Der Weg zur Weltmeisterschaft 2018 in Russland war lang. Die Qualifikation begann am 12. März 2015 in Asien und endete am 15. November 2017 in Peru mit dem Play-Off-Rückspiel Peru gegen Neuseeland.

Von den insgesamt 209 Nationen, die an der Vorausscheidung für die anstehenden Titelkämpfe teilgenommen haben, blieben am Ende 31 übrig. Gastgeber Russland war ja automatisch qualifiziert.

 

Welche Mannschaft wird Weltmeister 2018?

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Frankreich1,441,451,481,451,451,44
Kroatien2,752,752,652,702,852,75

* Quoten Stand vom 13.07.2018, 08:59 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Sämtliche Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

Eines dieser 31 WM-Tickets hat sich erwartungsgemäß auch der amtierende Weltmeister Deutschland gesichert, der nun die Mission Titelverteidigung in Angriff nehmen kann.

Die DFB-Auswahl konnte sich 2014 in Brasilien zum insgesamt vierten Mal zum Weltmeister küren. Und vieles deutet darauf hin, dass „Die Mannschaft“ in Russland die 36,8 cm hohe und 6175 g schwere Trophäe, die aus 18-karätigem Gold besteht, erneut in Empfang nehmen darf.

Auch die Wettanbieter zählen Deutschland natürlich zu den Top-Favoriten auf den WM-Titel.

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Mexiko, Schweden & Südkorea als Deutschlands Gegner

Der erste große Höhepunkt dieser 21. Fußball-Weltmeisterschaft, ereignete sich noch im Jahr 2017. Bei der Auslosung am 1. Dezember, die im Moskauer Kreml stattfand, wurden die acht Vorrunden-Gruppen ausgelost.

 
icon world20 der 32 Teams, die in Russland dabei sein werden, bestritten bereits die WM 2014 in Brasilien. Kurioserweise ist nur einer der fünf Teilnehmer aus Afrika erneut dabei, nämlich Nigeria.
 

Für diese Auslosung wurden die 32 WM-Starter gemäß ihren Weltranglistenplatzierungen vom Oktober in vier Töpfen zugeteilt. Gastgeber Russland war wie Weltmeister Deutschland im ersten Topf, in dem sich auch Brasilien, Portugal, Argentinien, Belgien, Polen und Frankreich befanden.

 

Icon RufzeichenAlle Gruppen im Überblick:

    Gruppe A: Russland, Saudi-Arabien, Ägypten, Uruguay
    Gruppe B: Portugal, Spanien, Marokko, Iran
    Gruppe C: Frankreich, Australien, Peru, Dänemark
    Gruppe D: Argentinien, Island, Kroatien, Nigeria
    Gruppe E: Brasilien, Schweiz, Costa Rica, Serbien
    Gruppe F: Deutschland, Mexiko, Schweden, Südkorea
    Gruppe G: Belgien, Panama, Tunesien, England
    Gruppe H: Polen, Senegal, Kolumbien, Japan

 

Deutschland hat mit Mexiko, Schweden und Südkorea keine schwere aber auch keine allzu leichte Gruppe erwischt.

Mexiko konnte sich seit 1994 stets für WM-Endrunden qualifizieren und auch immer zumindest das Achtelfinale erreichen. Schweden hat sich trotz (oder gerade wegen?) dem Abgang von Superstar Zlatan Ibrahimovic zu einer äußerst unangenehmen Mannschaft entwickelt und konnte im Playoff Italien eliminieren.

Südkorea gilt auf dem Papier als schwächste Mannschaft dieser Gruppe E und konnte sich nur mühsam für diese WM-Endrunde qualifizieren.

Gut aus deutscher Sicht: Gegen jeden der drei Gruppen-Gegner hat Deutschland bei Weltmeisterschaften schon gespielt und gegen alle drei eine positive Bilanz!

 

Favoriten-Check mit Deutschland, Frankreich und Brasilien

Nichtsdestotrotz ändert sich aufgrund dieser Topf-Einteilung nichts an den Favoriten auf den WM-Titel. Die Online-Buchmacher haben jedenfalls schon Stellung bezogen, wer neben Titelverteidiger Deutschland die größten Chancen hat, um sich zum Weltmeister zu küren.

Ein kurzer Überblick über die 8 größten Favoriten auf den WM-Titel:

Deutschland:
Deutschland spielte eine makellose WM-Qualifikation. Alle zehn Gruppenspiele konnten gewonnen werden und am Ende standen nicht nur 30 Punkten, sondern auch ein Torverhältnis von 43:3. So gut hatte noch eine Mannschaft eine WM-Quali gespielt.

 
Icon Pokal - TrophyDie DFB-Auswahl überzeugte aber nicht nur in der Quali, sondern auch auf anderen Ebenen. Zum einen blieb sie 2017 auch in sämtlichen Testspielen unbesiegt (u.a. gegen England und Frankreich), zum anderen gewann sie im Sommer erstmals den Confed-Cup.
 

Das ist insofern bemerkenswert, da sich in der Confed-Cup-Auswahl fast ausnahmslos aus (jungen) Perspektivspielern zusammensetzte. Dennoch holte sich die Deutschen am Ende den Titel bei der WM-Generalprobe.

Ob dieser Titelgewinn ein schlechtes Omen ist? Denn noch nie wurde ein Confed-Cup-Sieger im Jahr darauf dann auch Weltmeister. Andererseits schaffte es seit den 1960er-Jahren kein Weltmeister den WM-Titel zu verteidigen. Zuletzt gelang dies Brasilien 1962.

 

 

Frankreich:
Wie die deutsche Nationalmannschaft qualifizierte sich auch Frankreich als Gruppensieger für diese WM – aber bei weitem nicht so souverän.

Zwischenzeitlich musste die Equipe Tricolore zittern, nachdem sie die Tabellenführung an Schweden abgeben musste. Am Ende setzten sich die Franzosen aber doch souverän durch. Nicht einmal die 0:0-Blamage im Heimspiel gegen Luxemburg konnte daran etwas ändern.

 
icon blitzDass die hochveranlagte französische Auswahl um Superstars wie Paul Pogba, Antoine Griezmann (bester Spieler der EM 2016) oder Kylian Mbappe zu den größten Titel-Anwärtern zählen, zeigte sich 2016 bei der Europameisterschaft.
 

Bei der Heim-EM erreichte Frankreich trotz der immensen Erwartugnshaltung das Endspiel und musste sich erst dort Portugal in der Verlängerung mit 0:1 geschlagen geben. Zuletzt wurde Frankreich 1998 Weltmeister.

 
Brasilien:
Die Brasilianer, die zuletzt 2002 Weltmeister wurden, zählen immer zu den Top-Favoriten auf den WM-Titel. Bei ihrer Heim-WM vor vier Jahren platzte der Traum vom WM-Triumph mit einem 1:7 gegen Deutschland im Halbfinale – nun könnte es aber mit dem sechsten Weltmeister-Titel klappen.

Die brutale Qualifikation in Südamerika haben die Mannen um Superstar Neymar jedenfalls bravourös gemeistert. Nach 18 Spielen beendeten sie die Südamerika-Ausscheidung als Erster – mit zehn Punkten Vorsprung auf Uruguay.

 

Brasiliens WM-Abschneiden seit 1990:
BewerbJahrErgebnis
WM2014Halbfinale
WM2010Viertelfinale
WM2006Viertelfinale
WM2002Weltmeister
WM1998Vize-Weltmeister
WM1994Weltmeister
WM1990Achtelfinale

 

In diesen 18 Quali-Spielen musste Brasilien nur eine Niederlage hinnehmen. Diese Niederlage kassierte die Selecao am 1. Spieltag in Chile. Danach folgten 17 Spiele mit zwölf Siegen und fünf Remis.

Die Brasilianer, die sich am 28. März 2017 als erstes Team das WM-Ticket sichern konnten, sind auch das einzige, das noch keine WM-Auflage verpasst hat.

 
Argentinien:
Weitaus problematischer als für Erzrivale Brasilien stellte sich die WM-Qualifikation für den dreifachen Weltmeister Argentinien dar. Lionel Messi & Co. mussten bis zuletzt um die WM-Teilnahme zittern.

Zwischenzeitlich lagen die Argentinier, die nur 7 der 18 Quali-Spiele gewinnen konnten, in der Tabelle sogar außerhalb der WM-Ränge. Aus den letzten vier Quali-Spielen holten die Gauchos nur drei Unentschieden und einen Sieg – aber am Ende reichte es dennoch für die WM-Teilnahme.

