Spieltag zwei und die Chancen Österreichs auf eine erfolgreiche WM-Qualifikation sind schon fast wieder dahin. In Astana, wo vor rund einem Monat Irland mit Toren in den Minuten 89 und 92 noch den Kopf aus der Schlinge ziehen konnte und 2:1 gewann, war Österreich nicht mit ausreichend Glück gesegnet.

In 90 leidenschaftlich gekämpften Minuten konnte der kasachische Abwehrwall nicht geknackt werden. Meist war gerade noch ein Bein der Blauen dazwischen, rettete der stark aufspielende Torhüter Sidelnikow oder scheiterte Österreich am eigenen, auch schon vor einem Monat gegen Deutschland gezeigten Unvermögen im Abschluss.

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Sieg Österreich1,201,151,201,201,20
Unentschieden 6,006,206,506,006,50
Sieg Kasachstan11,014,013,015,011,0

So herrscht nach dem erwartet schwierigen Gang nach Astana abermals Tristesse im ÖFB-Lager. „Wir sind in der ersten Hälfte nicht so gut nach vorne gekommen, haben aber trotzdem die eine oder andere Chance gehabt. In der zweiten Hälfte sind wir mit langen Bällen zu Möglichkeiten gekommen. Es ist kein Rückschritt. Wir müssen uns jetzt regenerieren und dann überlegen, mit dem einen oder anderen neuen Spieler frischen Wind reinzubringen. Es war ein intensives Spiel. Die Kasachen sind sehr zweikampfstark“, so Teamchef Marcel Koller.

Doch was kann nun getan werden? Nach zahlreichen schmerzlichen Rot-Weiß-Roten Rückschlägen in den letzten Jahren kann es nicht zielführend sein erneut wieder alles über den Haufen zu werfen. Zumal ohnehin noch nichts entschieden ist.

Ohne wenn und aber muss allerdings das Rückspiel am Dienstag gewonnen werden. Gelingt das nicht, ist wohl schon nach drei Spielen die allerletzte Chance auf Brasilien 2014 dahin. Für das Spiel am Dienstag um 20:30 Uhr ist die Mannschaft allerdings schon wieder zuversichtlich: „Die zwei Punkte, die wir verloren haben, müssen wir uns jetzt woanders zurückholen. Ich bin überzeugt, dass wir am Dienstag gegen Kasachstan gewinnen“, so Abwehrchef Emanuel Pogatetz.

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Wie Koller die Mannschaft allerdings umstellen will, um den erwarteten frischen Schwung hineinzubringen ist noch nicht klar. Klarer schien da schon die sichtliche Nervosität, die sich in Halbzeit zwei breit machte. Nach rund 60 Minuten war auf dem Rasen schon die Ungewissheit über den eigenen Sieg zu spüren.

Den Österreichern war das Wollen nicht abzusprechen, mit unnötiger Hektik im Spielaufbau und hastigen Entscheidungen der ansonsten technisch starken Kicker machten sich die ÖFB-Fußballer allerdings viele gut angetragene Angriffe selbst zunichte. Ob da im zweiten Spiel auf ein wenig mehr Erfahrung helfen würde? Und wenn ja, welcher von den Kader-Spielern könnte diese noch mitbringen?

Die internationalen Wettanbieter glauben allerdings ohnehin an die Rehabilitierung. Tipico, Mybet und Co. gehen ganz klar von einem Sieg der Rot-Weiß-Roten Auswahl aus. Doch schon vor zwei Jahren gab es auch in Österreich ein enges Spiel, retteten Jimmy Hoffer und Roland Linz die damalige Constantini-Elf nach 90 torlosen Minuten noch mit zwei Treffern. Erneut würden die großen Ambitionen im Alpenland einen solchen Rückschlag wie am Freitag nicht vertragen.

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