Weil aber durch die Corona-Pandemie alles, oder zumindest vieles, ein bisschen anders ist, ist die Frage nach dem Kanzlerkandidat der Union noch immer offen.

Und damit im Grunde auch die Antwort, wer nächster Bundeskanzler werden wird: Friedrich Merz, Armin Laschet oder doch Markus Söder? Vielleicht aber auch Robert Habeck?

Die Wettanbieter haben in ihren Kanzler Wettquoten mit Markus Söder seit Monaten ihren Favoriten – und auch bei den Umfragen tut sich einer immer wieder besonders hervor.

Wettquoten: Wer wird nächster Bundeskanzler?

Bwin
2.50
Markus Söder (CSU)
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Bwin
3.50
Armin Laschet (CDU)
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Bwin
5.00
Friedrich Merz (CDU)
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Bwin
7.00
Robert Habeck (Grüne)
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Bwin
13.0
Olaf Scholz (SPD)
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Quoten Stand vom 1.12.2020, 8:00 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. 18+ | AGB gelten

Aktueller Hinweis:
Aus rechtlichen Gründen – Stichwort: Neuer deutscher Glücksspielstaatsvertrag – werden in Deutschland derzeit Wetten auf politische Ereignisse nicht angeboten. Da die Bundestagswahl 2021 und damit die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel in Deutschland aber sehr großes öffentliches Interesse hervorruft, zeigen wir hier trotzdem die aktuellen Wettquoten der Kanzler-Kandidaten.

Wer soll nächster Bundeskanzler werden?

Weil bisher immer die stärkste Partei bei einer Bundestagswahl auch im Anschluss den Kanzler stellte, sind sich viele einig, dass der nächste Bundeskanzler aus den Reihen von CDU oder CSU kommen wird.

Und somit richtet sich der Blick bei der Kanzler-Frage auf dieses Trio: Friedrich Merz, Armin Laschet (beide CDU) und Markus Söder (CSU).

Beim Thema “Nächster Bundeskanzler” sehen die Buchmacher – wie etwa Bwin – mit Markus Söder bereits seit einigen Monaten einen klaren Favoriten.

Dass diese Einschätzung nicht von ungefähr kommt, lässt sich mit aktuellen Umfragewerten untermauern.

Statistik: Wen würden Sie direkt zum Kanzler wählen? | StatistaBild: Wen würden Sie direkt zum Kanzler wählen? Die Antowrt zum Zeitpunkt dieser Umfrage ist klar: Markus Söder. (© Statista)

Als zweitstärkste Partei könnte es für die Grünen als möglichem Koalitionspartner einige Ministerposten geben, aber dass Robert Habeck dann auch Kanzler werden könnte, ist nicht sehr wahrscheinlich.

Sollten die Klimathemen medial wieder aus dem großen Schatten der Corona Krise treten, könnte das für die Grünen einen erneuten Aufschwung bedeuten. Man darf nicht vergessen, dass sich noch vor einem halben Jahr die Union auf einem Tiefflug befand, während die Grünen von Rekordergebnis zu Umfragehöchstwert eilten.

Andererseits wünschen sich viele Wähler in unruhigen Zeiten eine stabile Wirtschaft, Konstanz und wenig Veränderung, die mit den Grünen aber womöglich anstehen würden.

Verträgt die angeschlagene finanzielle Situation bei vielen Unternehmen überhaupt einen grüneren, umwelt- und naturschützenderen Kurs?

Bundeskanzlerkandidat der CDU/CSU – Söder, Merz oder Laschet?

Durch die Ausnahmesituation und den Umgang der Bundesregierung mit dem Corona-Pandemie, hat die Union ihren Ruf als Volkspartei zurückgewonnen.

Rund ein Jahr vor der Wahl erreicht man bei sämtlichen Kanzler Prognosen und Umfragen die wahrscheinlich höchsten Zustimmungswerte der aktuellen Ligislaturperiode.

Besonders profiliert hat sich dabei Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, der sich in den Krisen-Monaten als Macher und Leader ausgezeichnet hat. Damit stehen seine Chancen sehr gut, der Nachfolger von Angela Merkel zu werden.

Statistik: Würden sich Armin Laschet, Friedrich Merz, Norbert Röttgen oder Markus Söder als Bundeskanzler eignen? | Statista Bild: Laut Kanzler Umfrage wäre Markus Söder am besten als Bundeskanzler geeignet. (© Statista)

Sehr zum Nachteil von Friedrich Merz, der zu Jahresbeginn noch als nächster Bundeskanzler gehandelt wurde, sich in der Corona-Krise aber ohne ausführendes Amt nur sehr schwer in Szene setzen kann.

Das zeigt sich auch bei den Bundeskanzler Umfragen, in denen Merz deutlich hinter Söder zurückgefallen ist.

Dieser “Absturz” hat sich auch bei den Bundeskanzler Wettquoten der Buchmacher ausgewirkt. Merz lag in Kanzler Prognosen von Anfang November nicht nur hinter Söder, sondern sogar noch hinter NRW-Ministerpräsident Armin Laschet zurück.

Die einzige Chance für Merz, nächster Bundeskanzler zu werden: Er wird in diesem zum neuen CDU-Parteivorsitzenden und zum Nachfogler von Kramp-Karrenbauer gewählt.

Denn, so heißt es: Parteivorsitz und Kanzlerkandidat sollen – oder müssen, wie es aus Parteikreisen heißt – Hand in Hand gehen.

Aber auch dafür gilt Merz laut den Buchmacher Prognosen nicht mehr als Favorit, sondern Laschet.


Wettquoten: Wer übernimmt den CDU Parteivorsitz?

Bwin
1.70
Armin Laschet
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Bwin
2.80
Friedrich Merz
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Bwin
6.00
Norbert Röttgen
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Quoten Stand vom 1.12.2020, 8:00 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. 18+ | AGB gelten


Dabei sieht es in den Umfragen hinsichtlich CDU Parteivorsitz genau umgekehrt aus.

Hier liegt Merz in der Gunst der Befragten ganz klar vor Laschet. Röttgen bleibt sowohl in den Parteisitz-Befragungen sowie auch bei den dazugehörigen Wettquoten nur Platz 3.

Wer den CDU-Vorsitz übernimmt, das entscheidet sich erst Mitte Januar beim Parteitag. Sollte es einer aus diesem Trio werden, dann werden auch die Kanzler Chancen desjenigen wohl sprunghaft ansteigen.

Statistik: Welcher der drei Politiker sollte Ihrer Meinung nach der neue CDU-Parteivorsitzende werden: Friedrich Merz, Armin Laschet oder Norbert Röttgen? | Statista Bild: Kanzler Umfrage: Wer sollte der neue CDU-Parteivorsitzende werden – Friedrich Merz, Armin Laschet oder Norbert Röttgen? (© Statista)

Bis dahein ändert sich in den parteiinternen Konstellationen und Überlegungen hinsichtlich der Frage, wer nächster Bundeskanzler wird, noch gar nichts.

Bundeskanzlerkandidat Nummer 1 ist gemäß den Kanzler Prognosen und Umfragen weiterhin Markus Söder, obwohl dieser seine Kandidatur bisher nur abgestritten hatte oder unbeantwortet lies.

Allerdings klang sein “Nein” schon einmal vehementer, was auch der Bayrische Rundfunk schon einmal thematisiert hatte. Denn stets hatte Söder wiederholt: “Mein Platz ist in Bayern”.

In den letzten Monaten wurde das etwas weicher.

“Wer weiß, was bis dahin noch alles passiert” betonte er zuletzt vielsagend, angesprochen auf die Wahl des CDU-Chefs im Dezember. Der FAZ teilte er mit: ” Mancher ist in den vergangenen Monaten sehr positiv aufgefallen. Da sind die Würfel noch nicht gefallen.”

Söder kein Kanzler-Konkurrent für Merz und Laschet

Sowohl NRW-Ministerpräsident Armin Laschet als auch Ex-Unions-Fraktionschef Friedrich Merz hatten vor kurzem verkündet, dass Söder für sie nicht als Kanzlerkandidat in Frage käme.

“Ich sehe Markus Söder nicht als einen Konkurrenten um die Kanzlerkandidatur. ich nehme seine Äußerung ernst, dass er in Bayern bleiben will”, sagte Merz.

Besonders für “die Verbindung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz” macht sich Laschek stark. “Viele in der Union teilen die Auffassung, dass die Erfolge unter Konrad Adenauer, Helmut Kohl und Angela Merkel auch auf die Verbindung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz zurückzuführen sind.”

Könnte es also am Ende doch ganz anders kommen und der Spitzenkandidat für den nächsten deutschen Bundeskanzler der Buchmacher am Ende nicht einmal Kandidat werden?

18+ | AGB gelten

Hubert Aiwanger, Freie Wähler und CSU Koalitionspartner in Bayern hat ob der Zurückhaltung Söders eine eigene Erklärung parat: “Söder weiß, dass er dann mehr im Feuer steht und genauestens analysiert wird. So hat er noch ein halbes Jahr mehr Ruhe. Da ist er politisch ausgebufft genug.”

Hat es Markus Söder also am Ende gar nicht selbst zu entscheiden Kanzlerkandidat oder nächster Bundeskanzler zu werden?

Gibt es in der Union womöglich ein offenes Geheimnis im Bezug auf die Kandidatenliste oder fährt er nur einen strategischen Weg der Zurückhaltung, um als lachender Dritter aus dem Duell Merz/Laschet zu profitieren?

Die Bundeskanzler der Nachkriegszeit:

  • Konrad Adenauer (CDU, 1949–1963)
  • Ludwig Erhard (-, 1963–1966)
  • Kurt Georg Kiesinger (CDU, 1966–1969)
  • Willy Brandt (SPD, 1969–1974)
  • Helmut Schmidt (SPD, 1974–1982)
  • Helmut Kohl (CDU, 1982–1998)
  • Gerhard Schröder (SPD, 1998–2005)
  • Angela Merkel (CDU, seit 2005)
  • Wie stehen die Chancen für einen grünen Kanzler?

    Die Ursache für den steilen Aufschwung der Grünen lag ganz klar daran, dass der Klimaschutz in aller Munde war.

    Die Klima- und Umweltbewegungen hatten einen enormen Zulauf und viele grüne Kernthemen konnten eine breite Masse erreichen.

    Jeden Freitag gingen zigtausende Menschen in Deutschland auf die Straßen und protestieren gegen die Klimapolitik der großen Koalition. Das ist mit Auftreten des Corona-Virus und den damit verbundenen Ausgangsenschränkungen lange kein Thema mehr gewesen.


    Bundestagswahl: Wer holt die meisten Stimmen?

    Bet-at-home
    1.05
    CDU/CSU
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    Bet-at-home
    6.00
    Die Grünen
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    25.0
    AfD
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    Bet-at-home
    25.0
    SPD
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    Bet-at-home
    50.0
    Die Linke
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    Bet-at-home
    50.0
    FDP
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    Quoten Stand vom 1.12.2020, 8:00 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. 18+ | AGB gelten


    Der österreichische Wettanbieter-Riese Bet-at-home sieht die Grünen weiter auf Platz 2 bei der Einschätzung der Partei, mit dem höchsten Prozentsatz an Stimmen bei der nächsten Bundestagswahl.

    Zwar wird gemäß den Bundestagswahl-Prognosen noch immer die Union die meisten Stimmen bekommen, aber gleich dahinter kommen die Grünen.

    Die SPD, die mit der Union aktuell die GroKo bildet, muss sich nach aktuellem bet-at-home-Quotenstand sogar mit der AfD um Platz 3 matchen.

    Nächster Bundeskanzler Robert Habeck
    Bild: Wird Robert Habeck neuer Bundeskanzler? (© Elmar Kremser / dpa Picture Alliance / picturedesk.com)

    Kommt nächster Bundeskanzler aus der SPD?

    Die SPD hat weder bei den Buchmachern noch bei den Wahlumfragen realistische Chancen auf einen Triumph – und somit auch keine Möglichkeit zu entscheiden, wer nächster Bundeskanzler wird.

    Gerade bei der aktuellen Umfrage zu Sympathie und Fähigkeit der Politiker steht ein SPD Mann auf Platz drei, mit dem wohl nicht alle gerechnet hatten: Olaf Scholz macht nach Ansicht der Bundesbürger einen guten Job. Das bringt ihn zumindest als Kanzlerkandidat der “Sozis” ins Spiel – mehr wohl aber auch nicht.

    Sollten die Sozialdemokraten wie ein Phönix aus der Asche kommen, gibt es aktuell – sprich Ende Oktober 2020 – das 25-fache (!) des Wetteinsatzes zurück. Bei der letzten Umfrage wurden nur noch 15 % erreicht.

    Die Grünen und auch die Union haben alles in allem eine bessere Ausgangsposition als die SPD, die sich bisher nicht aus dem Umfrage-Tief befreien konnte…

    Wer bekommt mehr Stimmen?

    Bet-at-home
    1.30
    SPD
    3.00
    AfD
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    * Quoten Stand vom 1.12.2020, 8:00 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.


    AfD, FDP, Linke: Wirklich chancenlos?

    Weder die AfD, noch die FDP oder die Linke haben bei der Bundestagswahl 2021 eine reale Chance auf ein Ergebnis um den Kanzler zu stellen. In den Umfragen erreicht die AfD nur noch rund 9%.

    Die FDP mit 5% und die Linke mit 7 % sind ebenfalls keine Schwergewichte und auch für Koalitionen nicht relevant.

    Die rechtspopulisten um Alice Weidel und Alexander Gauland konnten beim Thema Corona Virus wenig Akzente in der deutschen Politik setzen. Daher stehen sie bei der Frage nach dem nächsten Bundeskanzler oder der Kanzler Wette und den Bundeskanzler Wettquoten ziemlich am Ende der Liste.

    Die zwei Kleinparteien (FDP, Linke) könnten unter Umständen bei Dreier-Koalitionsbündnissen das Zünglein an der Waage sein.

    Das war auch schon bei den letzten Koalitionsverhandlungen besprochen worden, bevor Christian Lindner seinen Rückzug aus den Gesprächen bekanntgab und lieber Opposition werden wollte, was damals nicht jedem seiner Anhänger recht schmecken wollte.


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