Australian Open Wetten – die besten Quoten 2018

Das Jahr ist erst zwei Wochen alt, aber schon steht das erste Tennis-Highlight an – und zwar die Australian Open.

Im Vorjahr wurde in Melbourne eines der schönsten Märchen der Tennis-Geschichte geschrieben, als Roger Federer nach einem halben Jahr Verletzungspause bis ins Endspiel stürmte und dort seinen ewigen Rivalen Rafael Nadal in einem dramatischen Fünf-Satz-Duell bezwang.

 

Australian Open Wetten: Wer gewinnt 2018 in Melbourne?

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Sieger Australian Open – Herren Einzel
R. Federer 1,25 1,30 1,23 1,25 1,25 1,22
M. Cilic 4,33 3,60 4,20 3,80 4,25 4,33
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Siegerin Australian Open – Damen Einzel
S. Halep 1,66 1,75 1,66 1,65 1,66 1,66 1,60
C. Wozniacki 2,30 2,10 2,25 2,20 2,25 2,20 2,15

Quoten Stand vom 26.1.2018, 12:45 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. Text: Vor Turnierbeginn.
 

Heuer ist die Ausgangsposition des Altmeisters eine ganz andere: Zählte er im Vorjahr nicht zum engsten Kreis der Titelanwärter führt Federer diesmal das Feld an – neben den Experten erklären auch die Wettanbieter den Schweizer zum Top-Favoriten auf den Titelgewinn.

Das dürfte daran liegen, dass Federer mit einem Erfolgserlebnis in den Melbourne Park kommt. Mit seiner Landsfrau Belinda Bencic gewann Federer den Hopman-Cup in Perth. Es ist nach 2001 sein zweiter Triumph bei der inoffiziellen Mixed-Weltmeisterschaft.


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Gelingt Roger Federer die Titelverteidigung?

Die Siegerpose hat er damit schon einmal geübt, aber ob er sie auch am 28. Januar in Melbourne zeigen darf?

Federer selbst ist jedenfalls zuversichtlich: „Ich bewege mich gut, serviere gut, bin körperlich in Form – und auch die Konzentration stimmt“, sagte er nach dem Hopman-Cup, bei dem er alle seine vier Einzel gewann.

 
Icon Pokal - TrophyFünf Mal hat der Maestro bislang die Australian Open gewonnen – neben dem Triumph im Vorjahr siegte er auch noch 2004, 2006, 2007 und 2010. Das zeigt: Nur einmal gelang ihm bei den „Aussie Open“ die Titelverteidigung.
 

Diese trauen ihm Online-Wettanbieter wie etwa Interwetten aber durchaus zu. So stehen vor Turnierbeginn die Quoten für einen Titelgewinn Federers beim Austro-Bookie bei 2,75.

Allerdings hat Federer bei den letzten beiden großen Turnieren unerwartet „gepatzt“. Bei den US Open unterlag er im Viertelfinale Juan-Martin del Potro und bei den World Tour Finals in London setzte es gegen den Belgier David Goffin eine überraschende Halbfinal-Niederlage.

 


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Vielleicht übt sich der Tennis-Gigant auch deshalb in nobler Zurückhaltung und verweist auf die Vielzahl an Kandidaten, die für einen Titelgewinn beim ersten Grand Slam-Turnier des Jahres in Frage kommen würden.

Komplexer könnte der Turnierverlauf für Federer auch deshalb werden, da zahlreiche Top-Spieler im Vorjahr die Saison aufgrund von Verletzungen frühzeitig beenden mussten und dadurch in der Weltrangliste nach unten gerutscht sind.

 

Schlägt die große Stunde von Dimitrov oder Zverev?

Wie beispielsweise Novak Djokovic. Der Serbe, der wegen einer Ellenbogenverletzung ein halbes Jahr pausieren musste und zuletzt im Juni in Wimbledon sein letztes Match unter Wettkampfbedingungen absolviert hat, ist in der Weltrangliste auf Rang 14 abgerutscht.

Zwar musste der „Djoker“ zuletzt das Showturnier in Abu Dhabi auslassen, aber beim Einladungsturnier Kooyong Classic war er mit dabei. Für die Australian Open dürfte er aber fit sein. „Ich fühle mich großartig“, strahlte Djokovic nach seiner schmerzfreien Rückkehr.

 


Video: Die Highlights aus dem 2017er Endspiel-Krimi zwischen Roger Federer und Rafael Nadal. (Quelle: Youtube/GrandSlam Highlights III)

 

Und kaum einer fühlt sich in der australischen Hitze so wohl wie der Serbe – mit sechs Titeln (2008, 2001, 2012, 2013, 2015, 2016) ist Djokovic zusammen mit Roy Emerson der Rekordsieger der Australian Open.

Somit trauen die Buchmacher dem Serben durchaus ein perfektes Comeback zu und zählen ihn zusammen mit Rafael Nadal zu Federers härtesten Widersachern im Kampf um den Silberpokal. Aber auch hinter dem Weltranglisten-Ersten steht in Sachen Fitness-Zustand ein großes Fragezeichen.

Knieschmerzen zwangen Nadal nicht nur die Teilnahme beim Einladungsturnier in Abu Dhabi abzusagen, sondern auch beim ATP-Turnier in Brisbane, wo er im Vorjahr das Halbfinale erreicht hatte. Somit kommt Nadal ohne Spielpraxis nach Melbourne.

 

 

In Anbetracht der Unklarheiten über die körperliche Verfassung von Nadal und Djokovic sowie durch die verletzungsbedingt Absage von Andy Murray könnte es aber auch durchaus sein, dass bei den Australian Open wieder einmal die Stunde eines Außenseiters schlägt.

Wie etwa zuletzt 2014 als Stan Wawrinka seinen unwiderstehlichen und gleichzeitig überraschenden Siegeszug mit dem Titelgewinn krönte.

 
icon blitzDamit sorgte „Stan the Man“ für ein absolutes Novum in der jüngeren „Aussie Open“-Historie – denn in den letzten neun Melbourne-Endspielen (2009 bis 2017) standen sonst nur Federer, Nadal, Djokovic und Murray!
 

In Expertenkreisen und bei den Wettanbietern wird ein solcher Überraschugns-Coup diesmal vor allem dem Bulgaren Grigor Dimitrov und dem Deutschen Youngster Alexander Zverev zugetraut. Siegquoten zwischen 10,00 und 11,00 klingen dafür eigentlich uch recht verlockend.

Dimitrov, aktuell Nummer 3 der Welt, gewann letzten Herbst die ATP World Tour Finals und feierte damit den größten Erfolg seiner Karriere. Zverev, Vierter in der Weltrangliste, gewann 2017 zwei Masters-Turniere (Rom und Cincinnati).

 
Button DeutschlandDie einzigen beiden deutschen Siege im Einzelbewerb der Australian Open gab es 1991 und 1996 durch Boris Becker. Nun wird Zverev zugetraut, für den dritten rot-schwarz-goldenen Triumph zu sorgen.

 

Tennis Wetten auf Grand Slams – Tipps & Tricks

icon risiko

Bei normalen ATP-Turnieren werden Herren-Matches mit „Best-of-Three“ gespielt, das heißt: Der erste der zwei Sätze gewinnt, gewinnt auch das Match.

Bei Grand Slam-Turnieren werden die Partien jedoch im „Best-of-Five“-Modus ausgetragen, was bedeutet, dass der Sieger drei Sätze gewinnen muss.

Somit gibt es nur bei den vier Major-Turnieren (Australian Open, French Open, Wimbledon, US Open) eine interessante Strategie für Tenniswetten – und zwar „Über/Unter 3,5 Sätze“. Diese bedeutet, dass auf über oder unter 3,5 Sätze im Spiel gewettet werden kann.

 
icon lawVor allem in den ersten drei Runden, im Anfangsstadium des Turnieres, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass viele Partien mit über 3,5 Sätzen – also mit einem Gewinner nach vier oder fünf Sätzen – enden.
 

Denn hier kann es aufgrund des Rasters mit 128 Spielern oftmals zu Duellen zwischen zwei Akteuren kommen, die fast gleich stark sind und in der Weltrangliste auch nicht allzu weit auseinander liegen.

Und ob beispielsweise die Nummer 80 der Welt drei Sätze in Folge gegen den 67. der Welt gewinnt, ist alles andere als in Stein gemeißelt.

