Wettquoten Köln – Gladbach | Bundesliga Wetten 2017/18

Hatten sich die Geißböcke im Verlauf der Hinrunde eigentlich schon aufgegeben, fassten die Rheinländer in der Winterpause plötzlich neuen Mut: Sollte das Derby gegen die Gladbacher Fohlen gewonnen werden, könnte in Sachen Klassenerhalt für den 1. FC Köln vielleicht doch noch etwas gehen.

Vor allem der am 17. Spieltag endlich gefeierte erste Saison-Dreier trug maßgeblich zum leise aufkeimenden Optimismus in der Domstadt bei – mit dem 1:0-Erfolg gegen die Wölfe hatten sich die so lange darbenden Kölner insbesondere auch in mentaler Hinsicht freigespielt.

 

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aktuell beste Quote Gladbach bei Interwetten

 

Die Geißböcke zappeln noch…

Rein tabellarisch mutet die Lage der Mannschaft hingegen noch immer weitgehend hoffnungslos an: Der es bislang gerade einmal auf sechs Pünktchen bringende Effzeh ist zur Saison-Halbzeit schier unüberschaubare neun Zähler vom Klassenerhalt entfernt.

Die gigantische Kluft zum rettenden Ufer könnte zur Folge haben, dass die aktuell zu konstatierende Aufbruchsstimmung nur von ganz, ganz kurzer Dauer ist: Schon eine gar nicht so abwegige Niederlage zum Rückrundenauftakt droht das Kapitel Bundesliga vorläufig zu beenden.

Zunächst einmal scheint aber auch die Hoffnung nicht gänzlich aus der Luft gegriffen zu sein, dass der 1. FC Köln am Sonntag möglicherweise doch den letzten Strohhalm erwischt – dank etlicher Rückkehrer sollte das Team im neuen Jahr deutlich stärker zurückerwartet werden.

 

Wettquoten Köln – Gladbach: Quoten Vergleich

Bet365 Logo Interwetten Logo Betsafe Logo Tipico Logo Bet3000 Logo Betfair Logo William Hill Logo Betway Logo
zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter
Sieg 1. FC Köln 3,20 3,15 3,15 3,20 3,20 3,10 3,10 3,25
Unentschieden 3,50 3,30 3,55 3,50 3,60 3,60 3,50 3,50
Sieg Gladbach 2,20 2,30 2,22 2,20 2,25 2,20 2,20 2,25

* Quoten Stand vom 12.1.2018, 13:41 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

Hatte eine episch anmutende Verletzten-Schwemme im Herbst die ohnehin gravierenden sportlichen Probleme zusätzlich verschärft, bekam Trainer Stefan Ruthenbeck so manchen seiner Spieler rund um den Jahreswechsel erstmals auf dem Trainingsgelände zu Gesicht.

 

“Derby, Heimspiel – da haben wir Bock drauf. Es ist das erste von 17 Endspielen, und so werden wir auch auftreten.”
Köln-Coach Stefan Ruthenbeck

 

Um die Mitwirkung einiger Leistungsträger wird vor dem Rückrundenstart allerdings weiterhin gebangt; namentlich die nicht gänzlich austrainierten Hector, Maroh und Cordoba dürften im Derby vermutlich noch keine Kandidaten für die Startelf sein.

 

Terodde verspricht neuen offensiven Schwung

Der 1. FC Köln wird gleichwohl schon von der bloßen Aussicht auf ein demnächst anstehendes Comeback dieses Trios in leichte Hochstimmung versetzt – zumal auch andere harte Fakten dafür sprechen, dass sich der Vorjahresfünfte beileibe noch nicht aufgegeben hat.

Mit dem für 3 Millionen Euro verpflichteten Simon Terodde zog der Verein in der laufenden Transferperiode einen bereits vielfach bewährten Torjäger an Land, dem es möglicherweise sogar gelingen kann, die Fußstapfen von Anthony Modeste auszufüllen.

 

Video: Eines der ersten Interviews mit Stürmer Simon Terodde nach seinem Wechsel zum 1. FC Köln (Quelle: YouTube/1. FC Köln)


 

Immerhin ist es nicht zuletzt auf den Abgang des vorjährigen Erfolgsgaranten zurückzuführen, dass Köln in der laufenden Runde noch immer in den Startblöcken zu kleben scheint: Der aus Mainz gekommene Cordoba stellte sich bislang nicht als der erhoffte brauchbare Ersatz heraus.

Angesichts erst zehn markierter Treffer des gesamten Teams ist es alles andere als ein Wunder, dass es das abgeschlagene Schlusslicht an der erforderlichen Wettbewerbsfähigkeit vermissen lässt; das Fiasko wird überdies von der mit Abstand schlechtesten Abwehr der Bundesliga komplettiert (32 Gegentreffer).

Da es in der Hinrunde somit in sämtlichen Mannschaftsteilen brannte, scheint es den Wettanbietern noch am rechten Glauben an eine wundersame Auferstehung zu fehlen. Zumindest die Gladbacher Borussen werden von den Buchmachern als eine etwas zu große Nummer angesehen.

 

 

Mit Siegquoten von bis zu 3,25 werden die Aktien der Geißböcke im Derby zwar nicht als gänzlich wertlos eingeschätzt; dennoch müssen sich Anhänger der Fohlen im Erfolgsfall mit einer merklich schmaleren Quote von höchstens 2,3 begnügen.

Das größte Kuchenstück wird allerdings wieder einmal den Remis-Tippern in Aussicht gestellt. Sollte es im RheinEnergieSTADION zu einer für beide Seiten unbefriedigenden Punkteteilung kommen, gibt’s bei den Top-Anbietern mal eben den 3,6-fachen Wetteinsatz zurück.

 

Raffael kehrt pünktlich zurück

Zur Gladbacher Favoritenstellung dürfte nicht zuletzt die Tatsache beigetragen haben, dass die Elf vom Niederrhein in der Vorbereitung einen hervorragenden Eindruck hinterließ. Das einzige absolvierte Testspiel wurde mit einem glatten 3:0-Erfolg gegen den FSV Mainz beschlossen.

 

 

“Dass wir mit einem Erfolgserlebnis ins neue Jahr gestartet sind, tut gut und gibt ein gutes Gefühl. Ich weiß, dass wir in Köln auf den Punkt da sein werden.”
Gladbach-Coach Dieter Hecking

 

Überdies gab der anlässlich des freundschaftlichen Kicks noch geschonte Raffael bezüglich eines Einsatzes im Derby mittlerweile grünes Licht: Rechtzeitig zum Start der zweiten Saisonhälfte kurierte “Mr. Doppelpack” seine im Dezember erlittene Oberschenkelverletzung vollständig aus.

Beim 3:1-Erfolg gegen den HSV hatte der Brasilianer zum Abschluss der Hinrunde mit seinen obligatorischen beiden Buden letztmals seinen enormen Wert für Gladbach unter Beweis gestellt – in Abwesenheit des 32-Jährigen gab es kurz darauf prompt den Pokal-K.o. gegen die Leverkusener Werkself zu beklagen.

 

 

Obwohl sich damit die einzige Titelchance der Saison bereits im Achtelfinale erledigt hat, können die Gäste mit ihrer Zwischenbilanz aber durchaus zufrieden sein; nach dem unbefriedigend verlaufenen Vorjahr wird derzeit wieder die Rückkehr nach Europa anvisiert.

Infolge der engen Verhältnisse an der Spitze ist jedoch noch nicht absehbar, wohin die Reise am Ende der Spielzeit gehen wird. Wenngleich aktuell „nur“ der sechste Rang zu Buche schlägt, wird das Team vor dem aktuellen Spieltag lediglich durch das schlechtere Torverhältnis von einem direkten Champions-League-Startplatz getrennt.

Folglich dürfte das Derby auch für die Fohlen von richtungsweisender Bedeutung sein: Werden fahrlässig Zähler an das abgeschlagene Schlusslicht ausgehändigt, droht dies dann auch nach 34 Runden ärgerlich lange Gesichter nach sich zu ziehen.

 

About the Author

Oliver

Oliver wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben