French Open Wetten – die besten Quoten 2018

Seit 1891 steigt jedes Jahr zwischen Mitte Mai und Anfang Juni der Höhepunkt der Sandplatz-Saison – die French Open in Paris.

Das Turnier Roland Garros, benannt nach dem gleichnamigen Luftfahrt-Pionier, ist zugleich das zweite von insgesamt vier Grand-Slam-Turnieren des Jahres und das einzige, das auf der roten Asche ausgetragen wird.

 

Inhaltsverzeichnis: French Open Wetten 2018

  1. Finale Herren Thiem vs Nadal – Wettquoten Vergleich
  2. Rafa Nadal-Spezialwette
  3. Tennis Wetten auf Grand Slams – Tipps & Tricks
  4. French Open Damen – Sieger Wettquoten Vergleich

 

French Open Wetten: Wer gewinnt 2018 in Roland Garros?

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Sieger French Open – Herren Einzel
R. Nadal 1,20 1,33 1,22 1,22 1,23 1,22 1,21
D. Thiem 4,50 3,40 4,40 4,20 4,20 4,33 4,50

Quoten Stand vom 09.06.2018, 17:32 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. Text: Vor Turnierbeginn.
 

Icon ZieleIm Männer-Wettbewerb sind die Rollen in diesem Jahr wieder einmal ganz klar verteilt: Rafael Nadal, der 10-fache (!) Sieger der French Open, geht auch dieses Jahr als haushoher Favorit in dieses Turnier. Das zeigen auch die Siegquoten der Wettanbieter.
 

Erst mit Respektabstand kommt die hungrige Meute, die den „Sandplatz-König“ aus seiner geliebten Pariser „Sandburg“ vertreiben will.


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Nadal in Paris: Nur zwei Niederlagen seit 2005

Ein fast unmögliches Unterfangen. Nadal regiert auch in diesem Jahr wieder gnadenlos und ist auf seinem Lieblingsbelag kaum zu Bezwingen.

 
icon blitzBei vier Sand-Turnieren hat er diees Jahr gespielt, drei davon hat er gewonnen: Zunächst das Masters-Event in Monte Carlo, dann in Barcelona. Beide sogar ohne Satzverlust. Der Erfolgslauf endete erst in Madrid im Halbfinale. Anschließend triumphierte er in Rom.
 

Deshalb wird Nadal in Roland Garros derjenige sein, den es zu schlagen gilt. Nicht nur aufgrund seiner derzeitigen Verfassung, sondern auch, weil er bei den French Open nahezu unbezwingbar ist.

2005 ist er zum ersten Mal bei den French Open im Hauptbewerb angetreten und hat sich auf Anhieb den Coupe de Mousquetaires, wie der Siegerpokal im Herren-Bewerb heißt, unter den Nagel gerissen.

 


Video: Rafael Nadal, der König von Paris. Seit 2005 hat er 10 (!) Mal die French Open gewonnen. (Quelle: Youtube/Roland Garros)

 

Auch in den folgenden drei Jahren bis, 2006, 2007 und 2008, hieß der French Open-Champion Rafael Nadal. Erst 2009 im Achtelfinale endete Nadals Siegesserie auf der roten Pariser Asche.

Wer an ein Ende von Nadals Dominanz geglaubt hatte, wurde eines Besseren belehrt. 2010 kam er zurück und holte sich zum insgesamt vierten Mal den Titel.

 
Icon TennisballDas war der Beginn einer neuen imposanten Serie: Nadal gewann die French Open auch in den Folgejahren – von 2011 bis 2014.
 

Erst 2015 ging dieser Lauf zu Ende – diesmal im Halbfinale. Im Jahr darauf wurde Nadal nicht von einem Gegner ausgebremst, sondern von seinem Körper. Verletzungsbedingt konnte er zu seinem Drittrunden-Match nicht antreten.

Im Vorjahr kehrte er nach Paris zurück und stürmte zu seinem 10. Titelgewinn. Kein anderer Tennisspieler hat ein Grand-Slam-Turnier so oft gewonnen wie Nadal die French Open.

