Mit der Begegnung zwischen Wales und der Slowakei in Bordeaux beginnt die EM-Endrunde in Frankreich am Samstag, den 11. Juni für die Gruppe B. Im Anschluss an diese Partie findet um 21 Uhr in Marseille das zweite Spiel zwischen England und Russland statt.

Während die Engländer, die in der Qualifikation als einzige Mannschaft alle 10 Spiele für sich entschieden haben, als Favorit gelten, dürfen sich die drei Gruppengegner ebenfalls Chancen auf das Erreichen der K.o.-Phase machen.

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Da sich neben den Erst- und Zweitplatzierten jeder Gruppe auch die vier besten Gruppendritten für das Achtelfinale qualifizieren, lebt die Chance auch für Nationen, die zunächst nicht zum Favoritenkreis bei den Europameister Wettquoten gezählt werden.

 

Inhaltsverzeichnis: Wales – Slowakei Wetten und Quoten

Bei Wales und der Slowakei könnte dieser Fall eintreten. Beide Nationen sind zum ersten Mal bei einer EM-Endrunde mit dabei. Wobei das für die Slowaken dahingehend gilt, dass sie erstmals als eigener Staat bei einer EM teilnehmen.


 

Wettquoten Vergleich zu Wales vs. Slowakei:

Bet365 LogoInterwetten LogoBwin LogoTipico LogoExpekt LogoBet3000 LogoMybet LogoNetbet Logo
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Sieg Wales2,872,802,902,902,802,902,902,80
Unentschieden3,002,953,002,902,903,003,352,95
Sieg Slowakei2,872,802,802,802,703,002,752,90

 

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Als Bestandteil der früheren Tschechoslowakei gab es aber vor 40 Jahren sogar einen EM-Titel zu feiern. 1976 siegte die CSSR im Finale in Belgrad gegen die DFB-Auswahl im Elfmeterschießen, wobei Uli Hoeneß den entscheidenden Elfmeter vergab.

Damals nahmen nur vier Nationen am Finalturnier teil, 2016 sind es erstmals 24. Die Slowaken zählen bei diesem Turnier nicht zu den Favoriten, der Einzug ins Achtelfinale wäre zweifellos bereits als Erfolg zu werten.

 
EM 2016 Wales gegen Slowakei
 

In der Qualifikation sorgten beide Teams für Aufsehen und landeten nach zum Teil beeindruckenden Leistungen hinter den jeweiligen Gruppenfavoriten Belgien bzw. Spanien auf Platz zwei und lösten so auf direktem Weg das EM-Ticket.

 

icon rufzeichenSowohl die Slowaken als auch die Waliser führten ihre jeweiligen Qualifikationsgruppen über einen langen Zeitraum an und mussten ihre höher eingeschätzten Kontrahenten beide erst im Finish noch vorbeiziehen lassen.

 

Wales erreichte im direkten Duell mit den Belgiern in Brüssel ein torloses Remis und feierte in Cardiff einen 1:0-Heimsieg. Für den einzigen Treffer zeichnete Superstar Gareth Bale verantwortlich.

Dass es am Ende dennoch nicht zum Gruppensieg reichte, lag vor allem an der 0:2-Niederlage in Zenica gegen Bosnien-Herzegowina. Bereits im Heimspiel waren die Waliser gegen den WM-Teilnehmer von 2014 nicht über ein Remis hinausgekommen.


 
Die Ergebnisse von Wales in der EM-Qualifikation:

  • Andorra – Wales 1:2
  • Wales – Bosnien-Herzegowina 0:0
  • Wales – Zypern 2:1
  • Belgien – Wales 0:0
  • Israel – Wales 0:3
  • Wales – Belgien 1:0
  • Zypern – Wales 0:1
  • Wales – Israel 0:0
  • Bosnien-Herzegowina – Wales 2:0
  • Wales – Andorra 2:0

 

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Bei der EM-Endrunde in Frankreich sind die Bosnier nicht mit dabei. Sie erreichten in der Qualifikationsgruppe B zwar den dritten Platz, scheiterten aber im darauffolgenden Playoff mit 1:1 und 0:2 an Irland.

 
HighlightFür die Waliser ist die erstmalige EM-Teilnahme ein Highlight und der größte Erfolg in der Verbandsgeschichte seit dem Erreichen des Viertelfinales bei der bisher einzigen WM-Teilnahme 1958 in Schweden.

 

Die Slowakei startete mit sechs Siegen

Wie Wales gelang es auch den Slowaken lange Zeit, den hohen Gruppenfavoriten – in diesem Fall Spanien – hinter sich zu halten. Das lag vor allem am 2:1-Heimsieg in Zilina gegen den regierenden Europameister.

Insgesamt feierte die Slowakei in den ersten sechs Spielen der Qualifikation ebenso viele Siege und führte die Tabelle zu diesem Zeitpunkt mit dem Punktemaximum an. Erst am siebenten Spieltag gelang den Spaniern mit einem 2:0-Erfolg in Oviedo die Revanche für die einzige Niederlage im Bewerb.


 
Die Ergebnisse der Slowakei in der EM-Qualifikation:

  • Ukraine – Slowakei 0:1
  • Slowakei – Spanien 2:1
  • Weißrussland – Slowakei 1:3
  • Mazedonien – Slowakei 0:2
  • Slowakei – Luxemburg 3:0
  • Slowakei – Mazedonien 2:1
  • Spanien – Slowakei 2:0
  • Slowakei – Ukraine 0:0
  • Slowakei – Weißrussland 0:1
  • Luxemburg – Slowakei 2:4

 

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Danach kamen die Slowaken etwas ins Straucheln und mussten nach einem torlosen Heimremis gegen die Ukraine und einer 0:1-Heimniederlage gegen Weißrussland bis zum letzten Spieltag um ihr EM-Ticket bangen.

