War die polnische Auswahl bei den letzten beiden Weltmeisterschaften nicht einmal zugegen, wird nunmehr eine goldene Generation nach Russland entsandt, der in den kommenden Wochen sogar ein historisch gutes Abschneiden zuzutrauen ist.

Ihre besonderen Qualitäten hatten die Weiß-Roten bereits in der souverän vor Dänemark und Montenegro beendeten Qualifikationsgruppe ausgespielt, in der das direkte Ticket für die WM-Endrunde nie wirklich zur Debatte stand.
 

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Auch die vielversprechenden Perspektiven in diesem Sommer sind maßgeblich auf die überlegen bestrittene Quali zurückzuführen; mit acht Siegen und einem Remis hatte sich die Mannschaft von Adam Nawalka bei der Auslosung der WM-Gruppen einen Platz in der ersten Lostrommel gesichert.

 

Wie weit kommt Polen bei der WM 2018?

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Weltmeister67,050,060,075,067,067,071,051,0
Finale17,020,017,025,021,017,024,019,0
Halbfinale7,009,007,0010,07,508,0014,07,50
Viertelfinale3,503,303,503,503,503,253,303,50
Achtelfinale1,571,451,551,651,601,571,451,48
Vorrunde2,372,402,302,252,202,372,502,35

* Quoten: Stand 12.06.2018, 11:00 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. Text: Vor Turnierbeginn.
 

Gruppe H: Polen greift in die Wundertüte

Als gesetzter Gruppenkopf war die polnische Auswahl somit von vornherein vor einem frühen Aufeinandertreffen mit den absoluten Top-Teams gefeit – mit Kolumbien, Senegal und Japan wurde das Quartett stattdessen mit ungünstigstenfalls auf Augenhöhe konkurrierenden Gegnern aufgefüllt.

Gewisse Schwierigkeiten scheinen sich im Vorfeld lediglich gegen die Cafeteros abzuzeichnen, gegen die es am zweiten Spieltag zur Sache geht: Nach den starken Auftritten bei der WM in Brasilien können sich die Südamerikaner noch immer der Wertschätzung der Wettanbieter sicher sein.

Als unmittelbare Folge werden die Polen als einzige aus dem ersten Lostopf startende Nation nicht als Gruppen-Favorit zur Endrunde geschickt – die maßgeblichen Experten sehen die Kolumbianer im direkten Kräftemessen als den entscheidenden Tick stärker an.

 

 

Unter deutlich besseren Voraussetzungen wird von unserem Nachbarn hingegen das Auftaktspiel bestritten: Gegen den Senegal dürfte an einem standesgemäßen Dreier kaum zu rütteln sein.

Gleichwohl sollten sich die Polen aber doch davor hüten, mit angezogener Handbremse in das Turnier zu gehen: Bei ihrer bislang einzigen WM-Teilnahme im Jahr 2002 hatten die “Löwen von Teranga” zum Auftakt immerhin gleich einmal die als Titelverteidiger angereisten Franzosen düpiert.

Höchste Aufmerksamkeit ist aus Sicht des Favoriten in Moskau aber ohnehin geboten – schließlich wird von den Afrikanern jene Mannschaft gestellt, die wohl noch am ehesten die polnischen Aufstiegspläne durchkreuzen kann.

 

Die Spiele Polens in der Vorrunde der WM 2018

DatumAnstoßDuellQuoten1X2Erg.
19.06.17:00Polen – SenegalBet365 Logo2,373,103,101:2
24.06.20:00Polen – KolumbienInterwetten Logo2,653,302,650:3
28.06.16:00Japan – PolenTipico Logo2,603,202,80

* Quoten: Stand 28.06.2018, 10:54 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

Weniger Stolperpotential hat nach der Papierform hingegen das abschließende Duell gegen die Japaner zu bieten, die die bereits vor vier Jahren zu konstatierende Krise des asiatischen Fußballs nunmehr auch in Russland ins Verderben zu stürzen droht.

 

Buchmacher: Spätestens das Achtelfinale ist Endstation

Doch obwohl die Blauen Samurai als relativer Außenseiter in die Gruppe starten, fallen die Leistungsunterschiede auch zu den Weiß-Roten nicht unüberbrückbar aus – weshalb in diesem Quartett sogar ein völlig offener Vierkampf denkbar ist.

Entsprechend schwer fällt es deshalb auch, die tatsächlichen Aufstiegschancen der polnischen Auswahl exakt auf Heller und Pfennig zu taxieren: Die Gruppe H kündigt sich eben als eine echte Wundertüte an.

 

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Wird von Robert Lewandowski & Co. an die Leistungen der letzten Jahre angeknüpft, stehen dem Team auf dem Weg ins Achtelfinale dennoch alle Türen offen – oberhalb der Normalform scheint das beste Abschneiden seit dreieinhalb Jahrzehnten sogar fast schon garantiert zu sein.

Selbst mit besagter Topform droht es aber bereits in der ersten K.o.-Runde mächtig eng zu werden: Wird der Aufstieg etwa “nur” als Tabellenzweiter gewuppt, bekäme es das Team dann wahrscheinlich prompt mit den bärenstarken Belgiern zu tun.

Für eine halbwegs tragfähige Perspektive im Achtelfinale wird deshalb wohl zwingend eine perfekte Vorrunde gebraucht – wenngleich auch das sich in diesem Fall abzeichnende Kräftemessen mit den Engländern nicht gerade wie ein Hauptgewinn erscheint.


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Mit vier Auftritten drohen die Möglichkeiten des WM-Dritten von 1974 und 1982 in Russland somit bereits ausgereizt zu sein; den Buchmachern bereitet es in jedem Falle erhebliche Bauchschmerzen, sich im Vorfeld mit einer Viertelfinal-Teilnahme zu beschäftigen.

 

Vorne hui, hinten pfui?

Dabei bringt die Mannschaft von Adam Nawalka prinzipiell alle Voraussetzungen mit, um bei der WM für eine der etwas größeren Überraschungen zu sorgen – so vermochte sich das Team etwa schon bei der vor zwei Jahren absolvierten EM wohltuend in den Vordergrund zu spielen.

Bei jener Endrunde mussten sich die Weiß-Roten im Viertelfinale dem späteren Champion aus Portugal erst im Elfmeterschießen beugen: Angesichts der in der Vorschlussrunde wartenden Waliser hatte somit schon in Frankreich nicht viel zum Endspiel-Teilnehmer gefehlt.

 

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Den Aufschwung des polnischen Fußballs bekamen bei der EM nicht zuletzt auch die DFB-Kicker zu spüren, für die anlässlich der in der Vorrundengruppe ausgeknobelten torlosen Punkteteilung gegen den absolut gleichwertigen Herausforderer kaum etwas zusammenging.

Mit den in Frankreich noch nachgewiesenen Bollwerk-Qualitäten sollte bei der Weltmeisterschaft allerdings nicht unbedingt zu rechnen zu sein. In der Qualifikation haben die Polen mehr Tore als jeder andere aus Europa stammende WM-Teilnehmer kassiert.

Mit umso größeren Vorzügen wartet dafür die Offensivabteilung auf: Von den Anhängern werden die Hoffnungen dabei natürlich vor allem auf den sich auch im Nationaldress als verlässliche Tormaschine inszenierenden Robert Lewandowski gestützt.

 

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