Mit dem Ankick zur Weltmeisterschaft in Brasilien hält die Fußball-Welt zunehmend erwartungsvoll den Atem an: Wenn es um die alles entscheidende Frage nach dem kommenden Titelträger geht, scheinen allerdings auch die Wettanbieter in eine kleine Schockstarre verfallen zu sein. In den vergangenen Monaten wurden die entsprechenden Quoten für sämtliche WM-Teilnehmer allenfalls mit der Pinzette nachjustiert – an die von vornherein zu den Top-Favoriten erklärten Teams aus Brasilien, Argentinien und Deutschland kommt nach Überzeugung der Buchmacher nach wie vor kein Konkurrent heran.
 

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Mit Blick auf die WM 2014 Wettquoten wird jedoch schnell offensichtlich, dass sich auch dieses Quartett nicht auf exakt derselben Wellenlänge befindet; als Rekord-Weltmeister und Gastgeber in Personalunion hat hier weiterhin die Selecao einigermaßen klar die Nase vorn. Mit dem überzeugenden Sieg im vorjährigen Confed Cup ließ die Mannschaft von Felipe Scolari schließlich schon einmal wissen, dass mit ihr unbedingt zu rechnen ist: Hatte sich das Team noch vor rund zwölf Monaten nach dem Abrutschen auf den 19. Tabellenplatz der Fußball-Weltrangliste in einem gefühlten Jammertal befunden, könnte die Brust der Brasilianer nach dem Triumph bei der Generalprobe kaum breiter sein.

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Brasilien
Spanien
Argentinien2,252,552,352,162,452,40
Deutschland1,601,501,551,651,651,62
Niederlande
Italien
England
Frankreich
Russland
Mexiko
Costa Rica
Uruguay
Belgien
Chile
Kolumbien

Text: vor Beginn der WM, Quoten: Stand: 13.07.2014

Mit einer Weltmeister-Quote von 4,00 führt bei der Endrunde vermutlich kein Weg am Lokalmatador vorbei; da sich bei den letzten großen Turnieren jedoch viel häufiger die DFB-Auswahl unter den Top-Mannschaften zeigte, wird der Elf von Jogi Löw im Sommer durchaus die Rolle des Königsmörders zugetraut. Nach der Finalniederlage 2002 und den Halbfinal-K.o.‘s 2006 und 2010 müssten so allmählich schließlich auch einmal die Deutschen an der Reihe sein: Selbst die erheblichen Personalsorgen und teils dürftigen Testspiel-Auftritte ändern nichts daran, dass man den dreifachen Titelträger bei den Buchmachern mit einer maximal erzielbaren Quote von 7,5 weiterhin ganz oben auf der Rechnung hat.

Allerdings werden auch die Mannschaften aus Spanien und Argentinien auf Augenhöhe mit den Adlerträgern geführt: Während man über die Stärken von „La Roja“ nach den Seriensiegen der vergangenen Jahre kaum noch Worte zu verlieren braucht, hat sich die Albiceleste mit einer äußerst souveränen Qualifikation in den Vordergrund gespielt. In Brasilien scheint nun zudem vor allem der „südamerikanische Heimvorteil“ für die Gauchos zu sprechen: Hatte sich das Team bereits die Titel 1978 und 1986 jeweils auf dem eigenen Kontinent besorgt, ist nun kein Geringerer als Messi dafür vorgesehen, in die großen Fußstapfen des legendären Diego Armando Maradona zu treten.

Screenshot Bet365

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Die anstehende Weltmeisterschaft wäre jedoch eine sterbenslangweilige Veranstaltung, wenn sich das Feld der aussichtsreichen Starter bereits mit diesem Quartett erschöpfen würde: Hinter den vermeintlichen Top-Favoriten hat sich deshalb längst ein ganzes Heer hochambitionierter europäischer Teams in der Lauerstellung platzieren. Mit Italien und Holland sind hier unter anderem zwei Nationen zu finden, die sich schon bei den letzten beiden großen Turnieren (EM 2012 bzw. WM 2010) erst im Finale stoppen ließen.

Geheimfavoriten von anderen Kontinenten sind dagegen bereits ein wenig spärlicher gesät; als potentielle Überraschungs-Kandidaten lassen sich bei den Wettanbietern noch die weiteren südamerikanischen Starter aus Uruguay, Chile und Kolumbien ganz weit oben auf dem Zettel finden. Sollten die zumeist unerreichbaren Rivalen aus Brasilien und Argentinien an dem enormen Erwartungsdruck zerbrechen, könnte eine Mannschaft aus diesem Trio mit einem Abstauber zur Stelle sein – immerhin war es etwa dem amtierenden Copa-America-Sieger Uruguay schon bei der letzten Weltmeisterschaft in Südafrika gelungen, die ewigen Top-Favoriten mit dem überraschenden Einzug in das Halbfinale zu übertrumpfen.

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