Basel vs. Manchester City Wettquoten – Champions League 2018

Die Dominanz in der Premier League hat bei Manchester City auch auf dem königlichen Parkett verständliche Begehrlichkeiten geweckt: Das Achtelfinal-Hinspiel beim FC Basel wird von den Engländern folglich nur als Durchgangsstation auf dem Weg ins Olympiastadion zu Kiew angesehen.

Dabei scheint die beiden sich im St. Jakob-Park duellierenden Mannschaften unter statistischen Gesichtspunkten gar nicht so sonderlich viel zu unterscheiden – schließlich stelle sich die Runde der Top 16 hier wie dort bislang fast immer als Endstation heraus.

 

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Während sich die Schweizer bei ihren zwei bisherigen Versuchen deutlich Abfuhren von den Bayern und dem FC Porto eingehandelt hatten, vermochten auch die Citizens lediglich eine von insgesamt fünf Achtelfinal-Teilnahmen siegreich zu gestalten.

Gleichwohl ist es zu den großen Rätseln des Sports zu zählen, weshalb der englische Tabellenführer noch keine tieferen Spuren im europäischen Fußball hinterlassen hat – bekanntlich haben die Besitzer aus den Emiraten in den vergangenen Jahren diverse Milliarden in den Verein gepumpt.

 

Wettquoten Vergleich zu Basel vs. Manchester City:

Bet365 Logo Interwetten Logo Betsafe Logo Tipico Logo Bet3000 Logo Betfair Logo William Hill Logo Betway Logo
Sieg Basel 11,00 8,00 9,55 9,00 10,00 11,00 8,00 11,00
Unentschieden 5,00 5,30 5,35 5,00 5,50 5,00 5,00 5,25
Sieg Manchester City 1,36 1,35 1,37 1,35 1,35 1,36 1,36 1,35

* Quoten Stand vom 12.2.2018, 17:45 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

 

Greifen die Citizens nach der königlichen Krone?

Nach etlichen in der Champions League zu beklagenden Missgeschicken wurde mit Pep Guardiola nun möglicherweise aber doch auf das richtige Pferd gesetzt: Nach einer eher freudlosen Einführungsrunde startet der Starcoach in seiner zweiten Saison auf der Insel unnachahmlich durch.

 
Icon LupeSo hatten seine Citizens schon in der Hinrunde mit 18 in Serie gefeierten Siegen einen Allzeit-Rekord in der Premier League geknackt; nicht zuletzt auf diesen fünf Monate währenden Lauf ist auch der überaus beruhigende Vorsprung von 16 Zählern auf den ersten Verfolger zurückzuführen.
 

In ähnlich überzeugender Weise setzte sich das Team auch in der Gruppenphase der Königsklasse durch; nach fünf gewonnenen Partien hatte sich das Starensemble erst im bedeutungslos gewordenen Vorrunden-Finale gegen Donezk eine erste Niederlage eingehandelt.

 

 

Muss dem „Freundschaftsspiel“ in der Ukraine somit wohl keine allzu große Bedeutung beigemessen werden, hatte sich den Citizens bei den vorherigen Gastspielen in Rotterdam (4:0) und Neapel (4:2) in einer umso unwiderstehlicheren Verfassung präsentiert.

 

Die Wettanbieter degradieren Basel zum Punchingball

Dabei ließ vor allem der Sieg bei den Azzurri einen qualitativen Quantensprung erkennen. Hatte es in der vorjährigen Ausgabe der Königsklasse noch zu keinem einzigen Auswärtssieg gereicht, stellte sich im Herbst selbst der Trip zum italienischen Spitzenreiter als unproblematisches Unterfangen heraus.

 

“Sie stehen kompakt, sind offensiv sehr schnell. Jeder von ihnen kann ein Spiel entscheiden, wie De Bruyne oder Aguero. Man darf sie nicht locker am Ball lassen, da muss man wirklich kompakt stehen und probieren, zu stören.“

– Basels Taulant Xhaka bringt auf uefa.com vor allem der Offensivabteilung der Citizens gehörigen Respekt entgegen.

 

Mit Quoten von rund 1,35 wird ein solcher Erfolg der Citizens schließlich schon fast vorausgesetzt; selbst für einen souveränen Sieg mit mindestens zwei Toren Vorsprung gibt’s bei den Top-Buchmacher noch nicht einmal ganz den doppelten Wetteinsatz zurück.

icon smiley confusedAngesichts der hier konstruierten Fallhöhe käme bereits ein mit deutlich über 5,0 quotiertes Unentschieden einer gefühlten Blamage für die Gäste gleich, während etliche Wettanbieter bei einem Sieg der Hausherren sogar mit zweistelligen Quoten zu jonglieren beginnen.

Bei aller verständlichen Begeisterung für die gute Arbeit von Pep Guardiola drängt sich dann allerdings schon die Frage auf, ob das deutlich divergierende Quoten-Niveau tatsächlich auch den durchaus vorhandenen Qualitäten des FC Basel in angemessener Weise Rechnung trägt.

 

Gegen englische Klubs wächst Basel regelmäßig über sich hinaus

Mit dem in der Vorrunde gefeierten 1:0-Erfolg gegen Manchester United hatten die Eidgenossen schließlich nicht zum ersten Male bewiesen, immer mal wieder für eine unvorhersehbare Sternstunde gegen englische Mannschaften in der Lage zu sein.

 


Video: Der damalige Achtungserfolg der Basler über Manchester United. (Quelle: YouTube/Sp0rtHD)

Eben jenen Red Devils hatte Basel bereits in der im Jahr 2011 absolvierten Gruppenphase sensationelle vier Punkte abgenommen; aus der Folgezeit sind unter anderem auch weitere Punktgewinne bei den Spurs und dem FC Liverpool überliefert.

Dabei muss es den Gastgebern auch nicht zum Nachteil gereichen, dass es in der heimischen Super League ausnahmsweise gerade einmal nicht so läuft: Die in der Meisterschaft zu beklagende Verfolgerrolle hatte das Team in der Königsklasse schon zu mehreren Befreiungsschlägen animiert.

 

 

Neben dem erwähnten Sieg gegen United hat sich diesbezüglich vor allem das glatte 5:0 gegen Benfica eine Würdigung verdient: Auf dem Höhepunkt der nationalen Krise hatten die Schweizer im September mal eben ihren bis dato höchsten CL-Triumph der Vereinsgeschichte festgezurrt.

Insofern könnte es sogar ein gutes Omen sein, dass auch das jüngste Heimspiel alles andere als wunschgemäß verlief: Infolge der 0:1-Schlappe gegen Lugano wuchs der Rückstand auf die an der Spitze thronenden Youngs Boys wieder auf besorgniserregende fünf Zähler an.

Nach diesem ärgerlichen Fehlschlag dürften die Gastgeber im Achtelfinale durchaus als ein angeschlagener Boxer zu erwarten sein: Im Angesicht des qualitativ ungleich besser aufgestellten Gegners droht es im St. Jakob-Park aber freilich trotzdem nur zu einem Sturm im Wasserglas zu kommen.

About the Author

Oliver
Oliver wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben