RB Leipzig vs. FC Porto Wettquoten – Champions League 2017

Die ersten Auftritte auf der großen Fußball-Bühne namens Champions League hat sich RB Leipzig wohl etwas anders vorgestellt.

Nur ein Punkt aus den ersten beiden Partien steht zu Buche – jener nach dem 1:1 gegen AS Monaco am 1. Spieltag. Das zweite Spiel in der „Königsklasse“ ging gegen Besiktas Istanbul mit 0:2 verloren.

 

Icon Top Quote
aktuell beste Leipzig Quote bei Bet365

 

Damit liegen die „Rasenballer“ in der Gruppe G lediglich auf dem 3. Platz – zwei Punkte hinter dem Zweitplatzierten FC Porto, der am Dienstag in Leipzig zu Gast sein wird.

Die Ausgangslage zeigt, wie wichtig dieses Spiel für RB Leipzig ist. Bei einer Niederlage könnte das angepeilte Achtelfinale, wozu zumindest Rang 2 in der Gruppe nötig ist, schon frühzeitig aus dem Blickfeld verschwinden.

 

RB Leipzig gegen FC Porto:

Bet365 Logo Interwetten Logo Betsafe Logo Tipico Logo Bet3000 Logo Betway Logo William Hill Logo Sunmaker Logo
Sieg Leipzig 2,20 2,20 2,17 2,05 2,15 2,20 2,15 2,15
Unentschieden 3,50 3,35 3,55 3,50 3,50 3,50 3,30 3,45
Sieg FC Porto 3,50 3,30 3,50 3,50 3,60 3,40 3,40 3,50

 

Leipzig hofft auf Timo Werner

Deshalb will man bei den „Bullen“ alles daran setzen, den ersten Sieg in der europäischen Elite-Liga einzufahren. Dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, haben die CL-Neulinge an den ersten beiden Spieltagen bereits bemerkt.

Im Heimspiel gegen AS Monaco, immerhin Halbfinalist der Vorsaison, holten die Leipziger ein respektables 1:1. Die Nervosität war groß. “Die große Bühne war neu, das hat man gemerkt”, sagte Kapitän Willi Orban. “Da waren viele wackelige Beine dabei.“

Dennoch machten die Leipziger ein gutes Spiel und ließen gegen die Monegassen nur wenig zu. Am 2. Spieltag gegen Besiktas, im gefürchteten Istanbuler Hexenkessel, lief es hingegen weniger gut.

 


Video: Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl nach der 0:2-Niederlage bei Besiktas Istanbul.(Quelle: YouTube/RB LEIPZIG FANCHANNEL)

 

Die Atmosphäre dürfte einige RB-Kicker gelähmt haben, wie Leipzig-Coach Ralph Hasenhüttl nach der 0:2-Neiderlage anmerkte. „Wir haben die Partie vor allem gegen die Atmosphäre verloren. Das war für den einen oder anderen Spieler zu viel.“

Frenetisches und lautstarkes Publikum ist der Brause-Klub eben nicht gewohnt.

Die Partie war bereits nach 45 Minuten verloren – zu diesem Zeitpunkt führten die Türken bereits mit 2:0. Zwar waren die Leipziger im zweiten Durchgang etwas besser, aber die paar Torchancen wurden nicht verwertet.

Ebenso bitter war der Ausfall von Timo Werner. Der Stürmer-Star musste gbereits nach 32 Minuten wegen Kreislaufproblemen ausgewechselt werden. „Blockade der Halswirbelsäulenmuskulatur und des Kiefergelenks“, lautet die Diagnose.

 
icon risikoWie schwerwiegend diese Verletzung für Werner und Leipzig ist, wird sich erst zeigen. Auf einen Einsatz in der Bundesliga (auswärts in Köln) musste der Shooting-Star ebenso verzichten, wie auch die zwei Länderspiele in der Qualifikation für die WM 2018.
 

In Leipzig fürchtet man, dass Werner überlastet sein könnte. Nach dem Ende der Vorsaison ging es gleich zum Confed-Cup, anschließend nach einer kurzen Sommer-Pause war er wieder für Leipzig im Einsatz – in drei Wettbewerben. Dazu auch weiter in der Nationalmannschaft.

„Man darf eines nicht vergessen. Ein Spiel in der Champions League oder mit der Nationalmannschaft ist eine mentale Extrembelastung. Wenn ein Stürmer viele Tore schießt und dadurch einen positiven Stress erzeugt, ist das schön, unterm Strich aber eben auch eine Belastung“, so Hasenhüttl.

 

 

Die Kreislaufprobleme mitsamt Schwindelattacken, die im Spiel gegen Besiktas auftraten, könnten nun ein Alarmzeichen seines Körpers sein. Somit ist offen, wie es mit Werner weitergeht. „Wir müssen jetzt einfach schauen, dass Timo wieder gesund wird“, so Hasenhüttl während der Länderspielpause.

Einen gesunden und fitten Werner können die Leipziger für die Partie gegen den FC Porto jedenfalls gut gebrauchen – schließlich könnte diese Partie richtungsweisend für den weiteren Verlauf in der „Königsklasse“ sein.

 

Portos Auf und Ab

Auch für den FC Porto. Mit einem Sieg in Leipzig könnten sich die Portugiesen die „Bullen“ etwas vom Leib halten und den aktuellen Zwei-Punkte-Abstand mehr als verdoppeln.

Der bisherige Verlauf des FC Porto in dieser CL-Spielzeit gleicht einer Achterbahn-Fahrt – erst ging es steil hinunter und plötzlich, ganz unerwartet, steil nach oben.

Der Auftakt ging komplett in die Hose. 1:3 unterlag der ruhmreiche FC Porto, immerhin zweifacher Sieger dieses Wettbewerbes (1987, 2004), zu Hause gegen Besiktas Istanbul. Am 2. Spieltag konnte Porto wieder überraschen – diesmal aber positiv: In Monaco gab es einen glatten 3:0-Erfolg.

Mann des Spiels war der Kameruner Vincent Aboubakar, der zwei der drei Treffer erzielte. Auf ihn werden die Leipziger besonders aufpassen müssen, schließlich hält er auch in der portugiesischen Primeira Liga nach acht Spieltagen bereits bei sechs Treffern und einer Vorlage.

 

Portos Negativ-Bilanz gegen deutsche Klubs

Mit elf deutschen Mannschaften hatte sich der FC Porto in der Vergangenheit bereits auf internationaler Ebene duelliert – Leipzig macht jetzt das Dutzend voll.

Gegen zwei Klubs (Frankfurt, Hannover) ist die Bilanz ausgeglichen, gegen fünf dieser elf Klubs ist Portos Ergebnisse allerdings negativ – gegen den FC Bayern (2 Siege, 2 Remis, 3 Niederlagen), gegen Dortmund (0-0-2), gegen Dynamo Dresden (0-0-2), gegen Schalke (1-1-2) und gegen 1860 München (0-1-1).

Positiv konnte Porto hingegen gegen den HSV, Köln, Hertha BSC und Werder Bremen abschneiden. Ob nun Leipzig auf dieser Liste dazukommt?

 

 

Die Wettanbieter sind davon nicht überzeugt, sie schlagen sich vielmehr auf die Seite der „Rasenballer“ wie die Wettquoten zeigen. Für einen Auswärtssieg der Portugiesen gibt es mehr als das Dreifache des Einsatzes, für einen Leipzig-Sieg stehen die Quoten bei etwas über 2,0.

Allerdings hat Porto in diesem noch jungen Fußball-Jahr noch kein Auswärtsspiel verloren. Neben dem 3:0 in Monaco gab es auch in den vier Gastspielen in der portugiesischen Meisterschaft drei Siege und ein Remis.

About the Author

Thomas

Seit über 10 Jahren ist Thomas journalistisch im Sportbereich tätig, zunächst als Praktikant bei einem Online-Portal, danach bei einem großen österreichischen Sportverlag als fixer Redakteur. Er kann somit auf eine große Erfahrung zurückgreifen. Neben seinen absoluten Fachgebieten Tennis, Rad und Ski Alpin verfügt er – aufgrund seiner Begeisterung für die Sportart – über ein fundiertes Wissen zum Thema Fußball. Abgerundet wird das Ganze durch sein bereits lange vorhandenes Interesse an Sportwetten – kurz: die Kombination passt perfekt!