Musste die Nationalmannschaft Saudi-Arabiens zwölf Jahre auf ihre fünfte WM-Teilnahme warten, werden die Grünen Falken bei ihrem Endrunden-Comeback nun gleich vom ganz großen Rampenlicht bestrahlt.

Im Eröffnungsspiel der Fußball WM 2018 (Donnerstag, 14. Juni um 17:00 Uhr) wird dem Team vom Juan Antonio Pizzi schließlich eine geradezu allumfassende Aufmerksamkeit zuteil – wenngleich das Herz der allermeisten Zuschauer im Olympiastadion Luschniki natürlich für die russischen Lokalmatadore schlägt.

 

Wettquoten Vergleich – Russland vs. Saudi-Arabien

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Sieg Russland1,441,401,451,401,451,441,431,44
Unentschieden4,334,504,404,304,504,334,104,33
Sieg Saudi-Arabien10,08,609,6010,010,010,59,509,00

* Quoten Stand vom 14.6.2018, 08:40 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

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Erhebt sich die Sbornaja aus dem Tal der Tränen?

Diese dürften es dann auch zu schätzen wissen, dass es ihre Mannschaft zunächst mit einem ausgemachten Leichtgewicht zu tun bekommt: Immerhin könnte ein möglichst souveräner Auftaktsieg bestenfalls auch die Sbornaja zu einem kleinen Sommermärchen inspirieren.

Dabei hatte für die WM-Gastgeber bis zur Auslosung der Vorrunden-Gruppe vieles auf einen gründlich verhagelten Sommer hingedeutet. Bereits seit dem Zerfall der Sowjetunion will es den Russen einfach nicht mehr gelingen, eine funktionierende Nationalelf zusammenzubauen.

 

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Selbst die verstärkten Anstrengungen vor der anstehenden Endrunde haben nicht zu der erhofften Leistungssteigerung geführt. Ohne einen einzigen Dreier war für das Team sowohl bei der WM 2014 als auch bei der EM 2016 wieder einmal schon nach der Vorrunde Schluss.

Vor allem bei Weltmeisterschaften haben die Russen das Verlieren ohnehin längst kultiviert: Stellte sich zumeist bereits die Qualifikation als eine zu hohe Hürde heraus, bedeutete auch bei den zuvor beehrten Turnieren (1994 und 2002) bereits die Gruppenphase die Endstation.

Die Aneinanderreihung von Misserfolgen hat zur kaum nachvollziehbaren Folge, dass von Russland mittlerweile seit 16 Jahren auf einen Sieg bei einer Weltmeisterschaft gewartet werden muss.


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Vom Achtelfinalisten zur Schießbudenfigur

Angesichts dieser Bilanz des Schreckens scheinen die qualitativen Unterschiede zu den Grünen Falken gar nicht mehr so groß zu sein: Ihre beiden bislang einzigen Dreier bei einer Endrunde hatten die Saudis anno 1994 in den Vereinigten Staaten gefeiert.

Dank gegen Marokko und Belgien verbuchter Siege stieß das Team im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sogar punkt- und torgleich mit dem niederländischen Gruppensieger in das Achtelfinale vor, in dem sich dann erst Schweden als die eine oder andere Nummer zu groß erwies.

 

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Hinsichtlich der so wichtigen Aufstiegs-Kompetenz wartet der asiatische Vertreter folglich gar mit der etwas größeren Erfahrung auf, weshalb sich das vermeintlich so dankbare Auftaktspiel für die Sbornaja als ein vergiftetes Geschenk herauszustellen droht.

Gleichwohl ist es nicht nur auf den Heimvorteil zurückzuführen, dass die Wettanbieter am 14. Juni dennoch eine glasklare Angelegenheit erwarten – ihren Ruf hatten die Saudis bereits bei ihren letzten Turnier-Teilnahmen nachhaltig ruiniert.

 

Icon BlitzGefahr im Verzug? Gegen den vermeintlichen Punktelieferanten aus Saudi-Arabien hat die Sbornaja bislang lediglich ein Freundschaftsspiel bestritten – welches im Jahr 1993 mit 4:2 an die Grünen Falken ging.

 

Hierzulande ist verständlicherweise vor allem der überforderte erste Auftritt der Grünen Falken bei der Endrunde 2002 in Südkorea und Japan in Erinnerung geblieben, dem die deutsche Auswahl den höchsten Sieg ihrer bekanntlich ziemlich glorreichen WM-Historie verdankt (8:0).

 

Russland vs. Saudi-Arabien – Bilanz:

DatumBewerbTeam 1Team 2Ergebnis
06.10.1993FreundschaftsspielSaudi-ArabienRussland4:2

 

Auftaktsieg Russland? Die Wettanbieter gehen All In

Kam 2002 für den gedemütigten Außenseiter dann auch in den folgenden beiden Partien nicht einmal ein Ehrentor herum, blieb Saudi-Arabien auch vier Jahre später bei seiner bislang letzten WM-Teilnahme auf die rote Laterne in der Vorrunden-Gruppe abonniert.

Das Verpassen der jüngsten zwei Turniere lässt wissen, dass in der Monarchie auch in der Folgezeit ein Qualitätssprung ausgeblieben ist – weshalb sich die Buchmacher in Russland abermals eines Scheiterns in der Vorrunde sicher sind.

 

 

Von dieser vermeintlichen Gewissheit werden zum WM-Auftakt die Quoten der Sbornaja in das unterste Geschoss des Kellers geschickt: Wird von den Gastgebern die für den Aufstieg so wichtige Pflicht erfüllt, gibt’s dafür nicht einmal ganz den 1,4-fachen Wetteinsatz zurück.

Mit einer anfänglichen Überraschung können sich Tipper im Erfolgsfall deshalb aber ein umso üppigeres Startkapital für die sich allmählich entblätternde Endrunde verschaffen: Immerhin wird bereits ein Unentschieden mit einer Spitzenquote von 5,0 goutiert.

Macht sich der Herausforderer die übergroße Nervosität der russischen Auswahl für einen dreifachen Punktgewinn zu Nutze, lassen sich die Bookies schließlich sogar absolute Traum-Quoten von bis zu 13,0 aus den Rippen leiern.

 

Ergebniswetten zu Russland vs. Saudi-Arabien:

Ergebnis*Bet365 LogoInterwetten LogoTipico Logo
Russland – Saudi-Arabien
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1:0
4,755,004,70
0:1
13,015,016,0
2:1
9,008,307,50
1:2
34,025,035,0
0:0
7,5010,08,00
2:0
5,005,505,00
3:1
15,013,513,0
3:0
7,508,909,00
4:1
29,030,030,0
4:0
19,013,522,0

* Quoten Stand vom 14.6.2018, 11:20 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

Die Grünen Falken sparen nicht mit Warnschüssen…

Die sich hier offenbarenden Gewinnchancen dürften bei etlichen Tippern für ein gieriges Funkeln in den Augen sorgen: Immerhin werden die sportlichen Realitäten von den aufgerufenen Quoten allem Anschein nach nur am Rande gestreift.

 

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In den jüngsten Testspielen haben sich die Grünen Falken in jedem Falle schon einmal auf ihre Rolle als Spielverderber eingeschworen: Anfang Mai wurden die Sparringspartner aus Algerien und Griechenland mit jeweiligen 2:0-Erfolgen geknackt.

Auch die danach in Italien kassierte 1:2-Niederlage hat dem Selbstbewusstsein der Saudis sicherlich eher gutgetan. Nach der verheerend verlaufenen Quali schrammte der vierfache Weltmeister auch im neutralen St. Gallen nur knapp an einer weiteren Blamage vorbei.

Die Sbornaja hat in der Vorbereitung hingegen auf den Luxus verzichtet, sich schon einmal mit einer Siegermentalität auszustatten. Gegen die durchweg hochklassige Konkurrenz aus Argentinien, Brasilien und Frankreich wurden in den letzten Monaten die absehbaren Schlappen kassiert.

Angesichts all dieser Rückschläge hatte das im vergangenen November den Spaniern abgetrotzte 3:3 aber für umso größere Erleichterung im Land des WM-Gastgebers gesorgt, der somit zumindest an ausgewählten Sahnetagen zu außergewöhnlichen Leistungen im Stande scheint.

 

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