 
Icon InfoDrei weitere Statistiken, die zeigen, wie beeindruckend die Dominanz des Mallorquiners in der Pariser „Sandburg“ seit 13 Jahren ist:

  • Bei seinen insgesamt 13 Antreten bei den French Open hat er in Summe nur 21 (!) Sätze verloren. Im Schnitt hat Nadal somit 1,6 Satzverluste pro Paris-Teilnahme zu Buche stehen.
  • Bei seinen 10 Titelgewinnen hat er insgesamt nur 15 Satzverluste hinnehmen müssen. Drei Paris-Triumphe – 2008, 2010 und 2017 – gewann er sogar ohne einen Satz abgegeben zu haben.
  • Seit 2005 hat Nadal bei den French Open nur zwei (!) Matches verloren: 2009 im Achtelfinale gegen Robin Söderling, 2015 im Halbfinale gegen Novak Djokovic.

 
Angesichts solcher Zahlen stellt sich die Frage, wer Nadal in diesem Jahr bezwingen soll?



Gewinnt Rafael Nadal bei den French Open 2018 und gibt dabei weniger als 70 oder sogar weniger als 60 Games ab? Im Vorjahr waren es in sechs Partien (eine gewann er durch Aufgabe des Gegners) nur 33! Bei Betfair gibt es diese äußerst interessante Spezialwette!

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Wer kann Nadal vom Thron stürzen – Zverev oder Thiem?

Eine Möglichkeit wäre Dominic Thiem. Der Österreicher ist der erste, der Nadal heuer auf Sand besiegen konnte – im Halbfinale von Madrid. Und das noch dazu recht klar in zwei Sätzen.

Schon im Vorjahr war Thiem der einzige, der Nadal auf der roten Asche eine Niederlage zugefügt hatte. Im Viertelfinale beim Masters-Turnier in Rom.

Auswirkungen auf die French Open hatte dies dann aber gar keine. Nadal marschierte unbeeindruckt zum Titelgewinn und räumte Thiem im Halbfinale in drei Sätzen recht problemlos aus dem Weg.

Zudem hat Thiem in diesem Jahr mit der Form zu kämpfen. Nachdem er in Madrid ins Finale kam und dort gegen Alexander Zverev verlor, zog er in der 2. Runde in Rom gegen Wundertüte Fabio Fognini den Kürzeren.

 
Icon FragezeichenOb Thiem mit diesen Schwankungen für einen Triumph in Paris in Frage kommt? Schließlich dauert ein Grand Slam-Turnier drei Wochen und geht nicht über Best-of-3, sondern Best-of-5 – das heißt: Es braucht drei Satzgewinne für den Matchsieg!

 


Video: Mit Power und Variabilität fegte Dominic Thiem den fast unbesiegbaren “Sandplatz-König” Rafael Nadal in Madrid von der roten Asche. (Quelle: Youtube/Tennis TV)

 

Somit wird wohl eher einem anderen zugetraut, die Nadal’sche Dominanz in Roland Garros zu unterbrechen – und zwar dem Deutschen Youngster Alexander Zverev.

Beim Masters-Event in Madrid holte er sich ohne Aufschlag-Verlust (!) den Turniersieg. Im Finale hatte Thiem nicht den Funken einer Chance.

 
icon risikoBemerkenswert: Zverev ist der erste Spieler seit Statistikaufzeichnung im Jahr 1991, der ein Sandplatzturnier ohne Aufschlagverlust gewonnen hat. Das hat selbst Nadal noch nie geschafft.
 

Somit wird dem Deutschen laut den Wettquoten die Ehre zuteil der größten Herausforderer von Nadal in das Pariser Rennen zu gehen. Beim Buchmacher Betsafe gibt es vor Turnierbeginn für einen French Open-Triumph von Zverev die verlockende Quote von 8,0.

Dass Zverev große Sandplatz-Turniere gewinnen kann, hat er schon bewiesen: Im Vorjahr siegte er in Rom, heuer in Madrid. Zudem gewann er heuer auch das Sand-“Heimspiel” in München.

Nur bei den French Open lief für den Hamburger noch nicht sehr viel zusammen: Zwei Mal stand er im Hauptbewerb, zwei Mal kam er nicht in die zweite Turnierwoche. 2016 erreichte er die 3. Runde, im Vorjahr war schon in der Auftakt-Runde Schluss.

 

 

Vor allem nach dem Turniersieg in Rom hatte man sich von Zverev weitaus mehr erwartet.

 
Icon GlühbirneDieses Jahr ist er aber reifer und kann mittlerweile auch smit der großen Erwartungshaltung besser umgehen. Im Rom-Endspiel gegen Nadal gewann Zverev zwischenzeitlich neun von elf Games. So in Bedrängnis war der “King of Clay” selten auf seiner geliebten Asche.
 

In Paris können sich Nadal und Zverev spätestens im Finale wieder gegenüber stehen, da Nadal als Weltranglisten-Erster ohnehin an 1 gesetzt ist und Zverev, der Weltranglisten-Dritte in Abwesenheit von Sand-Muffel Roger Federer dessen Platz 2 in der Setzliste einnimmt.

Sollte Zverev die French Open gewinnen, wäre er der erste Deutsche, dem dies seit Beginn der Open Era 1968 gelingt. Kein Boris Becker, kein Michael Stich haben dieses Kunststück zustande gebracht.

 

Tennis Wetten auf Grand Slams – Tipps & Tricks

icon risiko

Bei normalen ATP-Turnieren werden Herren-Matches mit „Best-of-Three“ gespielt, das heißt: Der erste der zwei Sätze gewinnt, gewinnt auch das Match.

Bei Grand Slam-Turnieren der Herren werden die Partien jedoch im „Best-of-Five“-Modus ausgetragen, was bedeutet, dass der Sieger drei Sätze gewinnen muss.

Somit gibt es nur bei den vier Major-Turnieren (Australian Open, French Open, Wimbledon, US Open) eine interessante Strategie für Tenniswetten – und zwar „Über/Unter 3,5 Sätze“. Diese bedeutet, dass auf über oder unter 3,5 Sätze im Spiel gewettet werden kann.

 
icon lawVor allem in den ersten drei Runden, im Anfangsstadium des Turnieres, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass viele Partien mit über 3,5 Sätzen – also mit einem Gewinner nach vier oder fünf Sätzen – enden.
 

Denn hier kann es aufgrund des Rasters mit 128 Spielern oftmals zu Duellen zwischen zwei Akteuren kommen, die fast gleich stark sind und in der Weltrangliste auch nicht allzu weit auseinander liegen.

Und ob beispielsweise die Nummer 80 der Welt drei Sätze in Folge gegen den 67. der Welt gewinnt, ist alles andere als in Stein gemeißelt.

Auf der anderen Seite treffen die Top-Stars, die als Gesetzte ins Turnier gehen, in den ersten paar Runden oftmals auf schwächere Spieler, wodurch Tennis Wetten auf „Unter 3,5 Sätze“ (entspricht einem Sieg ohne Satzverlust) eine gute Option sind, die niedrige Siegquote etwas nach oben zu drücken.

 
Jene Schwergewichte, die in den vergangenen Jahren dem „Sandplatz-König“ Nadal das Leben schwer machten, sind entweder verletzungsbedingt geschwächt (Stan Wawrinka), noch nicht wieder in großer Form (Novak Djokovic) oder gar nicht dabei (Roger Federer, Andy Murray).

Somit ist das Feld jener, die ins Finale vorstoßen könnten, relativ groß. Vor allem diverse Youngster könnten die Gunst der Stunde nutzen – wie etwa Stefanos Tsitsipas, der in Barcelona mit seinem Finaleinzug überraschte. Dort war dann aber gegen Nadal das Ende der Fahnenstange erreicht.

 

 

Ein Kandidat für eine Überraschung – vieles hängt natürlich auch immer von der Auslosung ab – wäre beispielsweise der Kanadier Denis Shapovalov oder der Kroate Borna Coric. Auch der Belgier David Goffin könnte überraschen.

 
Oder können die Franzosen endlich wieder über einen Heimsieg jubeln. Der letzte französische Triumph in Roland Garros war 1983 durch Yannick Noah.
 

Frankreichs Hoffnungen liegen in diesem Jahr, auf den ewigen Clown Gael Monfils sowie auf dem Jungstars Lucas Pouille. Darf man den Wettquoten trauen, dann müsste dafür aber schon sehr viel perfekt zusammenlaufen.

 

Rutscht Kvitova zu ihrem ersten Paris-Titel?

Während bei den Herren die Favoritenrolle klar vergeben ist, ist der Damen-Wettbewerb wieder einmal komplett offen.

 
icon statistikEine haushohe Favoritin hat sich der laufenden Sandplatz-Saison bislang noch nicht herauskristallisiert. Einzig Petra Kvitova sticht etwas hervor, da sie zwei Sand-Turniere gewinnen konnte: Zuerst in Prag und dann in Madrid.
 

Zudem hat sie vor Turnierbeginn verlockende Siegquoten, die teilweise weit im zweistelligen Bereich liegen. Allerdings war ihr bestes Paris-Resultat der Halbfinal-Einzug 2012. Im Vorjahr kam schon in Runde 2 das Aus.

 

French Open Wetten: Wer gewinnt 2018 in Paris?

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Siegerin French Open – Damen Einzel
S. Halep 1,44 1,45 1,44 1,40 1,46 1,44 1,45
S. Stephens 2,87 2,70 2,80 2,90 2,70 2,75 2,85

Quoten Stand vom 09.06.2018, 10:44 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. Text: Vor Turnierbeginn.
 

Zweifache Siegerin von Sandplatz-Turnieren ist zwar auch die Belgierin Elise Mertens, aber ihre zwei Titel in Lugano bzw. Rabat holte sie jeweils bei Turnieren der niedrigsten Kategorie.

 
icon fazitVon den Buchmachern wird aber dennoch Simona Halep als Favoritin in das zweite Major-Turnier des Jahres geschickt. Die Weltranglisten-Erste weiß, wie man in Paris ins Finale kommt: Zwei Mal ist ihr das gelungen – 2014 und 2017 – aber beide Male hat sie es verloren.
 

2017 schnappte sich überraschend die Lettin Jelena Ostapenko den „Coupe Suzanne Lenglen“, wie die Siegtrophäe bei den Damen heißt. Ostapenko, die Nummer 6 der Welt, gilt diesmal jedoch nur als Mitfavoritin.

 


Video: Highlights aus dem French Opoen-Finale von 2017 zwischen Jelena Ostapenko und Simona Halep. (Quelle: Youtube/Roland Garros)

 

Für jene Tipper, die mit einer hohen Quote auf eine potenziellen Geheim-Tipp etwas Kasse machen wollen, wäre Maria Scharapowa eine Überlegung wert. Die Russin, Siegerin von 2014, fühlt sich auf der roten Asche immer recht wohl.

Erwähnenswert wäre auch die Spanierin Garbine Muguruza, die 2016 bei den French Open gewonnen hatte. Für sie gibt es Siegquoten nah am zweistelligen Bereich.

Einen deutschen Einzel-Sieg wird man, wenn man den Quoten-Jongleuren, glauben soll, aber nicht erwarten können. Angelique Kerber geht nur als Außenseiterin in das größte Sandplatz-Turnier des Jahres.

 

 

Wohl zu Recht: In den letzten beiden Jahren scheiterte „Angie“ jeweils in der 1. Runde. Ihr bestes Ergebnis war das Viertelfinale aus dem Jahr 2012.

Deutschland hat zuletzt 1999 den Damen-Bewerb in Roland Garros gewonnen. Damals durch Steffi Graf.

 

alle Wettarten im Überblick

 

Thomas hat die French Open Wetten zusammengestellt

Thomas

Seit über 10 Jahren ist Thomas journalistisch im Sportbereich tätig, zunächst als Praktikant bei einem Online-Portal, danach bei einem großen österreichischen Sportverlag als fixer Redakteur. Er kann somit auf eine große Erfahrung zurückgreifen. Neben seinen absoluten Fachgebieten Tennis, Rad und Ski Alpin verfügt er – aufgrund seiner Begeisterung für die Sportart – über ein fundiertes Wissen zum Thema Fußball. Abgerundet wird das Ganze durch sein bereits lange vorhandenes Interesse an Sportwetten – kurz: die Kombination passt perfekt!