Erst ein 4:2-Auswärtssieg in Luxemburg rettete der Slowakei noch Platz zwei vor der Ukraine, die gleichzeitig daheim Spanien mit 0:1 unterlag. Über den Umweg des Playoffs gegen Slowenien schafften in der Folge auch die Ukrainer noch den Sprung nach Frankreich.


 
infografik-wales-bei-der-fussball-em-2016-in-frankreichBild oben: Real Madrids Gareth Bale ist der absolute Superstar bei den Walisern.
 

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Trotz Bale – die Stärke von Wales liegt in der Defensive

Bis auf Real Madrid-Star und besten Torschützen Gareth Bale sind alle walisischen Teamspieler bei Klubs auf der britischen Insel engagiert, einige davon in der englischen Premier League.

Neben Bale zählt Arsenals Aaron Ramsey ebenso zu den Stützen wie die Innenverteidiger Ashley Williams von Swansea City und James Chester von West Bromwich Albion. Im Tor steht Wayne Hennessey von Crystal Palace, der in allen zehn Qualifikationsspielen zwischen den Pfosten stand und insgesamt nur vier Gegentreffer einstecken musste.

 

Video: Erstmals hat sich Wales für eine EM-Endrunde qualifiziert. (Quelle: YouTube/FAWales)


 

Daran zeigt sich, dass die großen Stärken der Waliser in der Defensive zu suchen sind, obwohl die Offensivspieler Bale und Ramsey den mit Abstand höchsten Marktwert im walisischen Kader darstellen.

 

BilanzWales brachte es in zehn Spielen nur auf elf Tore, sieben davon erzielte Gareth Bale. Nur Andorra traf noch seltener in der Qualifikationsgruppe B. Dennoch holte die Mannschaft von Chris Coleman damit 21 Punkte, feierte dabei sechs Siege und verlor nur ein Mal.

 

Der große Star bei den Slowaken ist Marek Hamsik vom SSC Neapel. Der offensive Mittelfeldspieler steuerte in der Qualifikation fünf Tore bei und wird mit einem Marktwert von etwa 35 Millionen Euro gehandelt.

Allerdings ist die Slowakei in der Offensive von Hamsik nicht in jenem Maße abhängig wie Wales von Bale. Denn im Team von Jan Kozak sind vor allem auch die Flügelspieler Robert Mak von PAOK Saloniki und Miroslav Stoch von Bursaspor ebenfalls immer wieder für Tore gut.


 
infografik-slowakei-fussball-em-2016-in-frankreichBild oben: Was die Marktwerte betrifft, liegt Marek Hamsik weit vor seinen Teamkollegen.
 

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Auch die Innenverteidigung ist mit Kapitän Martin Skrtel vom FC Liverpool und Tomas Hubocan von Dynamo Moskau stark besetzt. Allerdings zählte Skrtel in dieser Saison bei den Reds unter Jürgen Klopp nicht immer zur Stammformation.

Vor dem Aufeinandertreffen bei der EM-Endrunde in Bordeaux gab es erst zwei Länderspiele zwischen Wales und der Slowakei. Im Rahmen der Qualifikation für die EM 2008 in Österreich und der Schweiz gab es – übrigens in einer Gruppe mit Deutschland – jeweils zwei überaus deutliche Auswärtssiege.


 

Wales gegen Slowakei, die beiden bisherigen Duelle:

DatumBewerbHeimAuswärtsErgebnis
12.09.2007EM-QualiSlowakeiWales2:5
07.10.2006EM-QualiWalesSlowakei1:5

 

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Am 7. Oktober 2006 siegte die Slowakei in Cardiff mit 5:1. Dabei erzielte der aktuell beim 1. FC Köln spielende Dusan Svento den ersten Treffer für die Gäste, Gareth Bale schoss den Ehrentreffer der Waliser, die sich am 12. September 2007 mit einem 5:2-Erfolg in Trnava für die Heimpleite revanchierten.

Neben Bale waren auch einige andere aktuelle Teamspieler wie Torhüter Wayne Hennessey, Joe Ledley oder James Collins auf Seiten von Wales damals bereits mit dabei. Für die Endrunde qualifizierte sich aber damals letztlich keines der beiden Teams.


 

Ergebniswetten zu Wales vs. Slowakei:

ErgebnisBet365 LogoInterwetten LogoBwin LogoTipico Logobetway LogoBet3000 LogoComeOn LogoBetsafe Logo
1:0
6,506,506,255,706,006,506,456,75
0:0
5,508,506,255,705,756,005,606,75
0:1
6,506,506,506,206,007,006,557,00
1:1
6,506,005,505,205,505,506,356,75
2:0
12,09,5011,512,012,012,011,7513,0
2:1
13,09,0010,510,511,012,011,512,0
2:2
21,014,017,018,014,025,020,023,0
1:2
13,09,0010,011,511,012,011,7513,0

 

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Diesmal haben sie den Sprung geschafft und wollen sich nicht allein mit der Teilnahme zufrieden geben. In einer Gruppe mit England und Russland ergeben sich mit Blick auf die Quoten der Sportwettenanbieter durchaus realistische Chancen, die K.o.-Phase zu erreichen.

Das liegt auch daran, dass neben dem Ersten und Zweiten jeder Gruppe auch die besten vier der sechs Gruppendritten ins Achtelfinale aufsteigen. Der Sieger des ersten Duells darf sich daher bereits gute Chancen auf das Weiterkommen ausrechnen.

 

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