Racebets Sportwetten Test BewertungWie der Name bereits verrät, hat sich RaceBets ausschließlich dem Rennsport verschrieben. Wem dabei nun jedoch Begriffe wie Formel 1 oder Skifahren durch den Kopf schwirren, der irrt gewaltig. Das Hauptaugenmerk bei diesem Bookie liegt ausschließlich auf Pferde- bzw. Hundewetten.

Kein Wunder, schließlich ist seit 2010 als Hauptgesellschafter des Wettanbieters German Racing vermerkt, der größte Rennbahnbetreiber in Deutschland. Dementsprechend bemüht zeigt sich der Buchmacher auch, wenn es darum geht, denn Pferderennsport unterstützend unter die Arme zu greifen.

Wie auf dessen Homepage zu erfahren ist, werden nämlich große Teile der Gewinne direkt in den Pferdesport reinvestiert.

Aus der Taufe gehoben wurde der Buchmacher im Jahre 2005. Von da an erlebte RaceBets einen kometenhaften Aufstieg, denn schon 2007 zählte der Anbieter in Deutschland zu den größten innerhalb seines Wettsegments.

 
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statista racebets Racebets erlebte in den Jahren nach der Gründung einen ordentlichen Wachstumsschub.

 
Wenngleich die Wurzeln des Wettanbieters in der Bundesrepublik liegen, wo dieser zunächst auch seinen Hauptsitz hatte, betreibt RaceBets inzwischen, wie viele andere Anbieter von Sportwetten auch, sein operatives Geschäft von der Mittelmeerinsel Malta aus.

Damit ist der Bookie im Besitz einer maltesischen Wettlizenz, welche bloß unter strengsten Auflagen zu erhalten ist, die sich wiederum an von der EU vorgegebene Richtlinien orientieren.

Seit 2012 agiert das Unternehmen zudem auf dem britischen bzw. irischen Wettmarkt, womit RaceBets nicht nur eine maltesische Lizenz, sondern auch eine britische sein Eigen nennen darf.

 

Website: Schlicht, aber funktional

Der Web-Auftritt des Buchmachers präsentiert sich in erster Linie recht schlicht. Wobei sich dies ganz und gar nicht negativ auf das Wetterlebnis auswirkt. Im Gegenteil: Die Seite ist genau deshalb sehr übersichtlich.

Mit Ausnahme zweier Slideshows, die auf Aktionen bzw. Highlights im Wettprogramm hinweisen und direkt unter der Kopfleiste angebracht sind, behält der Wettanbieter den Fokus auf dem Wesentlichen – dem Wetten.

Auch bei der Farbgestaltung hält sich RaceBets vornehm zurück. Die dominanten Farben sind schwarz und weiß, wobei verschiedene Signalfarben zusätzlich als Orientierungshilfe zum Einsatz kommen. Diese werden glücklicherweise dezent eingesetzt und unterstützen somit tatsächlich bei der Navigation.

Die Farbkontraste sind im Großen und Ganzen gut gewählt. Über-Kategorien sind gut erkennbar und heben sich von anderen Punkten deutlich ab. Einzig die Schriftgröße könnte dem einen oder anderen User-Auge etwas zu klein sein.
 

Racebets WebsiteSo präsentiert sich Racebets seinen Kunden im Web

 

Die Navigation selbst dürfte sogar Neulingen leicht von der Hand gehen. Vor allem diejenigen, die bereits mit herkömmlichen Sportwetten-Anbietern erste Erfahrungen gemacht haben, werden rasch bemerken, dass sich vom Seiten-Aufbau her nur wenige Unterschiede feststellen lassen.

Ein am linken Bildschirmrand angebrachtes aufklappbares Menü führt Kunden zu den unterschiedlichen Wettmärkten. Wurde ein Event ausgewählt, poppen in der Bildschirmmitte die verschiedenen Rennen auf, welche für den Tag angesetzt sind.

Zu den einzelnen Wettmärkten bzw. Quoten gelangen Tipper, indem der orange hervorgehobenen Reiter „Wettschein“ geöffnet wird. Das funktioniert allerdings nur, sobald man in sein Wettkonto eingeloggt ist.

 

Icon Pfeil rechtsWer die Seite von RaceBets aufruft wird ziemlich schnell merken, dass der Buchmacher ein Faible für diverse Icons hat. Die kleinen Bilder dienen nicht nur als Orientierungshilfe, sondern werten die ansonsten eher schlicht gehaltenen Homepage optisch auf

 

Die Tippabgabe gestaltet sich bei RaceBet ebenfalls einfach, unterscheidet sich allerdings etwas von jener bei normalen Sportwetten-Anbietern.

Wird ein Ereignis ausgewählt, erscheint nämlich nicht wie üblich am Desktop-Rand ein elektronischer Wettschein, stattdessen öffnet sich beim Klick auf den orange hervorgehobenen „Wettschein“-Button oberhalb des Wettangebots ein zusätzliches Menü, in dem nicht nur die Wettart, sondern auch gleich der gewünschte Einsatz eigegeben wird.

Allerdings ist es nicht zwingend notwendig, eigens den Reiter „Wettschein“ zu betätigen. Um diesen auszuklappen, genügt es bereits, einfach beim gewünschten Event die Quote anzuklicken. Nachfolgend taucht am Desktop-Boden der finale Abgabe-Button auf, über den der Tipp letztlich eingereicht wird.

 

Üppige Auswahl

Wie eingangs bereits erwähnt, hat sich der Buchmacher ausschließlich auf Wetten zum Thema Pferde- und Hunderennen spezialisiert. Andere Wettsportarten sucht man bei RaceBets vergebens. Für den Ottonormalwetter lohnt sich die Anmeldung bei diesem Bookie deshalb womöglich nicht.

Innerhalb seiner Zielgruppe dürfte RaceBets allerdings durchaus punkten. Schließlich lässt das Pferde- und Hundewettenangebot kaum Wünsche offen, welches verglichen mit jenen Bookies, deren Fokus auf Fußball und Co. liegt, viel tiefer in die Materie vordringt.

Das betrifft sowohl die Anzahl der unterschiedlichen Rennschauplätze (bis zu 40 verschiedene Länder) als auch die unterschiedlichen Wettmärkte, die zu jedem einzelnen Event angeboten werden.

 

„Our customers can bet on over 250,000 different races, each year!“Racebets über das hauseigenen Wettangebot.

 

Da die Berechnung der Multiplikatoren bei Pferdewetten gänzlich anderen Regeln folgt, sind Quoten-Vergleiche wie bei der normalen Sportwette nicht immer möglich. So zum Beispiel bei Totalisatorwetten, bei denen alle Spieler in einen Topf einbezahlen und die Quote erst zu einem späteren Zeitpunkt ermittelt wird.
 


FragezeichenWas sind Totalisator Wetten? Jetzt im Wettlexikon nachlesen!


 
Auch die sogenannte Tote-Quote liegt nicht in der Hand des jeweiligen Anbieters, sondern in jener der Pferderennindustrie. Unterm Strich können lediglich Wetten, bei denen Fixquoten zum Einsatz kommen, mit denen anderer Buchmacher verglichen werden.

Bei RaceBets bewegen sich Kunden jedenfalls auf der quotenträchtigeren Seite, immerhin bewegt sich der Auszahlungsschlüssel im Schnitt bei etwa 93 Prozent.

Dies mag Kenner der normalen Sportwette zwar im ersten Moment nicht vom Hocker reißen, für Pferdewetten stellt es allerdings eine durchaus attraktive Payout Ratio dar.

 
icon risikoLivewetten im herkömmlichen Sinn ist bei Racebet leider nicht möglich. Der einfache wie logische Grund: Pferde- und Hunderennen sind schlicht und ergreifend zu schnell bzw. kurz, um nach Startschuss noch einen Tipp abzugeben. Folglich verzichtet der Bookie auch auf ein klassisches Livewettencenter. Stattdessen finden Wetter einen eigenen Livestream-Reiter in der oberen Kopfzeile, in dem sich eine Vielzahl an Pferde- und Hunderennen live mitverfolgen lassen.
 

Saftige Gebühren bei Auszahlung

Bevor es mit dem Wetten losgehen kann, bedarf es natürlich des nötigen Kleingeldes am Konto. Hierzu stehen Usern gleich mehrere Einzahlungsvarianten zur Auswahl. Beispielsweise jene über Kreditkarte.

Einzahlung Racebets

Mit VISA, Mastercard und Diners Club sollte das Gros der Kreditkarteninhaber bedient sein. Erweitert wird die Offerte durch verschiedene E-Wallets (Skrill, Neteller, PayPal) sowie PaySafe Card und Gutscheineinzahlungen. Auch die Bank-Überweisung ist möglich, allerdings variiert hier das Angebot je nach Länderauswahl.

Bei den Einzahlungslimits deckt der Wettanbieter ein breites Spektrum ab. Je nach gewählter Überweisungsart bewegen sich die Limits in einem Rahmen von 5 (Bank-Transfer), 10 (Kreditkarte, Neteller, Skrill) oder 20 Euro (PayPal). Manche Einzahlungsmöglichkeiten ermöglichen allerdings auch eine Mindestüberweisung von 1 Euro (PaySafe Card). Unterm Strich dürfte für jeden Tipper somit etwas dabei sein.

Erfreulicherweise stellt RacBets keinerlei Spesen in Rechnung. Gleichzeitig weist der Bookie darauf hin, dass die Betreiber mancher Einzahlungsmethoden selbst durchaus Gebühren verlangen könnten.

Da RaceBets einen geschlossenen Geldkreislauf betreibt, muss die Auszahlung auf dieselbe Art vorgenommen werden wie zuvor die Einzahlung. Hier können aber sehr wohl Gebühren anfallen. Und zwar nicht gerade wenig.
 

Icon Thumb DownNämlich dann, wenn der Einzahlungsbetrag nicht zur Gänze vor einer Auszahlung in Wetten umgesetzt wurde. Ist das der Fall, werden Spesen in Höhe von 8 Prozent fällig.

 
Besser also, vor einer Auszahlung den gesamt Betrag zuerst umsetzen, sodass gar nicht erst Gebühren anfallen können.

 

Bis zu 100 Euro Neukundenbonus

Freilich erhalten Neukunden auch bei RaceBet ein kleines Willkommenspräsent. In Form eines Bonus werden Ersteinzahlungen bis zu 100 Euro vom Bookie verdoppelt.

Dies mag verglichen mit anderen Wettanbietern ein recht attraktives Einstiegsangebot sein; allerdings gilt es, um den Bonus überhaupt in Anspruch nehmen zu können, die Ersteinzahlung (im Minimum 10 Euro) in Wetten zu einer Mindestquote von 1,50 umzusetzen.

 
icon nicht-checkEinzahlungen, die per Skrill oder Netseller getätigt werden, qualifizieren NICHT für den Bonus.
 

Erst danach lässt sich der Bonus mittels Code, der innerhalb von 30 Tagen nach der qualifizierenden Einzahlung und vor Beantragung einer Auszahlung eingegeben werden muss, in der Übersicht freischalten.

Dieser unterliegt ebenfalls bestimmten Umsatzbedingungen. Die Mindestquote bleibt zwar dieselbe, diesmal muss der Bonus allerdings ganze fünfmal umgesetzt werden, erst im Anschluss lässt sich eine Auszahlung anfordern.

 

Kundendienst noch nicht top

Ausbaufähig ist in jedem Fall die Performance beim Kundenservice – aber der Reihe nach:

Unter dem Reiter „Hilfe“ sind sämtliche Kontaktmöglichkeiten aufgelistet. So auch der Live Chat, welcher eine schnelle und unkomplizierte Beratung verspricht.

Laut Angaben des Buchmachers kann zwischen 10:00 und 18:30 Uhr mit dem Serviceteam per Chat kommuniziert werden – was verglichen mit anderen Bookies doch eine recht kurze Zeitspanne darstellt.

Überhaupt scheint man es mit den angegebenen Öffnungszeiten nicht allzu ernst zu nehmen. Während unseres Tests kam es nämlich immer wieder vor, dass wir auch zwischen 10:00 und 18:30 Uhr keinen Chat-Berater erreichen konnten und stattdessen automatisch zum Email-Formular umgeleitet wurden.

 

Die Schwächen des Racebets Kundenservice:

minus Kurze Öffnungszeiten
minus lange Reaktionszeiten, vor allem bei Mail-Anfragen
minus Chat nicht immer verfügbar

 
Alternativ kann die Kontaktaufnahme auch via Email bzw Online-Formular erfolgen. Wenngleich Racebets darauf hinweist, dass eine Rückmeldung bis zu 24 Stunden veranschlagen kann, täte der Bookie gut daran, den Zeitrahmen nicht jedes Mal vollends auszuschöpfen.

Zumindest während unserer Versuchsphase erhielten wir die Rückmeldung tatsächlich erst am nachfolgenden Tag.

Racebets KundenserviceWesentlich schneller erweist sich die telefonische Kontaktaufnahme. Hier wird man in der Regel sofort mit einem freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter verbunden.

Einziges Manko: Auch die Telefon-Hotline ist nur zwischen 10:00 und 18:30 Uhr erreichbar. Dafür entstehen bei einem Anruf aufgrund einer 0800-Vorwahl keine Kosten aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz.

Die Kontaktaufnahme per Post ist grundsätzlich zwar nicht vorgesehen. Sollte man RaceBets dennoch einen Brief zukommen lassen wollen, ist im Impressum eine Anschrift auffindbar.

 
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