm VN)

 

Aber auch für Nadal lief es bei seinen letzten US Open-Gastspielen nicht nach Wunsch. 2014 konnte er verletzungsbedingt nicht teilnehmen, 2015 war in Runde 3 Schluss, im Vorjahr schon im Achtelfinale.

Doch im Gegensatz zu Murray hatte Nadal, der die US Open bereits zwei Mal gewinnen konnte (2010, 2013), aber bislang ein weitaus besseres Jahr 2017. Der „Sandplatz-König“ dominierte auf seinem Lieblingsbelag wie zu seinen besten Zeiten und gewann im Juni zum zehnten Mal die French Open.

Dass er auch auf Hardcourt zu den Pokalanwärtern zählt, bewies er mit seinen Final-Teilnahmen bei den Australian Open und in Miami. Zudem wird ihm die Eroberung der WEltranglisten-Führung wohl noch zusätzliches Selbstvertrauen geben.

 

 

Ein starker Widersacher bleibt Federer in New York erspart: Novak Djokovic.

Der Serbe, der bislang ein enttäuschendes Jahr hingelegt hatte, hat diese Saison verletzungbedingt für beendet erklärt. Eine Verletzung am Ellenbogen seines rechten Armes zwinge ihn zu dieser Maßnahme. „Eine verlängerte Pause ist unvermeidlich. Ich werde alles tun, um wieder gesund zu werden“, sagte er.

Damit wird der “Djoker” erstmals nach 51 Teilnahmen in Serie erstmals seit seinem Debüt 2005 bei den Australian Open bei einem Grand-Slam-Turnier fehlen. Und das ausgerechnet bei jenem Major, bei dem er am erfolgreichsten war.

 
Icon PokalSeit 2007 erreichte Djokovic bei den US Open jedes Mal Halbfinale. Von den elf Mal, in denen er in die Vorschlussrunde kam, schaffte er es sieben Mal ins Finale (2007, 2010, 2011, 2012, 2013, 2015, 2016) – dabei gewann er zwei Mal den Titel: 2011 und 2015.
 

Gibt es wieder eine Überraschung im Finale?

Dass die US Open aber nicht nur eine Angelegenheit für die sogenannten „Big Four“ ist, zeigte sich des Öfteren in den letzten Jahren.

Im Vorjahr kürte sich Stan Wawrinka zum „King of Queen’s“ und 2014 triumphierte Marin Cilic über Kei Nishikori. Es war zugleich das erste Major-Finale seit 2005 ohne Beteiligung von Federer, Nadal und Djokovic.

Das zeigt: Hier im Arthur Ashe Stadium, dem größten Center Court im Tennis-Universum, schlägt hie und da die Stunde der Außenseiter. Auch 2009 war dies der Fall, als sich der Argentinier Juan-Martin del Potro seinen ersten und bislang einzigen GS-Titel sicherte.

 


Video: Im Vorjahr triumphierte Stan Wawrinka bei den US Open. Im Finale bezwang er Novak Djokovic. Heuer ist der Schweizer verletzungsbedingt nicht dabei. (Quelle: Youtube/ US Open Tennis Championships)

 

Wer könnte 2017 als Überraschungsgast auf dem Siegertreppchen fungieren?

Da Wawrinka verletzungsbedingt fehlen wird, wird dies nun noch mehr Cilic und vor allem Milos Raonic zugetraut. Der Kanadier, Nummer 9, der Welt, scheiterte im Vorjahr zwar in Runde 2, gilt unter den Tennis-Experten und bei sämtlichen Buchmachern als gefährlicher Außenseiter.

In dieser Rolle befinden sich auch der österreichische Shootingstar Dominic Thiem und Deutschlands Wunderkind Alexander Zverev, der auf den sportlichen Spuren von Boris Becker wandeln möchte.

Deutsche Siege bei den US Open:

  • Herren-Einzel: Boris Becker (1989)
  • Herren-Doppel: Henner Henkel/Gottfried von Cramm (1937), Philipp Petzschner (2011)
  • Damen-Einzel: Steffi Graf (1988,1989, 1993, 1995, 1996), Angelique Kerber (2016)
  • Damen-Doppel: Claudia Kohde-Kilsch (1985)
  • Mixed-Bewerb: Laura Siegemund (2016)

Etwaige Titelkandidaten spielen sich oftmals bei den US Open Series – bei jenen Hartplatz-Turnieren, die im Vorfeld der US Open ausgetragen werden – in den Vordergrund. Wie beispielsweise Zverev, der zuletzt das Masters-Event in Montreal und davor das Turnier in Washington gewonnen hat.

 

Icon TennisWas sind die US Open Series?
Die US Open Series ist eine Serie von derzeit insgesamt acht Turnieren der ATP- und WTA-Tour, die sich auf den Zeitraum von fünf Wochen vor den US Open erstreckt.

Sie wurde 2004 ins Leben gerufen, um den kleineren amerikanischen Turnieren eine größere Fernsehpräsenz zu verschaffen.

Die Spieler können im Verlauf der Serie Punkte sammeln, die später entsprechend ihrem Abschneiden bei den US Open zu einer höheren Preisgeldausschüttung führen.

icon money2013 stellten Serena Williams und Rafael Nadal durch Gewinn der US Open Series und der anschließenden US Open mit einem Preisgeld von jeweils 3,6 Mio. US-Dollar einen neuen Preisgeldrekord im professionellen Tennis auf.

Zu den Turnieren der US Open Series 2017 zählen: Atlanta (ATP), Standford (WTA), Montreal (ATP), Toronto (WTA), Cincinnati (ATP & WTA), Winston Salem (ATP), Connecticut (WTA).

 

Ein offenes Rennen im Damen-Bewerb

Während es im Herren-Bewerb laut den Wettanbietern mit Roger Federer einen recht deutlichen Favoriten gibt, ist das Feld in der Damen-Konkurrenz wie auch schon in Wimbledon ziemlich offen.

Als potenzielle Titelgewinnerin kommt auf jeden Fall Karolina Pliskova in Frage.

 
Icon FragezeichenZwar hat Pliskova in diesem Jahr bereits drei Turniere gewonnen (Brisbane, Doha, Eastbourne), aber auf der großen Grand-Slam-Bühne war sie nur eine Nebendarstellerin: In Melbourne war im Viertelfinale Schluss, in Paris im Halbfinale und in Wimbledon in Runde 2.
 

Bei den US Open soll nun der große Wurf gelingen.

Im Vorjahr bwar die Tschechin, die nach Wimbledon aufgrund der Weltranglisten-Arithmetik plötzlich zur Nummer 1 aufstieg, zwar schon ganz knapp dran, musste sich im Finale aber Angelique Kerber in drei Sätzen geschlagen geben.

 

 

Die Deutsche geht deshalb mit einer gewissen Last in das letzte Major des Jahres – ein frühes Aus kann einen Absturz in der Weltrangliste zur Folge haben. Doch daran will Kerber, die in diesem Jahr nicht wirklich auf Touren kommt und mit Stand 20. Juli noch immer ohne Turniersieg ist, gar nicht denken.

Weitaus besser lief es heuer für Simona Halep, wenn auch nur auf Sand. Auf ihrem Lieblingsbelag kann die kleine Rumänin sehr gute Resultate vorweisen, wie etwa den Sieg in Madrid sowie die Endspiele in Rom und bei den French Open.

 
Icon InfoAuf Hartplatz lief es im Frühjahr für Weltranglisten-Zweite dagegen weniger gut. Die Bilanz der ersten vier Turniere: Fünf Siege, vier Niederlagen. Erst in Miami lief es mit dem Viertelfinale besser. Bei den US Open ist das Halbfinale 2015 ihr bislang bestes Resultat.
 

Viel mehr trauen die Online-Bookies der Spanierin Garbine Muguruza zu, in Flushing Meadows zu gewinnen. Die 23-jährige, die 2016 die French Open gewann und vor kurzem in Wimbledon, weiß somit, wie man die großen Titel gewinnt.

 


Video: Garbine Muguruza ganz privat – ihre Familie, ihre Kindheit und ihr Haus. (Quelle: Youtube/Tatuve Tk)

 

Ein kleiner Vorteil im Gegensatz zu Pliskova und Halep.

Allerdings ist Muguruza, die Nummer 5 der Welt, in New York noch nie über die zweite Runde hinausgekommen. Auf Hardcourt lief es heuer in der ersten Jahreshälfte auch nicht gerade perfekt: Viertelfinale bei den Australian Open und Viertelfinale in Indian Wells waren die magere Ausbeute.

Besser schnitt dagegen Johanna Konta ab. Die in Australien geborene Britin mit ungarischen Vorfahren gewann im März das Turnier in Miami – unter anderem mit Siegen über Venus Williams und Halep – und im Jänner in Sydney.

Sie ist die Nummer 4 der Welt und fühlt sich reif für den Gewinn eines Grand-Slam-Turnieres, auch wenn es in Wimbledon „nur“ zum Halbfinale reichte.

 

Grand-Slam-Comeback von Scharapowa

Gibt es mit Pliskova, Halep, Muguruza oder Konta eine neue US Open-Siegerin oder gelingt der Siegerin von 2006 der ganz große Titelcoup?

Die Rede ist von Maria Scharapowa.

Die Russin, die im Jänner 2016 einen positiven Dopingtest ablieferte und daraufhin bis April 2017 gesperrt wurde, liegt bei den Wettanbietern jedenfalls hoch im Kurs. Der deutsche Wettanbieter Tipico führt Scharapowa mit einer Siegquote von 8,0 im Kreis der Titelanwärterinnen.

 
Wegen der Dopingsperre stürzte sie in der Weltrangliste weit ab und findet sich mit Ende Juli nur auf Rang 171 wieder. Ihr Glück: Die Veranstalter gaben ihr eine Wildcard für den Hauptbewerb – ansonsten hätte sie in der Qualifikation antreten müssen.
 

Damit sie erstmals seit den Australian Open 2016 wieder bei einem Grand-Slam-Turnier dabei, nachdem sie in diesem Jahr für die French Open keine Wildcard bekam und für Wimbledon verletzungsbedingt abgesagt hatte.

Den letzten ihrer fünf Grand-Slam-Titel hatte Scharapowa 2014 bei den French Open gewonnen, bei den US Open spielte sie aufgrund ihrer Dopingsperre (2016) bzw. einer Verletzungspause (2015) zuletzt im Jahr 2014. Damals erreichte sie das Achtelfinale.

 

alle Wettarten im Überblick

 

Thomas hat die US Open Wetten zusammengestellt

Thomas

Seit über 10 Jahren ist Thomas journalistisch im Sportbereich tätig, zunächst als Praktikant bei einem Online-Portal, danach bei einem großen österreichischen Sportverlag als fixer Redakteur. Er kann somit auf eine große Erfahrung zurückgreifen. Neben seinen absoluten Fachgebieten Tennis, Rad und Ski Alpin verfügt er – aufgrund seiner Begeisterung für die Sportart – über ein fundiertes Wissen zum Thema Fußball. Abgerundet wird das Ganze durch sein bereits lange vorhandenes Interesse an Sportwetten – kurz: die Kombination passt perfekt!