Bundesliga Absteiger 2018/19 – Die Wettquoten im Vergleich

Seit der FC Bayern ganz nach Belieben den deutschen Fußball regiert, hat sich der Kampf um den Klassenerhalt zu einem der letzten Bollwerke gegen die drohende Langeweile in der Bundesliga entwickelt.

Die veränderte Prioritätensetzung schlägt natürlich auch auf die Langzeitwetten der Wettanbieter durch: Da der Existenzkampf scheinbar am Fließband Emotionen produziert, gewinnen auch die zugehörigen Abstiegswetten kontinuierlich an Gewicht.

 

Wer steigt 2019 ab? – Wettquoten Vergleich:

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F. Düsseldorf 1,44 1,45 1,40
1. FC Nürnberg 1,40 1,65 1,40
Hannover 96 3,75 2,60 4,00
VfB Stuttgart 2,37 2,90 2,30
Mainz 05 8,00 7,00 8,50
SC Freiburg 6,00 4,50 5,50
FC Augsburg 13,0 8,00 15,0
Wolfsburg 17,0 9,00 15,0
Frankfurt 151 80,0 126
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* Quoten Stand vom 13.11.2018, 16:08 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

Icon Top Quote
Hannover 96 BL-Absteiger 2019: beste Quote bei Bet90

 

Die Wettanbieter haben die Aufsteiger auf dem Kieker

An dieser Entwicklung dürfte auch der Umstand kaum etwas ändern, dass es im Vorjahr ausnahmsweise einmal weniger eng zur Sache ging…

Trotz sämtlicher gegenteiligen Beteuerungen war relativ früh absehbar, dass es für Köln und Hamburg unterklassig weitergehen wird.

 

Schalke 04 steigt ab
10.0

Bei Tipico

* Quoten Stand vom 13.11.2018, 16:08 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

Nachdem es mit dem Dino somit nun also auch das letzte Gründungsmitglied der Bundesliga erwischte, scheint es den Buchmachern zunehmend schwerzufallen, unter den im Oberhaus verbliebenen Teams noch vielversprechende Abstiegskandidaten auszumachen.

Einen entsprechend schweren Stand stellen die Experten den beiden Neulingen in Aussicht.

Dabei liegt es aber nur vermeintlich auf der Hand, den wachgeküssten Traditionsklubs Anpassungsprobleme zu unterstellen – die Top-Klubs der 2. Liga machten in den vergangenen Jahren dann nämlich regelmäßig auch in der Eliteliga einen richtig guten Job.

 
icon checkSo musste in den jüngsten drei Saisonen kein einziger Aufsteiger in den sauren Abstiegsapfel beißen – 2016/17 kamen mit RB Leipzig und Freiburg am Ende des Tages sogar gleich beide Neulinge auf internationalen Startplätzen ins Ziel.
 

Auch bei einer etwas langfristigeren Betrachtung mutet es nicht unbedingt wahrscheinlich an, dass sich die Neuankömmlinge in der anstehenden Runde kollektiv verheben.

Von den 26 seit 2007 gezählten Aufsteigern stellte sich die Bundesliga lediglich für acht Teams nur als eine einjährige Episode heraus.

 

Hannover droht der Tod auf Raten

Die Statistiken legen folglich nahe, dass es sich auch unter den alteingesessenen Vereinen nach potentiellen Abstiegskandidaten zu fahnden lohnt – und den einen oder anderen unfreiwilligen Bewerber haben erwartungsgemäß auch die Wettanbieter ausgemacht.

Im oftmals verflixten zweiten Jahr kommen demnach vor allem auf die Roten aus Hannover ziemlich miese Zeiten zu.

 

Alle Bundesliga Absteiger seit 2006:

  • 2006: Kaiserslautern, Köln (A), Duisburg (A)
  • 2007: Mainz, Aachen (A), Mönchengladbach
  • 2008: Nürnberg, Rostock (A), Duisburg (A)
  • 2009: Cottbus, Karlsruher SC, Bielefeld
  • 2010: Bochum, Hertha BSC
  • 2011: Eintracht Frankfurt, St. Pauli (A)
  • 2012: Hertha BSC (A), Köln, Kaiserslautern
  • 2013: Düsseldorf (A), Greuther Fürth (A)
  • 2014: Nürnberg, Braunschweig (A)
  • 2015: Freiburg, Paderborn (A)
  • 2016: VfB Stuttgart, Hannover 96
  • 2017: FC Ingolstadt, Darmstadt
  • 2018: Köln, HSV

*A = Aufsteiger

 

Waren erste Verschleißerscheinungen bereits im Frühjahr kaum noch zu übersehen, setzt sich dieser Trend nun möglicherweise auch in der kommenden Spielzeit unvermindert fort.

Unter zugegebenermaßen etwas ungünstigeren Ausgangsbedingungen hatte es vor zwölf Monaten zuletzt die Darmstädter Lilien in eben jenem zweiten Erstliga-Jahr erwischt…

…was sich nun auch im Falle der Roten in ziemlich niedrigen Abstiegsquoten niederschlägt.