 


Video: Now or never – jetzt oder nie: Wird Lionel Messi 2018 mit Argentinien Weltmeister? (Quelle: YouTube/Wouva)

 

Für die Buchmacher zählen die Argentinier, die zuletzt 1986 den WM-Pokal gewannen und seitdem zwei Mal das Enspiel erreichten, dennoch zum engen Favoritenkreis auf den WM-Titel.

Immerhin stand die Albiceleste vor vier Jahren im Endspiel, in dem sie sich Deutschland am Ende mit 0:1 nach Verlängerung geschlagen geben mussten.

 
Portugal:
Die Portugiesen kommen als amtierender Europameister zur WM nach Russland. In der Qualifikation für die WM-Endrunde schafften sie es am letzten Drücker eines der Fix-Tickets zu ergattern. Durch einen 2:0-Sieg gegen die Schweiz am letzten Spieltag sicherten sich die Portugiesen doch noch den Gruppensieg.

 
icon risikoDamit ist Portugal zum fünften Mal in Folge für eine WM-Endrunde qualifiziert, zum siebenten Mal insgesamt. Gewinnen konnte die europäische Selecao den WM-Pokal noch nie, das beste Resultat war Rang 3 bei der WM 2006.
 

Dennoch: Wer sich bei einer EM durchsetzt und am Ende den Titel gewinnt, der kann auch Weltmeister werden. Das denken nicht nur die Portugiesen, sondern auch die Buchmacher.

Allerdings nagt an einigen Leistungsträgern schön langsam der Zahn der Zeit – allen voran an Cristiano Ronaldo, der bei der WM 2018 dann bereits auf seinen 34. Geburtstag zusteuern wird.

 
Spanien:
Wie gewohnt qualifizierte sich Spanien ganz souverän für diese WM-Endrunde. In einer Gruppe mit Italien setzten sich die Iberer am Ende ungeschlagen als Gruppensieger durch (9 Siege, 1 Remis) und sicherten sich so einen Fixplatz für diese Titelkämpfe.

 

 

Dort wollen die Spanier an ihre glorreichen Zeiten anschließen, als sie 2010 erstmals zu Weltmeister-Ehren kamen.

Die letzten zwei Großereignisse verliefen für die Spanier jedenfalls enttäuschend: Bei der WM 2014 flogen sie schon in der Vorrunde raus, bei der EM 2016 war bereits im Achtelfinale Schluss.

 
England:
Seit 1966 wartet das Mutterland des Fußballs auf einen zweiten WM-Titel. Bislang vergeblich. Seit damals erreichten die „Three Lions“ nicht einmal mehr ein Endspiel. Das Halbfinale 1990 war noch das Höchste der Gefühle – doch dort folgte das Aus gegen Deutschland im Elfmeterschießen.

 
icon nachteileSeit damals erreichte England bei WM-Endrunden nur noch zwei Mal ein Achtel – und zwei Mal ein Viertelfinale. Bei der letzten WM war sogar schon nach der Vorrunde Schluss.
 

Und zur Erinnerung: Bei der EM 2016 scheiterte England im Achtelfinale an Underdog Island. Eine Niederlage, die als größte Blamage der englischen Fußball-Geschichte bezeichnet wurde.

Warum England dennoch zum Kreis der Titelanwärter zählt? In der WM-Qualifikation marschierten die „Three Lions“ ungeschlagen durch und machten fette Beute. Von den zehn Spielen haben sie acht gewonnen und zwei Mal unentschieden gespielt – machte am Ende 26 Punkte.

 

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Uruguay:
In der Fußball-Steinzeit war Uruguay eine Macht wie die WM-Titel von 1930, bei der ersten WM überhaupt, und von 1950 belegen.

2010 konnten sie mit Platz 4 (bedeutet auch Halbfinale) auch in der jüngeren Vergangenheit aufzeigen. Und aufgrund der Tatsache, dass sie die Südamerika-Qualifikation als Zweiter hinter Brasilien abschlossen macht sie auf jeden Fall zu einem Titelanwärter.

Dazu kommt der Angriff, der wohl seinesgleichen sucht: Mit Luis Suarez und Edinson Cavani verfügt Uruguay über ein kongeniales Sturm-Duo, das von einer taktisch disziplinierten Mannschaft profitiert.

 

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