Auf der anderen Seite treffen die Top-Stars, die als Gesetzte ins Turnier gehen, in den ersten paar Runden oftmals auf schwächere Spieler, wodurch Tennis Wetten auf „Unter 3,5 Sätze“ (entspricht einem Sieg ohne Satzverlust) eine gute Option sind, die niedrige Siegquote etwas nach oben zu drücken.

 

Komplett offenes Rennen im Damen-Bewerb

Während bei den Herren mit Roger Federer der Vorjahres-Champions nicht nur wieder am Start ist, sondern auch noch zum Top-Favoriten auf den Titelgewinn in diesem Jahr zählt, muss der Damen-Bewerb ohne die Titelverteidigerin auskommen.

Serena Williams, die im Vorjahr durch einen Zwei-Satz-Erfolg gegen ihre Schwester Venus ihren insgesamt 7. Titel bei den Australian Open gewann, fühlt sich nach der Geburt ihrer Tochter noch nicht fit genug für eine Rückkehr auf die große Tennis-Bühne.

Somit könnte der Weg für viele andere Spielerinnen frei sein – das Feld ist offen wie noch nie. Jede Spielerin, die aktuell in den Top-10 vertreten ist, könnte für den Turniersieg in Melbourne in Frage kommen.

 
Aber: Nur drei Spielerinnen aus den Top-10 der aktuellen Weltrangliste haben schon zumindest einen Grand-Slam-Titel gewonnen – Garbine Muguruza (ESP), Venus Williams (USA) und Jelena Ostapenko (LAT).
 

Muguruza gewann 2016 bei den French Open und im Vorjahr in Wimbledon, Ostapenko holte sich letztes Jahr bei den French Open den Titel und Williams gewann neben fünf Mal in Wimbledon noch zwei Mal die US Open.

Diese drei haben zumindest den Vorteil, dass sie wissen, wie man ein großes Turnier, das über zwei Wochen läuft, für sich entscheidet. Dennoch gilt die Weltranglisten-Erste Simona Halep bei vielen Online-Bookies als Top-Kandidatin auf den Titelgewinn in Melbourne.

 


Video: 2016 triumphierte Angelique Kerber bei den Australian Open – durch einen Finalsieg gegen Serena Williams. Kann sie dieses Kunststück heuer wiederholen? (Quelle: Youtube/Australian Open TV)

 

Ob der kleinen Rumänin, die bei Grand Slam-Turnieren schon oft als heiße Titelanwärterin gehandelt wurde, heuer endlich der große Wurf gelingen wird? Ja, sagt Tennis-Legende Chris Evert: „Sie spielt derzeit ihr bestes Tennis.“

Auffallend ist: Nur zwei Siegerinnen seit 2007 sind heuer bei den Titelkämpfen mit dabei – Maria Scharapowa, Siegerin von 2008, und Angelique Kerber, die 2016 triumphiert hatte.

Kerber, die im Vorjahr als Titelverteidigerin schon im Achtelfinale scheiterte, dürfte wieder an die Form aus ihrem sensationellen Jahr 2016 anschließen können. Buchmacher wie Tipico sehen Kerber als Titel-Anwärterin.

 

 

Mit Julia Görges, die zuletzt das Vorbereitungsturnier in Auckland gewann und damit jetzt bei drei Turniersiegen in Serie hält und sich mittlerweile auf Rang 12 in der Weltrangliste hoch gespielt hat, verfügt Tennis-Deutschland über ein weiteres heißen Eisen im Melbourne-Feuer.

Allerdings kam Görges weder bei den Australian Open noch bei einem anderen Grand Slam Turnier bislang noch nie über das Achtelfinale hinaus.

Vielleicht ja jetzt, wenn sie momentan in der Form ihres Lebens spielt?

 

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Thomas hat die Australian Open Wetten zusammengestellt

Thomas

Seit über 10 Jahren ist Thomas journalistisch im Sportbereich tätig, zunächst als Praktikant bei einem Online-Portal, danach bei einem großen österreichischen Sportverlag als fixer Redakteur. Er kann somit auf eine große Erfahrung zurückgreifen. Neben seinen absoluten Fachgebieten Tennis, Rad und Ski Alpin verfügt er – aufgrund seiner Begeisterung für die Sportart – über ein fundiertes Wissen zum Thema Fußball. Abgerundet wird das Ganze durch sein bereits lange vorhandenes Interesse an Sportwetten – kurz: die Kombination passt perfekt!