Für den Klassenerhalt der Roten könnte nicht zuletzt die Tatsache sprechen, dass es einmal mehr auch für die vielfach erprobten Überlebenskämpfer aus Freiburg eng zu werden droht.


15.0
FC Augsburg landet
in der Relegation

Bei Bet90

* Quoten Stand vom 13.11.2018, 16:08 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.


Im Breisgau wäre man wohl am wenigsten überrascht, wenn sich der Sport-Club wieder ganz weit unten einsortiert.

Der FSV Mainz hätte sich die Nennung als akut gefährdeter Bundesligist hingegen mit Sicherheit gern erspart.

Die Beinahe-Katastrophe der Vorsaison lässt die Buchmacher aber offensichtlich auch bezüglich der Rheinhessen vorsorglich schon einmal den Super-GAU befürchten.

 

Bekommt die Eintracht nun die Rechnung serviert?

Würden die vorab ausgegebenen Quoten zum einzig wahren Maßstab erhoben, könnten alle weiteren 13 Vereine eine ziemlich entspannte Kugel schieben.

Bundesliga-Kenner wissen allerdings genau, dass gerade der Abstiegskampf gern unvorhergesehene Geschichten schreibt.

Nach Jahren des stetigen Aufschwungs hatte etwa noch vor einem Sommer so gut wie nichts auf den bevorstehenden Niedergang der Kölner Geißböcke hingedeutet – die dann aber nach einer historisch schlechten Hinserie praktisch schon zur Winterpause weg vom Fenster waren.

 

Abstieg Wetten Tipico

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* Quoten Stand vom 13.11.2018, 16:08 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

Entsprechend könnte es sich in der neuen Saison wieder als lukrativ erweisen, sich auch in der etwas besseren Gesellschaft umzusehen – eine fatale Parallelität der Ereignisse scheint dabei namentlich der hessischen Eintracht zu drohen.

Wurde den Geißböcken nicht zuletzt auch das ungewohnte internationale Geschäft zum Verhängnis, könnte nun auch der demnächst in der Europa League startende Pokalsieger zu spüren bekommen, dass der Erfolg gern einmal seine Kinder frisst.

 

 

Erste Auflösungserscheinungen lassen sich schließlich schon jetzt nicht mehr wegdiskutieren…

Während es den Erfolgscoach Niko Kovac an die Isar zog, erweisen sich auch die spielerischen Filetstücke bei der finanziell besser aufgestellten Konkurrenz als heiß begehrt.

Mit klar einstelligen Abstiegsquoten ahnt auch bereits so mancher Bookie die bevorstehende Bruchlandung der Frankfurter Eintracht voraus.

Ein böses Erwachen der Frankfurter wird somit ungefähr als ebenso wahrscheinlich wie ein Absturz des FC Augsburg eingeschätzt.

 

Kann die Hauptstadt noch einen Zweitligisten vertragen?

Im Vergleich dazu wäre ein Abstieg des VfL Wolfsburg für bemerkenswert hohe Auszahlungen gut – dabei scheinen die Niedersachsen nun bereits seit mehreren Jahren sämtliche Hebel in Bewegung zu setzen, um möglichst schon bald in der Liga 2 mit von der Partie zu sein.

 
icon lawNachdem in den beiden jüngsten Spielzeiten jeweils erst die Relegation die Lebensgeister der VW-Kicker erwachen ließ, gehen die Wettanbieter nunmehr aber doch von positiven Lerneffekten aus.
 

Im Dunstkreis der gefährdeten Klubs hat sich zu last, but not least natürlich auch Werder Bremen wieder einen festen Platz gesichert.

Im hohen Norden gehört es schließlich längst zum guten Ton, sich mit einem katastrophalen Fehlstart sämtliche Perspektiven auf eine geruhsame Spielzeit zu verbauen.

Da die Grün-Weißen bisher aber noch immer halbwegs souverän die Kurve kriegten, müssten nach den Vermutungen der Wett-Experten für den zweiten Abstieg der Vereinsgeschichte aber doch schon ziemlich viele negativen Zufälle zusammenkommen.

 

Bessere Platzierung
Nürnberg1.28
Düsseldorf3.30

Bei Interwetten

* Quoten Stand vom 09.11.2018, 13:28 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

Vor derartigen Zufällen sind aber natürlich auch die bislang noch nicht mit einer Nennung geehrten Klubs nicht gänzlich gefeit…

Entsprechend haben die Wettanbieter vorsorglich auch die Berliner Hertha und den VfB Stuttgart als „Geheimfavoriten“ im Abstiegsrennen im Hinterkopf vermerkt.

Mit drei bzw. gar vierstelligen Quoten sind nach den einschlägigen Expertisen gerade einmal drei Mannschaften von Beginn an aller existenziellen Sorgen ledig.

Neben dem FC Bayern und Borussia Dortmund dürfte demnach auch ein Abstieg der Leverkusener Werkself zu den gänzlich undenkbaren Entwicklungen zu zählen sein.


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About the Author

Oliver
Oliver wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben