Seit Marcel Koller in Österreich das Sagen hat, scheint es mit der lange Zeit am Boden liegenden Nationalmannschaft tatsächlich wieder aufwärts zu gehen: Zwar nahm auch der Eidgenosse in den vergangenen Monaten schon so manche Enttäuschung mit, dennoch kann von der Alpenrepublik inzwischen wieder das eigene Wort bei der Vergabe der WM-Plätze erhoben werden.

Der eigentlichen Reifeprüfung müssen sich die Rot-Weiß-Roten nun jedoch erst beim anstehenden Gastspiel in Irland unterziehen: Nur wenn aus Dublin etwas Zählbares mitgenommen wird, dürfte der Traum von Brasilien auch mittelfristig noch realistisch sein.

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Sieg Irland1,901,901,902,001,921,95
Unentschieden 3,253,453,303,403,403,50
Sieg Österreich4,333,804,254,004,153,55

Das enge Kopf-an-Kopf-Rennen in der Gruppe C weist schließlich vor allem den direkten Duellen eine entscheidende Bedeutung zu; hinter den zunehmend enteilten Deutschen, darf zwischen dem aus Österreich, Irland und Schweden bestehenden Dreigestirn in den kommenden Monaten noch so manch unerbittlicher Endkampf erwartet werden.

Das jüngste torlose Remis zwischen den Blau-Gelben und den Boys in Green hat die Teams nun sogar noch einmal näher zusammenrücken lassen: Es ist somit keinesfalls übertrieben, wenn man dem dienstäglichen Ländervergleich bereits einen kleinen Endspiel-Charakter unterstellt.

Sollte nun jedoch tatsächlich bereits in Irland das Fell des Bären verteilt werden, sehen die Aussichten der Rot-Weiß-Roten nach der Überzeugung der internationalen Wettanbieter reichlich trübe aus: Als EM-Teilnehmer des vergangenen Sommers, scheint den Buchmachern die gastgebende Mannschaft von Giovanni Trapattoni nämlich die deutlich vielversprechendere Wahl zu sein.

Immerhin konnten die Iren ihre Ambitionen gerade erst mit dem Punktgewinn in Skandinavien untermauern – da sollten doch nun eigentlich auch die traditionell eher auswärtsschwachen Österreicher in die Flucht zu schlagen sein.

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Schlechte Quoten müssen sich die Buchmacher aber natürlich dennoch nicht vorwerfen lassen; immerhin reichen bereits die Auszahlungen bei einem irischen Favoritensieg nahe an das Doppelte des Einsatzes heran.

So richtig wird jedoch erst dann abkassiert, wenn der Gast seinen Aufwärtstrend nun auch in diesem wichtiges Match unter Beweis stellen kann: Ist bereits ein Unentschieden für Best-Quoten von bis zu 3,5 gut, wird im Falle eines rot-weiß-roten Auswärtssieges sogar noch einmal ein wenig draufgelegt.

Doch trotz dieser eher tristen Prognose, sollten die Österreicher dennoch über ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein verfügen. Da der Angstegner Färöer nämlich gerade erst erstaunlich deutlich mit 6:0 bezwungen wurde, dürfte auch das nun zu erwartende irische Abwehrbollwerk schon einen gehörigen Teil seines Schreckens verloren haben.

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