Der Traum aller Franzosen ist wahr geworden. Ihre Mannschaft hat im Halbfinale der Heim-EM Weltmeister Deutschland mit 2:0 besiegt und ist damit nur noch einen Schritt vom dritten Europameistertitel entfernt.

Diesen zu gehen, wird jedoch alles andere als einfach. Schließlich wartet im Finale niemand geringeres als Portugal, mitsamt dem mutmaßlich besten Spieler der Welt: Cristiano Ronaldo.

 

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Und der scheint fest entschlossen, seinem Land den längst fälligen ersten Titel bei einem internationalen Großereignis zu bescheren. Davon zeugt nicht zuletzt dessen herausragende Leistung beim 2:0-Halbfinalerfolg über Wales (ein Tor, ein Assist).

 

Portugal will endlich den Pott

„Ich bin sehr zuversichtlich. Alle Spieler verdienen es, ich verdiene es, Portugal verdient es, alle Fans verdienen es“, fieberte CR7 dem Endspiel nach dem Schlusspfiff in Lyon hoffnungsvoll entgegen.

 

Wettquoten Vergleich zu Portugal vs. Frankreich*:

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zum Anbieterzum Anbieterzum Anbieterzum Anbieterzum Anbieterzum Anbieterzum Anbieterzum Anbieter
Portugal4,504,504,504,304,004,504,204,20
Unentschieden3,203,203,103,103,202,873,303,10
Frankreich2,052,002,052,052,102,102,152,00

*nach regulärer Spielzeit
 

Verdient hätten seine Portugiesen diesen Titel in der Tat. Nicht jedoch, weil im Laufe dieser EURO ein fußballerisches Feuerwerk abgebrannt wurde, sondern vielmehr aufgrund ihrer konstant starken EM-Vorstellungen in den vergangenen 20 Jahren.

Ist die Selecao doch das einzige Team, das sich seit der EM 1996 stets zumindest für das Viertelfinale qualifizieren konnte.

 
em-2016-finale-portugal-frankreich
 

Avancieren diesmal die Portugiesen zum Partycrasher?

Das Endspiel wurde im Zuge dessen jedoch nur einmal erreicht. So geschehen beim Heimturnier 2004, als ausgerechnet Underdog Griechenland den EM-Titel aus Lissabon entführte und der damals noch blutjunge Ronaldo wie so viele andere Portugiesen bittere Tränen vergoss.

 

„Ich hoffe, dass ihr mich Tränen der Freude weinen seht“
Cristiano Ronaldo

 

Klar also, dass ein Finalsieg über den nunmehrigen Gastgeber genau die richtige Medizin wäre, um diese tiefe Wunde endlich zu heilen. „Ich hoffe wir sind jetzt dran“, so Ronaldo, dem sich wohl nicht mehr allzu viele Chancen dieser Art bieten werden.

Auch Sturmkollege Nani sieht im Finaleinzug bei dieser Europameisterschaft einen „historischen Moment“. Fertig, so der unlängst von Sporting Lissabon zum FC Valencia gewechselte Angreifer, seien er und seine Teamkollegen deshalb jedoch nicht. Vielmehr warte weiterhin jede Menge Arbeit auf die Selecao.

 
/ AFP PHOTO / Francisco LEONG - 20160706_PD10671Bild: Nach dem Finaleinzug soll jetzt auch der langersehnte Titel mit dem Nationalteam her: Cristiano Ronaldo. (Photo-Credit: / AFP PHOTO / Francisco LEONG picturedesk.com)
 

Buchmacher sehen Frankreich in der Favoritenrolle

Davon gehen im Übrigen auch die Wettanbieter aus. Denn sie weisen dem EM-Gastgeber – anders als noch vor dem Halbfinale gegen Deutschland – unmissverständlich die Favoritenrolle zu.

calculatorDemzufolge wäre ein Finalerfolg der Equipe Tricolore auf dem Markt „1X2“ für doppelte, ein Triumph der Portugiesen hingegen bereits für knapp fünffache Wetteinsätze gut.

Ein Remis brächte derweil nur geringfügig mehr als dreifache Wetteinsätze ein, was die portugiesischen Hoffnungen ein Stück weit mehren dürfte.

Aus dieser vergleichsweise niedrigen Remis-Quote lässt sich nämlich folgern, dass es am Sonntag im Sonntag im Stade de France gut und gerne auch zu einer Verlängerung kommen könnte.

Erst recht, weil die portugiesische Hintermannschaft bislang so sattelfest wirkte, dass sie selbst der französischen Vollgas-Offensive um den designierten EM-Torschützenkönig Antoine Griezmann (sechs Turniertreffer) Probleme bereiten könnte.

 

 

Hierfür wäre es jedoch fraglos von Vorteil, wenn der im Halbfinale gegen Wales verletzten Abwehrchefs Pépe (Real Madrid) sich zum Finale wieder fit melden würde. Ob dessen Muskelverletzung am Oberschenkel bis Sonntag auskuriert ist, steht allerdings noch in den Sternen.

 

Frankreichs Abwehr deutlich formverbessert

Die eindeutige Favoritenrolle der Franzosen kommt aber freilich nicht von ungefähr. Schließlich haben Les Bleus spätestens im Halbfinale gegen Deutschland jegliche Zweifel daran aus dem Weg geräumt.

Umso mehr gilt dies, weil gegen den Weltmeister – anders als in den Spielen zuvor – erstmals auch die Abwehr eine starke Vorstellung abgeliefert hat.

Diese wurde von Coach Didier Deschamps derart gut eingestellt, dass die DFB-Auswahl aus ihrer deutlichen Feldüberlegenheit keinen Nutzen schlagen konnte. Und wenn der östliche Nachbar doch einmal gefährlich vor dem eigenen Tor auftauchte, war stets der herausragende Keeper Hugo Lloris zur Stelle.

 

Ergebniswetten zu Portugal vs. Frankreich*:

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zum Anbieterzum Anbieterzum Anbieterzum Anbieterzum Anbieterzum Anbieterzum Anbieterzum Anbieter
1:0
9,508,509,008,009,508,009,008,50
2:0
21,013,020,022,023,012,025,017,0
2:1
17,011,015,016,015,011,017,016,0
0:0
6,007,506,256,207,006,506,506,00
1:1
6,006,506,005,506,506,506,005,75
2:2
21,014,018,520,023,013,025,017,0
0:1
5,506,005,255,206,006,505,505,00
0:2
8,508,007,508,009,008,508,008,00
1:2
10,07,008,758,509,507,5010,09,50

*nach regulärer Spielzeit
 

Die Experten sind sich daher einig: Sollte es die französische Defensive gegen Portugal schaffen, eine ähnliche Leistung abzuliefern, kann den Heim-Titel wohl nur noch der Fußball-Gott höchstpersönlich verhindern.

Allerdings dürfte auch diesem gefallen haben, wie die beneidenswerte Offensive der Franzosen gegen Jogis Jungs einmal mehr brillierte. Schwer vorstellbar also, dass Portugal-Keeper Rui Patricio in St. Denis einen ruhigen Abend verbringen wird.

 

Französisches Heim-Triple laut Statistik sehr wahrscheinlich

Statistisch betrachtet kommen an einem französischen Finalerfolg ohnehin kaum noch Zweifel auf.

 

icon statistikGing die Grande Nation doch in den jüngsten zehn Duellen stets als Sieger vom Platz – zum bis dato letzten Mal im September vergangenen Jahres, als Les Bleus in Lissabon einen 1:0-Erfolg feierten.

 

Auf Turnierebene sind sich die beiden Finalisten bislang erst einmal begegnet. Namentlich im Halbfinale der WM 2006, das Frankreich mit 1:0 für sich entschied.

Last but not least spricht natürlich auch die französische Vorliebe für Heimturniere klar für einen Sieg von Griezmann & Co. Schließlich endeten bereits die EM 1984 und die WM 1998 mit dem Titelgewinn im eigenen Land.

 

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