Wettquoten HSV – Leverkusen | Bundesliga Wetten 2017/18

Nach zuletzt neun sieglosen Auftritten drohen beim HSV so langsam aber sicher die Bundesliga-Lichter auszugehen. Trotzdem muss es noch nicht unbedingt für einen Realitätsverlust sprechen, wenn der Dino nun ausgerechnet im Heimspiel gegen Leverkusen auf eine Trendwende hofft.

Obwohl sich die Hamburger im Volkspark kürzlich sogar gegen die abgeschlagenen Geißböcke als chancenlos erwiesen, mutet die auf die Champions-League-Teilnahme schielende Werkself möglicherweise nur auf den ersten Blick als übermächtig an.

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Leistet Bayer wieder einmal Schützenhilfe?

Schon die zahlreichen Last-Minute-Rettungen der vergangenen Jahre waren schließlich maßgeblich auf die überraschenden Paukenschläge gegen ausgemachte Spitzen-Klubs zurückzuführen: Neben dem BVB wurde dabei auch Bayer von den Rautenträgern zu einem Lieblingsgegner auserkoren.

 

Wettquoten HSV – Leverkusen: Quoten Vergleich

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Sieg HSV 3,80 3,80 3,90 3,80 4,00 4,00 3,75 3,80
Unentschieden 3,50 3,40 3,45 3,50 3,60 3,50 3,40 3,50
Sieg Leverkusen 2,00 2,00 1,99 2,00 2,00 1,95 2,00 2,00

* Quoten Stand vom 16.2.2018, 12:44 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

So konnte der HSV allein in den letzten vier Heimspielen gegen Leverkusen sensationelle zehn Zähler auf der Habenseite verbuchen, die dem einstigen Gründungsmitglied der Bundesliga in der Gesamtabrechnung schon mehrfach zum denkbar knappen Klassenerhalt verhalfen.

Gleichwohl sollten sich die Hamburger lieber nicht zu sehr auf eine neuerliche Schützenhilfe der Rheinländer verlassen: Der diesjährige Überlebenskampf scheint nämlich auch andere langjährige Gesetzmäßigkeiten mit einem Male außer Kraft zu setzen.

Konnte sich der Dino bislang etwa noch immer sicher sein, dass ein zeitlich klug terminierter Trainerwechsel dem eigenen Personal zu neuerlichem Schwung verhilft, hat die im Januar vermeldete Entlassung von Markus Gisdol bis dato noch nicht für den allseits erhofften Impuls gesorgt.

 

 

Führte sich Nachfolger Bernd Hollerbach mit den Punktgewinnen gegen Wolfsburg und Leipzig gerade noch so eben akzeptabel ein, fällt das Zwischenfazit nach der zuletzt in Dortmund kassierten Schlappe gleich um einiges trostloser aus.

Zwei von neun maximal möglichen Punkten lassen eher nicht darauf schließen, dass der neue Trainer auf Anhieb die richtigen Hebel erwischt – zumindest die erwarteten psychologischen Effekte sind angesichts der anhaltenden Sieglosigkeit zunächst einmal wirkungslos verpufft.

 

Die Wettanbieter distanzieren sich zunehmend vom HSV

Dabei könnte es aber mental durchaus bedeutsam sein, dass sich das Team im Signal-Iduna-Park in einer insgesamt vorzeigbaren Verfassung präsentierte; gegen den abermals mit angezogener Handbremse aufspielenden BVB wurde bis in die Nachspielzeit an einem Punktgewinn gekratzt.

 

“Wenn wir so auftreten wie in Dortmund, müssen wir auch vor Bayer keine Angst haben.”

– Mergin Mavraj ist voller Zuversicht, dass es auch gegen die Werkself wieder zu einer knappen Niederlage reicht.

 
Dass es letztlich aber nicht zu einem kleinen Paukenschlag kam, fällt nochmals auf die Vergeblichkeit der bisherigen Bemühungen von Hollerbach zurück, der, ebenso wie sein vom Hof gejagter Vorgänger, die Hamburger Offensivabteilung partout nicht flott bekommt.

Mit ihren mittlerweile markierten 19 Treffern haben kürzlich selbst die Kölner Geißböcke den HSV in Sachen Torgefahr überflügelt, der mit nur vier Erfolgsmeldungen in den letzten neun Spielen bei unterirdischen 17 Saisontoren verharrt.

Hier scheint sich eine ganz besonders unüberbrückbare Kluft zum kommenden Gegner aufzutun, der mit seinen 41 Toren die drittbeste Offensive der Liga stellt: Selbst von den auswärts markierten 21 Buden wird die Gesamtausbeute der Hausherren von Bayer locker überboten.

 

 
Diese extreme Diskrepanz lässt nun verständlicherweise auch die Wettanbieter auf ein äußerst ungleiches Duell im Volkspark schließen: Hohe Siegquoten von bis zu 4,0 legen nahe, dass der Hamburger SV schon zum zehnten Mal in Folge einen vollen Dreier schuldig bleibt.

Den Quoten für einen Auswärtssieg gelingt es hingegen nur unter Aufbietung der allerletzten Kräfte, gerade noch so eben die Marke von 2,0 zu erreichen, während das bereits dritte Remis von Hollerbach für eine deutlich ansehnlichere Top-Quote von 3,6 zu haben ist.

 

Auch Leverkusen sucht nach dem Zielwasser

Vermutlich ist es dabei sogar nur dem jüngsten Ausrutscher zu verdanken, dass im Falle eines Favoritensiegs überhaupt mit der reichlichen Verdoppelung des Wetteinsatzes gerechnet werden kann: Das 0:2 gegen die Hertha hat Bayer des vorherigen Anscheins der Unfehlbarkeit beraubt.

 

Video: Leverkusen-Trainer Heiko Herrlich wollte seiner Mannschaft nach der 0:2-Heimpleite gegen Hertha BSC keinen Vorwurf machen. (Quelle: YouTube/Hertha BSC)

 
Nachdem es für die Werkself in den vorangegangenen 19 Pflichtspielen nur gegen den FC Bayern eine knappe Niederlage setzte, schlug die alte Dame vor Wochenfrist aus einem gänzlich heiteren Himmel in der BayArena zu.

Dabei konnten die Berliner entscheidend davon profitieren, dass plötzlich auch den Leverkusenern eine ungewohnte Ladehemmung zu schaffen macht: Wurde zuvor in saisonübergreifend 25 Liga-Spielen verlässlich geknipst, wollte der Ball zuletzt partout nicht mehr ins gegnerische Tor.

 

“Es sollte nicht sein, oder es hat die letzte Überzeugung gefehlt. Aber die Tage hast du halt mal dabei und das werden wir richtig einschätzen.”

– Sven Bender scheint die gegen die Hertha kassierte Schlappe vorerst nicht sonderlich tragisch zu nehmen.

 
Nach einer bereits aus dem Rahmen fallenden Nullnummer in Freiburg wurde die Offensivflaute von den Berlinern sogar mit dem vollen Punktabzug bestraft – und selbst in Hamburg dürfte es mit dem Siegen erfahrungsgemäß schwierig werden, sofern Bayer erneut einen Treffer schuldig bleibt.

Der HSV wird in jedem Fall alles daran setzen, die kleine Offensiv-Krise der Gäste weiter zu verschärfen: Schon die ersten Auftritte seit dem Trainerwechsel ließen schließlich erahnen, dass man im Norden fortan einen noch größeren Schwerpunkt auf die Defensivarbeit legt.

 

 

About the Author

Oliver
Oliver wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben