Nun wurde auch der Kanzlerkandidat der Union entschieden und die Wahl fiel auf Armin Laschet, der sich gegen den vermeintlichen Favoriten Markus Söder durchsetzen konnte.

Damit fehlt nur mehr die Antwort, wer nächster Bundeskanzler werden wird: Armin Laschet, Annalena Baerbock – oder vielleicht sogar Olaf Scholz?

Die Wettanbieter haben in ihren Kanzler Wettquoten mit Markus Söder mit Beginn des Jahres 2021 einen klaren Favoriten gehabt…

Doch die Entscheidung fiel dennoch auf Laschet, der somit natürlich den ersten Platz bei den Quoten einnimmt. Doch Baerbock sollte als Konkurrenz nicht unterschötzt werden.

Wettquoten: Wer wird nächster Bundeskanzler?

Betway
1.40
Armin Laschet (CDU)
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2.87
Annalena Baerbock (Grüne)
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34.0
Olaf Scholz (SPD)
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Quoten Stand vom 21.04.2021, 10:35 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. 18+ | AGB gelten

Hinweis: Aus rechtlichen Gründen sind derzeit Wetten in Deutschland auf politische Ereignisse nicht möglich. In Österreich jedoch schon. Aufgrund des großen öffentlichen Interesses in Sachen “Neuer Kanzler” und Merkel-Nachfolge, zeigen wir hier trotzdem die aktuellen Wettquoten.

Wer soll nächster Bundeskanzler werden?

Weil bisher immer die stärkste Partei bei einer Bundestagswahl auch im Anschluss den Kanzler stellte, sind sich viele einig, dass der nächste Bundeskanzler aus den Reihen von CDU oder CSU kommen wird.

Und somit richtet sich der Blick bei der Kanzler-Frage auf Armin Laschet.

Beim Thema “Nächster Bundeskanzler” sehen die Buchmacher – wie etwa Betway – nach seinem internen Sieg Laschet als klaren Favoriten.

Diese Einschätzung läuft jedoch etwas konträr zu den Umfragewerten, bei denen Söder immer vorne lag.


Kanzler Prognose & Umfrage | Statista Bild: In der Union kann man sich einen Bundeskanzler Söder offenbar sehr gut vorstellen. (© Statista)

Als zweitstärkste Partei könnte es für die Grünen als möglichem Koalitionspartner einige Ministerposten geben, aber dass Annalena Baerbock dann auch Kanzlerin werden könnte, ist nicht sehr wahrscheinlich.

Sollten die Klimathemen medial wieder aus dem großen Schatten der Corona Krise treten, könnte das für die Grünen einen erneuten Aufschwung bedeuten. Man darf nicht vergessen, dass sich noch vor einem halben Jahr die Union auf einem Tiefflug befand, während die Grünen von Rekordergebnis zu Umfragehöchstwert eilten.

Andererseits wünschen sich viele Wähler in unruhigen Zeiten eine stabile Wirtschaft, Konstanz und wenig Veränderung, die mit den Grünen aber womöglich anstehen würden.

Verträgt die angeschlagene finanzielle Situation bei vielen Unternehmen überhaupt einen grüneren, umwelt- und naturschützenderen Kurs?

Armin Laschet – Bundeskanzlerkandidat der CDU

Durch die Ausnahmesituation und den Umgang der Bundesregierung mit dem Corona-Pandemie, hat die Union ihren Ruf als Volkspartei zurückgewonnen.

Rund ein Jahr vor der Wahl erreicht man bei sämtlichen Kanzler Prognosen und Umfragen die wahrscheinlich höchsten Zustimmungswerte der aktuellen Ligislaturperiode.

Besonders profiliert hat sich dabei Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, der sich in den Krisen-Monaten als Macher und Leader ausgezeichnet hatte. Armin Laschet wird nun hoffen, Schwung aus dieser Arbeit mitzunehmen.


Bild: Laut Kanzler Umfrage wäre Markus Söder am besten als Bundeskanzler geeignet gewesen. (© Statista)

Denn: Parteivorsitz und Kanzlerkandidat sollen – oder müssen, wie es aus Parteikreisen heißt – Hand in Hand gehen.

Geworden ist dies Armin Laschet, der Ministerpräsident von NRW. Dieser hatte daher von vornherein bessere Chancen als Kanzlerkandidat der Union in die Bundestagswahl 2021 zu gehen.

Das Rennen, wer Nachfolger von Angela Merkel wird, war lange offen: Es war ein knappes Duell zwischen Laschet und Söder, welches Ersterer nun am 20. April für sich entscheiden konnte.

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Bundeskanzlerkandidat Nummer 1 ist gemäß den Kanzler Prognosen und Umfragen nun also Laschet, auch wenn er stets hinter Söder zurücklag.

Söder betonte nach seiner Niederlage auch seinen Konkurrenten zu unterstützen und wünschte diesem “viel Erfolg”. Dieser interne Zusammenhalt wird auch wichtig sein, um den Rückstand bei den Beliebtheitswerten des jetzigen Kanzler Kandidaten aufzuholen.

Besonders für “die Verbindung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz” macht sich Laschek seit jeher stark. “Viele in der Union teilen die Auffassung, dass die Erfolge unter Konrad Adenauer, Helmut Kohl und Angela Merkel auch auf die Verbindung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz zurückzuführen sind.”

Die Bundeskanzler der Nachkriegszeit:

  • Konrad Adenauer (CDU, 1949–1963)
  • Ludwig Erhard (-, 1963–1966)
  • Kurt Georg Kiesinger (CDU, 1966–1969)
  • Willy Brandt (SPD, 1969–1974)
  • Helmut Schmidt (SPD, 1974–1982)
  • Helmut Kohl (CDU, 1982–1998)
  • Gerhard Schröder (SPD, 1998–2005)
  • Angela Merkel (CDU, seit 2005)
  • Wie stehen die Chancen für eine grünen Kanzlerin?

    Die Ursache für den steilen Aufschwung der Grünen lag ganz klar daran, dass der Klimaschutz in aller Munde war.

    Die Klima- und Umweltbewegungen hatten einen enormen Zulauf und viele grüne Kernthemen konnten eine breite Masse erreichen.

    Jeden Freitag gingen – vor der Corona-Krise – zigtausende Menschen in Deutschland auf die Straßen und protestieren gegen die Klimapolitik der großen Koalition. Das ist mit Auftreten des Corona-Virus und den damit verbundenen Ausgangsenschränkungen lange kein Thema mehr gewesen.

    Doch im Jahr 2021 sind die Grünen mit ihrer Doppelspitze Robert Habeck und Annalena Baerbock aber wieder im Kommen – und wie: In vielen Umfragen des Frühjahrs 2021 liegt die Öko-Partei nur noch knapp hinter der Union. Womit die Grünen auch die Kanzler Frage erreicht hat…

    Mittlerweile ist es auch offiziell, dass Annalena Baerbock für die Grünen antritt und somit könnte es erneut eine Frau als Kanzler geben. Schlecht stehen die Chancen der 40-Jährigen jedenfalls nicht.


    Bundestagswahl: Wer bekommt mehr Sitze – SPD oder Grüne?

    Bwin
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    SPD
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    Bwin
    1.35
    Grüne
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    Quoten Stand vom 31.3.2021, 8:00 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. 18+ | AGB gelten


    Der österreichische Wettanbieter-Riese Bwin sieht die Grünen weiter auf Platz 2 bei der Einschätzung der Partei, mit dem höchsten Prozentsatz an Stimmen bei der nächsten Bundestagswahl.

    Zwar wird gemäß den Bundestagswahl-Prognosen noch immer die Union die meisten Stimmen bekommen, aber gleich dahinter kommen die Grünen.

    Die SPD, die mit der Union aktuell die GroKo bildet, muss sich nach aktuellem bet-at-home-Quotenstand sogar mit der AfD um Platz 3 matchen.

    Kommt nächster Bundeskanzler aus der SPD?

    Die SPD hat weder bei den Buchmachern noch bei den Wahlumfragen realistische Chancen auf einen Triumph – und somit auch keine Möglichkeit zu entscheiden, wer nächster Bundeskanzler wird.

    Gerade bei der aktuellen Umfrage zu Sympathie und Fähigkeit der Politiker steht ein SPD Mann auf Platz drei, mit dem wohl nicht alle gerechnet hatten: Olaf Scholz macht nach Ansicht der Bundesbürger einen guten Job. Das bringt ihn zumindest als Kanzlerkandidat der “Sozis” ins Spiel – mehr wohl aber auch nicht.

    Sollten die Sozialdemokraten wie ein Phönix aus der Asche kommen, gibt es aktuell – sprich Ende Oktober 2020 – das 25-fache (!) des Wetteinsatzes zurück. Bei der letzten Umfrage wurden nur noch 15 % erreicht.

    Die Grünen und auch die Union haben alles in allem eine bessere Ausgangsposition als die SPD, die sich bisher nicht aus dem Umfrage-Tief befreien konnte…


    AfD, FDP, Linke: Wirklich chancenlos?

    Weder die AfD, noch die FDP oder die Linke haben bei der Bundestagswahl 2021 eine reale Chance auf ein Ergebnis um den Kanzler zu stellen. In den Umfragen erreicht die AfD nur noch rund 9%.

    Die FDP mit 5% und die Linke mit 7 % sind ebenfalls keine Schwergewichte und auch für Koalitionen nicht relevant.

    Die rechtspopulisten um Alice Weidel und Alexander Gauland konnten beim Thema Corona Virus wenig Akzente in der deutschen Politik setzen. Daher stehen sie bei der Frage nach dem nächsten Bundeskanzler oder der Kanzler Wette und den Bundeskanzler Wettquoten ziemlich am Ende der Liste.

    Die zwei Kleinparteien (FDP, Linke) könnten unter Umständen bei Dreier-Koalitionsbündnissen das Zünglein an der Waage sein.

    Das war auch schon bei den letzten Koalitionsverhandlungen besprochen worden, bevor Christian Lindner seinen Rückzug aus den Gesprächen bekanntgab und lieber Opposition werden wollte, was damals nicht jedem seiner Anhänger recht schmecken wollte.


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