EM-Veranstalter Frankreich zählt ohne Zweifel zu den großen Favoriten auf den EM 2016 Titel bei der Endrunde im eigenen Land. Bei der Auslosung am 12. Dezember 2015 in Paris wurde dem Gastgeber eine Gruppe mit der Schweiz, Rumänien und Albanien zugeteilt.

Aus französischer Sicht erscheint diese Aufgabe durchaus lösbar, was sich auch in den Quoten der Wettanbieter zeigt. Demnach gilt die Mannschaft von Didier Deschamps als klarer Favorit auf den Gruppensieg, ein vorzeitiges Ausscheiden in der Vorrunde wäre eine Riesenüberraschung.
 

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Allerdings blieb die „Équipe Tricolore“ bei den letzten großen Turnieren meist hinter den Erwartungen zurück. Seit dem zweiten Platz bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland kam Frankreich bei keiner Endrunde über das Viertelfinale hinaus.

Dabei schlugen sich die Franzosen durch Disziplinlosigkeiten in der Mannschaft häufig selbst. Bei der EM 2008 und dem WM 2010 schied man sogar bereits in der Vorrunde aus. Bei der Heim-EM will man dagegen an einem Strang ziehen.

 

Wer holt sich den Sieg in der Vorrunden-Gruppe A?

 

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Frankreich
Schweiz
Rumänien
Albanien

Frankreich ist Gruppensieger in der Gruppe A.

 

Allerdings sorgte Ende 2015 eine Erpressungsaffäre um die Teamspieler Karim Benzema und Mathieu Valbuena neuerlich für Unruhe. Der Verband und Teamchef Deschamps reagierten sofort und verzichteten auf eine Einberufung der beiden Spieler.

Die Torgefährlichkeit von Benzema könnte der Mannschaft im EM-Turnier fehlen, aber mit Olivier Giroud (Arsenal), Antoine Griezmann (Atletico Madrid) und Anthony Martial (Manchester United) haben die Franzosen einige weitere starke Stürmer zur Verfügung.

 

Frankreich und Schweiz bereits 2014 Gruppengegner

Mit dem wohl stärksten Vorrundengegner Schweiz machte die französische Mannschaft bereits in der Vorrunde der WM-Endrunde 2014 in Brasilien gute Erfahrungen. Ein souveräner 5:2-Erfolg ebnete damals den Weg zum Gruppensieg. Nach einem Achtelfinalerfolg über Nigeria war aber im Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister Deutschland Endstation.

EM 2016 SchweizDie Schweiz kam bei bisher drei Teilnahmen an EM-Endrunden noch nie über die Vorrunde hinaus. 1996, 2004 und auch bei der Heim-EM 2008 schieden die Eidgenossen stets als Gruppenletzter aus.

Diesmal sind die Aussichten zumindest auf einen Einzug ins Achtelfinale deutlich besser, wenn man den Einschätzungen der Wettanbieter folgt. Mit einem Gruppensieg ist zwar demnach nicht zu rechnen, aber Rumänien und Albanien sollten für die Mannschaft von Vladimir Petkovic zu bezwingen sein.

 

Wer steigt ins Achtelfinale auf?

 

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Frankreich
Schweiz
Rumänien
Albanien2,37

Frankreich und die Schweiz sind bereits für das Achtelfinale qualifiziert, als Gruppendritter könnte Albanien noch aufsteigen.

 

In der Qualifikation für die Endrunde sicherten sich die Schweizer als Gruppenzweiter hinter den ungeschlagenen Engländern recht souverän vor Slowenien, Estland, Litauen und San Marino das Ticket für Frankreich. Sieben von zehn Qualifikationsspielen konnte die „Nati“ für sich entscheiden. Nur die beiden Spiele gegen England (jeweils 0:2) und die Partie in Slowenien (0:1) gingen verloren.

 

Hoher Bundesliga-Anteil im Schweizer Team

Viele Schweizer Nationalspieler sind als Legionäre tätig, ein Großteil davon in Deutschland. So sind beispielsweise alle drei Torleute (Yann Sommer, Roman Bürki, Marwin Hitz) in der Bundesliga engagiert. Dazu kommen eine Reihe weiterer Stützen wie Granit Xhaka, Valentin Stocker, Ricardo Rodriguez, Johan Djourou, Josip Drmic oder Haris Seferovic.
 
Infografik: Marktwert Schweizer Spieler EM 2016Infografik: die Schweizer Spieler mit dem höchsten Marktwert im Vorfeld der EM 2016 – die wertvollsten Spieler aus dem EM-Kader der Schweiz verdienen ihre Brötchen entweder in der deutschen Bundesliga oder in der englischen Premier League
 
Aber auch in der englischen Premier League (Valon Behrami, Xherdan Shaqiri) oder der Serie A (Stephan Lichtsteiner, Blerim Dzemaili, Silvan Widmer) sind mehrere Schweizer Nationalspieler tätig. Spieler aus der eigenen Schweizer Liga bilden dagegen meist die Ausnahme.

 

Wer scheidet in der Gruppenphase aus?

 

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Frankreich
Schweiz
Rumänien
Albanien1,53

Albanien könnte als Gruppendritter noch aufsteigen.

 

Chancen auf einen Achtelfinaleinzug in Frankreich rechnet sich auch Rumänien aus, das erstmals seit 2008 wieder an einer Endrunde teilnimmt. Damals scheiterten die Rumänen in der Vorrunde.

Den größten Erfolg bei einer EM gab es bisher im Jahr 2000 zu feiern, als man bei der Endrunde in den Niederlanden und Belgien nach überstandener Gruppenphase im Viertelfinale nach einem 0:2 gegen Italien aus dem Turnier ausschied.
 

BallDamals endete die große Teamkarriere von Superstar Gheorghe Hagi nach 125 Länderspielen mit einem Ausschluss. Damit ging auch die erfolgreichste Phase der rumänischen Fußballhistorie zu Ende.

 
In den 1990er-Jahren erreichte Rumänien drei Mal in Folge die K.o.-Phase einer Weltmeisterschaft, 1994 sogar das Viertelfinale.

 

Rumänien setzt auf Defensive

Der damalige Erfolgstrainer Anghel Iordanescu ist seit 2014 erneut Coach des Nationalteams. Im Gegensatz zu früher muss er aber ohne große Stars auskommen. Daher setzt er vor allem auf Disziplin und eine solide Abwehr.
 


Die Qualifikations-Highlights von Rumänien. (Quelle: YouTube/Danny DweHD)

 
In der Qualifikation blieben die Rumänen ungeschlagen und ließen insgesamt nur zwei Gegentreffer zu. Dennoch reichte es mit fünf Siegen und fünf Remis nur zum zweiten Gruppenplatz hinter Nordirland. Die Endrundenqualifikation gelang dennoch souverän. Ungarn, Finnland, die Färöer und Griechenland wurden deutlich distanziert.

 

Die Spiele der Gruppe A von 10. bis 19. Juni – Vorrunde EM 2016

DatumAnstoßDuellQuoten1x2Erg.
10.0621:00Frankreich – RumänienBet365 Logo1,405,3012,02:1
11.0615:00Albanien – SchweizBet3000 Logo Klein5,503,401,850:1
15.0618:00Rumänien- SchweizInterwetten Logo3,003,152,501:1
15.0621:00Frankreich – AlbanienTipico Logo1,256,0012,02:0
19.0621:00Schweiz – FrankreichNetbet Logo6,352,801,860:0
19.0621:00Rumänien – AlbanienLadbrokes Logo2,303,503,400:1

 

Endrunden-Premiere für Albanien

Der große Außenseiter in der Gruppe A ist mit Sicherheit Albanien, das zum ersten Mal überhaupt an einer Endrunde teilnimmt. In der Qualifikation setzten sich die Shqiponjat („Adler“) als Zweiter der Gruppe I hinter Portugal aber noch vor Dänemark, Serbien und Armenien durch.
 

Icon InfoDabei profitierten die Albaner auch von einem Urteil des Internationalen Sportgerichtshof (CAS), der ihnen nach dem Abbruch des Qualifikationsspiels gegen Serbien in Belgrad den Sieg zusprach.

 
Den Grundstein für die erfolgreiche Qualifikation wurde bereits am ersten Spieltag mit einem 1:0-Auswärtssieg über Portugal gelegt. Gegen den härtesten Konkurrenten Dänemark erreichten die Albaner zwei Mal ein Remis.

Teamchef Gianni De Biasi setzt fast ausschließlich auf Legionäre, die vor allem in der Schweiz und in Italien tätig sind. Mit Verteidiger Mergim Mavraj vom 1. FC Köln ist auch ein Spieler aus der Bundesliga dabei, im Angriff soll unter anderem Valdet Rama von 1860 München für Tore sorgen.

 

Alle Gruppen der EM 2016 im Überblick

Gruppen EM 2016

 

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