Mit zehn Siegen in zehn Spielen spazierte England geradezu durch die Qualifikation für die EM-Endrunde in Frankreich. Eine derart blütenweiße Weste konnte kein anderes Team vorweisen. Aufgrund dieser überragenden Bilanz zählt das Mutterland des Fußballs auch für die Wettanbieter zumindest zum erweiterten Favoritenkreis auf den EM-Titel.

Allerdings liegen die Engländer mit einer durchschnittlichen Quote von 12,0 doch deutlich hinter den drei Topfavoriten Deutschland, Frankreich und Spanien. Dennoch tat den Briten die souveräne Performance in der Qualifikation nach dem blamablen Vorrunden-Aus bei der WM 2014 in Brasilien gut.

 

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Deutschland Europameister: beste Quote 4,50 bei Interwetten

 
Zwar stellte die Qualifikationsgruppe mit der Schweiz, Slowenien, Estland, Litauen und San Marino keine außergewöhnlichen Anforderungen, dennoch müssen auch gegen vermeintlich schwächere Gegner die Siege erst einmal eingefahren werden. Immerhin gewann die Truppe von Roy Hodgson acht der zehn Spiele mit mehr als einem Tor Differenz.

 
RufzeichenVorsicht ist bei den Endrunden-Auftritten der Briten jedoch stets angebracht. Schon öfter kam es vor, dass die „Three Lions“ nach souverän überstandener Qualifikation beim Turnier selbst bitter enttäuschten und vorzeitig abreisen mussten. So blieb der WM-Titel 1966 im eigenen Land der bisher einzige Titelgewinn.

 

Wer holt sich den Sieg in der Vorrunden-Gruppe B?

 

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England
Russland
Wales
Slowakei

Wales ist Gruppensieger in der Gruppe B.

 

Bei Europameisterschaften blieb nach dem 3. Platz 1968 der Halbfinaleinzug 1996 im eigenen Land der größte Erfolg. Damals scheiterten die Engländer im Elfmeterschießen am späteren Europameister Deutschland.

EM 2016 EnglandZwanzig Jahre später wäre ein Einzug in Halbfinale zweifellos als Erfolg zu werten. Die Auslosung bescherte den Engländern mit Russland, Wales und der Slowakei eine lösbare Aufgabe. Die Chance auf den Gruppensieg ist durchaus vorhanden, das Erreichen des Achtelfinales sehr wahrscheinlich.

 

Englands neue Generation

Nachdem langjährige Teamstützen wie John Terry, Steven Gerrard oder Frank Lampard nicht mehr dabei sind, spielten sich junge Spieler wie Harry Kane, Raheem Sterling oder Ross Barkley in den Vordergrund.

 
Infografik: Marktwert Nationalspieler EnglandInfografik: Kapitän Wayne Rooney zählt auch mit über 30 Jahren zu den wertvollsten Spielern seiner Mannschaft. Teuerster Spieler ist aber aktuell Raheem Sterling von Manchester City.
 

Angeführt wird die Mannschaft nach wie vor von Kapitän Wayne Rooney, der 2015 mit seinem 50. Länderspieltor den von Bobby Charlton gehaltenen Torrekord in der englischen Nationalmannschaft brach.

 

Wer steigt ins Achtelfinale auf?

 

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England
Russland
Wales
Slowakei1,001

Wales und England sind bereits für das Achtelfinale qualifiziert, als Gruppendritter könnte die Slowakei noch aufsteigen.

 

Nach Capello kam der Erfolg

Russland war ursprünglich als Favorit in die EM-Qualifikationsgruppe G gegangen, aber am Ende musste die „Sbornaja“ froh sein, als Gruppen-Zweiter hinter den überlegenen Österreichern einen Fixplatz für die Endrunde in Frankreich zu ergattern.

Um dieses Ziel nicht zu gefährden, trennten sich die Russen nach mehreren enttäuschenden Resultaten – unter anderem zwei Niederlagen gegen Österreich und ein Heim-Remis gegen Moldawien – von Trainer Fabio Capello und ersetzten ihn durch Leonid Sluzki, der mit vier Siegen in den vier ausstehenden Qualifikationspartien den zweiten Gruppenplatz sichern konnte.

 

BallBereits bei der WM in Brasilien hatte Russland unter Capello enttäuscht und scheiterte in einer vermeintlich nicht allzu schwierigen Vorrundengruppe mit Belgien, Algerien und Südkorea. Davor gab es den letzten Erfolg mit dem Halbfinaleinzug bei der EM 2008 in Österreich und der Schweiz, als man sich nur dem späteren Europameister Spanien beugen musste.

 

Erfolgreicher war Russland noch in alten Sowjet-Zeiten. 1960 gewann die UdSSR das erste EM-Turnier und 28 Jahre später musste sie sich bei der EM in Deutschland erst im Finale den Holländern beugen. Damals bestand die Auswahl der Sowjetunion allerdings zum Großteil aus Spielern aus der Ukraine, vor allem von Dynamo Kiew.

Aktuell stützt sich die Mannschaft vorwiegend auf Spieler von Klubs aus Moskau und St. Petersburg. Kein einziger Kaderspieler ist als Legionär in einer anderen Liga tätig, was wohl auch ein Mitgrund ist, dass die großen Erfolge zuletzt ausblieben. Die Chancen auf einen Einzug ins Achtelfinale sind aber durchaus intakt.

 

Wer scheidet in der Gruppenphase aus?

 

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England
Russland
Wales
Slowakei67,0

Die Slowakei könnte als Gruppendritter noch aufsteigen.

 

EM-Debütant mit Ambitionen

Eine Premiere stellt die Endrunden-Teilnahme von Wales dar. Zwar konnten sich die Waliser 1958 einmal für eine WM-Endrunde qualifizieren, eine EM ist allerdings Neuland für die Briten.

Die Gruppenauslosung brachte mit dem Aufeinandertreffen von England und Wales besondere Brisanz. Schließlich sind nahezu alle Kaderspieler der Waliser bei englischen Profiklubs unter Vertrag. Der Superstar der Mannschaft von Chris Coleman ist allerdings der bei Real Madrid tätige Gareth Bale.

 


Die Tore der Waliser in der Qualifikation auf dem Weg nach Frankreich. (Quelle: YouTube/FAWales)

 

Die Waliser spielten eine souveräne Qualifikation und standen bereits frühzeitig als EM-Teilnehmer fest. Eine 0:2-Niederlage am vorletzten Spieltag bei Bosnien-Herzegowina kostete zwar den Gruppensieg, es reichte aber hinter Belgien und noch vor den Bosniern, Israel, Zypern und Andorra für Platz zwei.

Die Buchmacher geben dem EM-Debütanten durchaus Chancen auf einen Einzug ins Achtelfinale, zumal neben den beiden Ersten jeder Gruppe auch die vier besten Gruppen-Dritten in die Runde der besten 16 einziehen.

 

Auch für die Slowakei eine Premiere

Für die Slowakei ist es als eigener Staat ebenfalls die erste Teilnahme an einer Europameisterschaft. Allerdings standen beim EM-Titel der Tschechoslowakei 1976 mehrere slowakische Spieler in der CSSR-Auswahl.

In der Qualifikation ließ die Mannschaft von Jan Kozak zu Beginn vor allem mit einem 2:1-Heimsieg über Spanien aufhorchen. Im Finish ging den Slowaken jedoch etwas die Luft aus.

 

Die Spiele der Gruppe B von 11. bis 20. Juni – Vorrunde EM 2016

DatumAnstoßDuellQuoten1x2Erg.
11.0618:00Wales – SlowakeiBet365 Logo2,873,002,872:1
11.0621:00England – RusslandBwin Logo Klein1,903,305,001:1
15.0615:00Russland – SlowakeiInterwetten Logo2,403,303,001:2
16.0615:00England – WalesTipico Logo1,554,006,502:1
20.0621:00Slowakei – EnglandNetbet Logo5,353,201,830:0
20.0621:00Russland – WalesLadbrokes Logo2,703,203,000:3

 

Nach einer 0:2-Auswärtsniederlage bei den Spaniern geriet die direkte EM-Qualifikation mit einem Heimremis gegen die Ukraine und einer Heimniederlage gegen Weißrussland noch einmal in Gefahr. Ein 4:2-Sieg in Luxemburg und die gleichzeitige Heimniederlage der Ukraine gegen Spanien brachten aber doch noch den zweiten Gruppenplatz.

 

Icon InfoFast alle slowakischen Kaderspieler sind als Legionäre in ausländischen Ligen tätig, dazu zählt auch Köln-Legionär Dusan Svento. Die Stars der Mannschaft sind aber Marek Hamsik von SSC Neapel und Liverpool-Verteidiger Martin Skrtel.

 

Alle Gruppen der EM 2016 im Überblick

Gruppen EM 2016

 

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