Tour de France Wetten – die besten Quoten 2017

2017 ist es endlich wieder einmal so weit: Die Tour de France startet in Deutschland.

Am 1. Juli erfolgt in Düsseldorf der Grand Depart – französisch für „große Abfahrt“ und die traditionelle Bezeichnung für den Beginn der Landesrundfahrt – mit einem 13 Kilometer langen Einzelzeitfahren.

Damit beginnt zum insgesamt vierten Mal nach Köln 1965, Frankfurt 1980 und (West)-Berlin 1987 das größte und wichtigste Radrennen der Welt in der Bundesrepublik.

Nach der Auftakt-Etappe startet auch das zweite Teilstück in Düsseldorf, das über 202 Kilometer nach Lüttich führt. Insgesamt stehen in den drei Rennwochen 21 Teilstücke mit einer Gesamtstreckenlänge von 3521 Kilometer auf dem Programm. Am 23. Juli endet die 104. Auflage in Paris.

 

Wettquoten: Wer gewinnt die Tour de France 2017?

Bet365 Logo Interwetten Logo Bwin Logo Tipico Logo Netbet Logo betway Logo Mybet Logo
Sieger Tour de France zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter
C. Froome 1,03 1,05 1,03 1,03 1,03 1,03
R. Uran 17,0 15,0 13,0 17,0 17,0 14,0
R. Bardet 67,0 67,0 70,0 66,0 101 60,0
M. Landa 126 101 100 101 151 125
F. Aru 501 301 400 501 501 300
D. Martin 501 301 400 501 501 125
A. Contador 1001 1001 750 1001 1001 1000
N. Quintana 4501 301 3000 4001 5001 1500

Quoten: 21.7.; Text: vor Tour-Beginn
 


zu den Tour de France Wetten bei Bet365!


 

Tour 2017: Ausgewogen, aber eine Kletter-Partie

Bis dahin erwartet auf die Radprofis ganz schön viel Arbeit, denn die Strecke der Tour de France 2017 beinhaltet erstmals seit 25 Jahren alle fünf französischen Gebirge: Die Vogesen, den Jura, die Pyrenäen, das Zentralmassiv und die Alpen.

Dementsprechend sparsam fallen auch die Etappen in den beiden Hochgebirgen aus. Zwar sind insgesamt fünf Teilstücke dieser Tour als Bergetappen deklariert, aber im Hochgebirge gibt es in diesem Jahr nur eine große Bergankunft – auf der 18. Etappe in der Steinwüste am Col d’Izoard.

 


Video: Auftakt in Düsseldorf – zum vierten Mal erst startet die Tour de France in einer deutschen Stadt. (Quelle: Youtube/ Le Tour De France)

 

Erstmals ist dieser Berg das Ziel einer Tour-Etappe. Auf berühmte Anstiege wie Mont Ventoux und Alpe d’Huez wird heuer verzichtet.
 

Icon InfoAls schwierigste Bergankunft neben jenem am Col d’Izoard wird die 9. Etappe nach Chambery genannt. Die Anstiege zum Col de la Biche, Grand Colombier und Mont du Chat sorgen an diesem Tag für 4.600 Höhenmeter.

 
Die nächste Kletterpartie steht dann auf der 12. Etappe in den Pyrenäen an. Hier geht es über den Porte de Bales und endet am steilen Peyragudes.

Weitere Berg-Highlights bei dieser Tour de France sind zwei mit etlichen Anstiegen gespickte Etappen im Jura, eine Etappe im Zentralmassiv sowie das 17. Teilstück, das über den mythischen Col du Galibier auf den Serre Chevalier führt.

 

Die 21 Etappen der Tour de France 2017:

  • 9 Flachetappen
  • 5 Mittelgebirgs-Etappen
  • 5 Bergetappen und drei Bergankünfte
  • 2 Einzelzeitfahren

Neben fünf Mittelgebirgs-Etappen und fünf Bergetappen, auf denen die Kletterer ihre Chancen haben, stehen auch insgesamt neun Flachetappen auf dem Programm – somit ist auch für das Wohl der Sprinter gesorgt.

 


Video: Die Tour de France 2017 im Schnelldurchlauf – alle 21 Etappen von Düsseldorf bis nach Paris. (Quelle: Youtube/ Le Tour De France)

 

Die Entscheidung über den Tour-Sieg fällt aber sicher nicht in den Massensprints und wohl auch nicht in den Bergen – sondern diese ist für das vorletzten Teilstück vorgesehen: Am 22. Juli ist auf der 20. Etappe ein 23 Kilometer langes Zeitfahren in Marseille geplant.

Das Ziel liegt im Stade Velodrome, im Fußball-Stadion von Olympique Marseille.
 

icon timeMit insgesamt nur 36 Zeitfahrkilometern – 13 zum Auftakt in Düsseldorf und 23 in Marseille – fällt die Spezialdisziplin in diesem Jahr im Kampf um den Gesamtsieg somit weitaus weniger ins Gewicht als in den Jahren davor.

 
Deshalb weiß auch Titelverteidiger Chris Froome: „Das wird ein Rennen für Kletterer.“ Doch im Gegensatz zu den Jahren davor ist die Strecke heuer sehr ausgewogen. Das Ziel von Tour-Direktor Christian Prudhomme ist klar. Er möchte das Rennen „öffnen und abwechslungsreicher gestalten“.

 

 

Die Dominanz einer Mannschaft, wie es in den letzten drei Jahren durch das Team Sky der Fall war, soll damit unterbunden werden.

 

Deutsche Etappensiege und Gelbes Trikot in Düsseldorf?

Zumindest in den ersten Tagen soll dies möglich sein. Durch das Einzelzeitfahren in Düsseldorf rückt vor allem ein Deutscher in den Vordergrund: Tony Martin.

 
icon blitzDer Zeitfahr-Spezialist, 2011, 2012, 2013 und 2016 Weltmeister im Einzelzeitfahren, hat für den Tour-Auftakt Großes vor: “Das wird mein Highlight im Jahr 2017. Für mich gibt es nur ein Ziel: Das Gelbe Trikot“, lautet seine Kampfansage.
 

Martin wäre dann zum zweiten Mal in seiner Karriere im Gelben Trikot – bereits bei der Tour 2015 durfte er es drei Tage tragen.

 
icon deutschland

15 Deutsche Radprofis trugen bislang das Gelbe Trikot:

  • Kurt Stöpel, 1 Tag (1932)
  • Erich Bautz, 3 Tage (1937)
  • Willi Oberbeck, 1 Tag (1938)
  • Rudi Altig, 18 Tage (1962, 1964, 1966, 1969)
  • Karl-Heinz Kunde, 4 Tage (1966)
  • Rolf Wolfshohl, 2 Tage (1968)
  • Dietrich Thurau, 15 Tage (1977)
  • Klaus-Peter Thaler, 2 Tage (1978)
  • Jan Ullrich, 18 Tage (1997, 1998)
  • Erik Zabel, 2 Tage (1998, 2002)
  • Jens Voigt, 2 Tage (2001, 2005)
  • Linus Gerdemann, 1 Tag (2007)
  • Stefan Schumacher, 2 Tage (2008)
  • Marcel Kittel, 2 Tage (2013, 2014)
  • Tony Martin, 3 Tage (2015)

 
Da auch die zweite Etappe in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt startet und ausnahmslos flach ist, haben hier die Sprinter die erste Gelegenheit zuzuschlagen – allen voran die deutsche Sprinter-Garde um Andre Greipel, Marcel Kittel oder etwa John Degenkolb.

Alle drei träumen vom Etappensieg in Lüttich, wo das zweite Teilstück endet. Besonders Greipel, der unlängst erst beim Giro d’Italia eine Etappe gewinnen konnte.

 


Video: Im Vorjahr gewann Andre Greipel die prestigeträchtige Schlussetappe auf der Champs-Elysees. (Quelle: Youtube/Roseate)

 

„Es ist toll zu wissen, dass ich zum nächsten Tour-Start mit dem Fahrrad fahren könnte – ich brauche nur Jemanden, der mir den Koffer hinterherbringt“, lacht Greipel, der vor allem die zweite Etappe ins Visier genommen hat.

„Ganz besonders freut es mich, dass es bereits auf der zweiten Etappe die erste Sprintoption für mich und mein belgisches Team in Lüttich geben wird. Auch weil ich dort bereits bei der Vuelta a Espana 2009 erfolgreich war, habe ich beste Erinnerungen an Lüttich.“

 
icon deutschland

Alle deutschen Etappensieger der Tour de France:

    12: Erik Zabel
    11: André Greipel
    9: Marcel Kittel
    8: Rudi Altig
    7: Jan Ullrich
    6: Dietrich Thurau
    5: Tony Martin
    3: Olaf Ludwig
    2: Stefan Schumacher, Jens Voigt, Rolf Gölz, Klaus-Peter Thaler, Rolf Wolfshohl, Otto Weckerling, Erich Bautz
    1: Simon Geschke, Heinrich Haussler, Marcus Burghardt, Linus Gerdemann, Matthias Kessler, Marcel Wüst, Jens Heppner, Willi Oberbeck, Heinz Wengler, Kurt Stöpel

 
Und natürlich wollen die Sprinter auch auf der bedeutungsvollen Schluss-Etappe, die wie jedes Jahr auf dem Pariser Pracht-Boulevard Champs-Elysees endet, gewinnen – dort hat Greipel im Vorjahr triumphiert.

 

Froome peilt seinen vierten Tour-Triumph an

Während Greipel über den prestigeträchtigen Tagessieg jubeln konnte, ließ sich Chris Froome zum wieder einmal zum Gesamtsieg gratulieren. Es war sein dritter Tour-Sieg nach 2013 und 2015.

Auch heuer geht der Brite vom Team Sky wieder als Top-Favorit in die Grande Boucle.
 

icon salaryDie Wettanbieter haben den Briten in ihrer Wertung ganz deutlich vorne. Für einen Gesamtsieg des Tour-Dominators der letzten Jahre gibt es knapp mehr als das Doppelte des Wetteinsatzes – beim Marktführer Bet365 liegt die Quote bei 2,37.

 
Somit ist ganz klar, dass Froome der Mann ist, den es ab 1. Juli zu schlagen gilt. Wie schwer das allerdings ist, hat er im Vorjahr einmal mehr unter Beweis gestellt.

Hatte er bei seinen Tour-Siegen 2013 und 2015 den Grundstein dafür jeweils auf der ersten Berg-Etappe gelegt (2013 gewann er in Ax-3-Domaines mit ca. einer Minute Vorsprung, 2015 wer er in La Pierre Saint-Martin gar 2:52 Min. vor dem Zweiten) gelang ihm im Vorjahr ein Überraschungs-Coup.


icon serviceFroome wartete nicht auf die erste Bergetappe, sondern er attackierte bereits eine Etappe davor – und zwar nicht bergauf, sondern bergab. An der letzten der Bergwertungen griff am Gipfel an und legte alles in die Abfahrt ins Ziel.


Mit diesem Überraschungs-Angriff gelang Froome, der bis dahin nur als mittelmäßiger Abfahrer galt, ein taktisches Meisterstück und der Sprung ins Gelbe Trikot. Damit legte er schon früh den Grundstein zu seinem dritten Tour-Triumph.

 


Video: Mit dieser Überraschungs-Attacke gelang Froome im Vorjahr der Sprung ins Gelbe Trikot. (Quelle: Youtube/The Vegan Cyclist)

 

Auf diesem konnte ihn nicht einmal ein Unfall mit einem Motorrad stoppen.

Auf der 12. Etappe auf den Mont Ventoux war ein Begleitmotorrad in den Menschenmassen hängen geblieben und Froome und seine Begleiter krachten in das Motorrad. Froomes Rad war komplett kaputt und so lief (!) der Träger des Gelben Trikots minutenlang den Berg hinauf bis ihm der Materialwagen endlich ein neues Rad brachte.

 


Video: Nach einem Crash mit einem Motorrad rannte Froome minutenlang den Mont Ventoux hinauf. (Quelle: Youtube/Le Tour De France)

 

Zwar verlor an diesem Tag eigentlich die Gesamtführung, aber die Renn-Jury kippte nach kurzer Beratung das Resultat und wertere die Abstände zum Zeitpunkt des Sturzes – somit blieb Froome im gelben Leader-Trikot.

Am Ende gewann Froome die Tour mit 4:05 Minuten Vorsprung auf den Franzosen Romain Bardet und 4:21 Minuten auf den Kolumbianer Nairo Quintana. Aber nicht nur Bardet und Quintana wollen Froome an seinem vierten Tour-Triumph hindern, sondern noch einige andere teils hochdekorierte Fahrer.

 

Dieses Quintett macht Jagd auf Froome

Der Kreis der Mit-Favoriten auf den Gesamtsieg ist aus Sicht der Sportwettenanbieter – wohl auch aufgrund der ausgewogenen Strecke – so groß wie schon lange nicht mehr: diese fünf gelten als die größten Herausforderer des amtierenden Champions.

Und alle haben ein Ziel: Sie wollen Froome vom Tour-Thron stoßen.

 

  • Nairo Quintana:
  • Allen voran Nairo Quintana. Der kolumbianische Kletter-Experte stand bei Froomes Gesamtsiegen immer neben ihm auf dem Siegespodest – 2013 und 2015 jeweils als Zweiter, im Vorjahr als Dritter.
     

    TrophyJetzt will Quintana endlich auch einmal ganz oben stehen. Dass er große Landesrundfahrten gewinnen kann, hat er bereits bewiesen: 2014 gewann der den Giro d’Italia, 2016 die Vuelta Espana.

     
    Somit fehlt dem 27-Jährigen auf dem Team Movistar nur noch der Tour-Sieg um seine Sammlung zu vervollständigen. Zwar sprechen die wenigen Zeitfahr-Kilometer in diesem Jahr für ihn, aber, die Tatsache, dass es nur eine echt Bergankunft gibt, wiederum dagegen.

    Dazu fährt er im Mai auch den Giro d’Italia, was sich in der Vergangenheit nicht gerade als förderlich in Sachen Tour-Sieg erwiesen hat. Deshalb liegt seine Siegquote bei Bwin auch nur bei 8,00.

     

    20160720_PD4088 (RM) Chris Froome  	Christophe Ena / AP / picturedesk.com

    Bild: Ein Bild mit Symbolcharakter bei der letzten Tour – vorne Chris Froome im gelben Trikot und dahinter Nairo Quintana, Richie Porte und Alberto Contador. (Credit: Christophe Ena / AP / picturedesk.com)

     

  • Richie Porte:
  • Das Gefühl die Tour de France zu gewinnen, das kennt der 27-jährige Australier, schließlich war er 2013 und 2015 im Team Sky und somit Edelhelfer von Froome bei dessen zwei Tour-Triumphen.

    Im Vorjahr versuchte es Porte als Kapitän beim Team BMC selbst und kam dabei am Ende auf den respektablen 5. Platz. Heuer soll es in der Gesamtwertung mindestens zwei Schritte nach vorne gehen, was am Ende zumindest Rang 3 ergeben würde.

    Die Online-Bookies haben ihn stark auf der Rechung, bei Netbet hat er beispielsweise eine deutlich niedrigere Siegquote als Quintana.

     

  • Alberto Contador:
  • Seine beste Zeit bei der Tour de France liegt schon lange zurück – 2007 und 2009 konnte er die Frankreich-Rundfahrt in eindrucksvoller Art und Weise für sich entscheiden. Allerdings ist er seit damals nicht mehr so explosiv wie früher, seine Angriffe nicht mehr so dynamisch.
     

    icon smiley confusedDazu war er bei den letzten Tour-Auftritten auch nicht vom Glück verfolgt: 2013 wurde er Gesamt-Vierter, 2014 musste er nach einem Sturz aufgeben, 2015 blieb ihm am Ende nur Platz 5 und im Vorjahr musste er vorzeitig aufgeben.

     
    Bei den Wettanbietern wie etwa Tipico genießt der „Pistolero“ vom Team Trek-Segafredo aber immer noch einen großartigen Ruf wie die Wettquoten auf den Gesamtsieg zeigen.

     

     

  • Fabio Aru:
  • Beim Giro d’Italia 2015 verpasste er als Gesamt-Zweiter seinen ersten Triumph bei einer der drei großen Rundfahrten nur knapp, bei der Vuelta Espana ein paar Monate später hat es dann geklappt.

    Im Vorjahr hatte er einen Tour-Sieg ins Visier genommen, musste aber schnell erkennen, dass dies noch einmal eine andere Kategorie ist. Am Ende blieb dem Kapitän des Team Astana bei seiner ersten Tour-Teilnahme nur Platz 13.

    Heuer will es der 26-jährige Italiener aber besser machen und hat deshalb auch wieder den Giro ausgelassen.

     

  • Alejandro Valverde:
  • Aufgrund des ausgewogenen Streckenplanes taucht plötzlich auch Alejandro Valverde in der Liste der Mitfavoriten auf den Tour-Sieg ganz vorne auf. Der 37-jährige Spanier verfügt jedenfalls über eine Menge Erfahrung – 21 Mal ist er bereits bei den drei großen Rundfahrten am Start gestanden: 1x beim Giro, 9x bei der Tour und 11x bei der Vuelta.


    Icon Thumb UpGewonnen hat er nur ein Mal: 2009 die Vuelta. Dazu erreichte er insgesamt sieben weitere Male in der Gesamtwertung die Top-3: Neben Rang 3 im Vorjahr beim Giro sowie 2015 bei der Tour war er bei der Vuelta 3x Dritter und 2x Zweiter.


    Ob heuer bei der Tour noch einmal seine große Stunde schlägt? Im Vorjahr wurde er jedenfalls Gesamt-Sechster. Dagegen spricht, dass Quintana sein Team-Kollege ist – und nur, wenn dieser ausfallen oder schwächeln sollte, dürfte Valverde zum Zug kommen.

     

    Erster französischer Tour-Sieg seit 1985?

    Oder triumphiert endlich wieder ein Franzose?

    Seit 1985 wartet Frankreich schon auf einen Heimsieg – und in den vergangenen Jahren waren sie auch knapp dran: Im Vorjahr wurde Romain Bardet Zweiter und 2014 schafften es mit Jean-Christophe Peraud (Zweiter) und Thibault Pinot (Dritter) sogar zwei Franzosen auf das Podium.

     
    Fahne FrankreichAm knappsten war 1989 Laurent Fignon dran, der damals den Toursieg nur um 8 Sekunden verpasste. Es ist bis heute die engste Entscheidung in der über hundertjährigen Geschichte der Tour de France.
     

    Am ehesten wird es Bardet zugetraut diese Durststrecke zu beenden. 2014 schaffte er es in der Gesamtwertung auf Rang 6, im Jahr darauf landete er auf dem 9. Platz. Im Vorjahr schaffte er es als Zweiter erstmals auf Podest.

    Sein Plus: Er ist ein guter Bergfahrer, aber mit Schwächen im Zeitfahren – aber auf dieses kommt es heuer nicht wirklich an.

     

    Wetten auf die Spezialwertungen

    Neben den Wetten auf den Gesamtsieger und auf die einzelnen Etappensieger sind auch die Tipps auf einzelne Wertungen immer wieder sehr beliebt – wie etwa auf den Sieger der Bergwertung, der Sprintwertung oder des besten Nachwuchsfahrers.

     

     

    Während der Gesamtführende im Gelben Trikot fährt (seit 1919 – damit die Zuschauer den Führenden der Gesamtwertung auch optisch erkennen) tragen die Führenden der Spezialwertungen auch Sondertrikots:

     

  • Grünes Trikot – Sprintwertung:
  • Seit 1953 wird der Sieger der Punktewertung mit dem Grünen Trikot (französisch: le maillot vert) geehrt.

    Obwohl diese Wertung regelmäßig von Sprintern gewonnen wird, gelang es früher auch einigen Gesamtklassement-Fahrer wie Eddy Merckx und Bernard Hinault diese Wertung zu gewinnen. Erik Zabel hat das Grüne Trikot von 1996 bis 2001 sechs Mal in Folge nach Paris tragen können und ist damit alleiniger Rekordhalter.

    Vorjahressieger: Peter Sagan. Der Slowake hat diese Wertung von 2012 bis 2016 fünf Mal in Folge für sich entschieden.

     
    tour-de-france-historie
     

  • Gepunktetes Trikot – Bergwertung:
  • Ein Preis für den besten Bergfahrer wird bereits seit 1933 ausgelobt, aber erst seit 1975 wird auch hier ein Gepunktetes Trikot – weiß mit roten Punkten (französisch le maillot à pois rouges) – verliehen. Das Trikot wurde 1975 von der Schokoladenfabrik Menier gesponsert, deren Schokolade in weißem Papier mit roten Punkten verpackt war.

    Als einzigem Fahrer gelang es dem Franzosen Richard Virenque zwischen 1994 und 2004 die Bergwertung sieben Mal zu gewinnen.

    Vorjahressieger: Rafal Majka (POL).

     

  • Weißes Trikot – Nachwuchswertung:
  • Seit 1975 wird bei der Tour ein weißes Trikot für den besten Jungprofi vergeben. Diese Wertung ermittelt die besten Fahrer, die im Jahr der jeweiligen Tour höchstens 25 Jahre alt sind.

    Jan Ullrich war bei seinem Toursieg 1997 sogar erst 23 Jahre alt, so dass er gleichzeitig das Gelbe Trikot und auch die Nachwuchswertung für sich entscheiden. Auch Alberto Contador 2007 und Andy Schleck 2010 (beide im Alter von 25) konnten sowohl das Weiße als auch das Gelbe Trikot gewinnen.

    Vorjahressieger: Adam Yates (GBR).

     

    Strecke und Fahrer versprechen eine spannende Tour 2017

    Die Tour de France 2017 verspricht aufgrund ihrer ausgeglichenen Streckenführung – es sind weder die Kletterspezialisten noch die Koryphäen im Kampf gegen die Uhr im Vorteil – eine der spannendsten Rundfahrten in ihrer über hundertjährigen Geschichte zu werden.

     

     

    Interessant wird sein, wie es Tour-Dominator Chris Froome mit einer Mannschaft schaffen will die aufmüpfige Meute um Quintana, Porte, Contador und Bardet in Schach zu halten bzw. selbst unter Druck zu setzen.

    Im Vorjahr bewies er mit seiner Attacke bergab, dass er auch für überraschende Momente und Manöver gut ist. Ob er sich für dieses Jahr wieder etwas neues einfallen lassen wird?
     

    alle Wettarten im Überblick

     

    Thomas hat die Tour de France Wetten zusammengestellt

    Thomas

    Seit über 10 Jahren ist Thomas journalistisch im Sportbereich tätig, zunächst als Praktikant bei einem Online-Portal, danach bei einem großen österreichischen Sportverlag als fixer Redakteur. Er kann somit auf eine große Erfahrung zurückgreifen. Neben seinen absoluten Fachgebieten Tennis, Rad und Ski Alpin verfügt er – aufgrund seiner Begeisterung für die Sportart – über ein fundiertes Wissen zum Thema Fußball. Abgerundet wird das Ganze durch sein bereits lange vorhandenes Interesse an Sportwetten – kurz: die Kombination passt perfekt!