FC Barcelona vs. Chelsea Wettquoten – Champions League 2018

Mit einem 1:1 geht der FC Barcelona in das Achtelfinal-Rückspiel gegen Chelsea. Damit haben die Katalanen ziemlich gute Karten für den Aufstieg ins Viertelfinale der Champions League.

Auch die Statistik spricht klar dafür. Von den 13 Auftritten im CL-Achtelfinale endeten 11 mit einem Barca-Aufstieg. Heißt im Umkehrschluss: Nur zwei Mal kam das Aus.

 

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Diese beiden Niederlagen gab es jeweils gegen englische Mannschaften – 2007 gegen Liverpool und zwei Jahre davor eben gegen Chelsea.

Auf einen solchen Coup wie damals hoffen die „Blues“ auch diesmal. Allerdings waren die Voraussetzungen etwas anders, da das Hinspiel in Barcelona stattfand und Chelsea im Rückspiel zu Hause den Aufstieg fixierte.

 

Wettquoten Vergleich zu FC Barcelona vs. Chelsea:

Bet365 Logo Interwetten Logo Betsafe Logo Tipico Logo Bet3000 Logo Betfair Logo William Hill Logo Betway Logo
Sieg FC Barcelona 1,55 1,45 1,57 1,55 1,55 1,55 1,44 1,57
Unentschieden 4,33 4,50 4,40 4,20 4,50 4,50 4,40 4,33
Sieg Chelsea 6,50 7,00 6,40 6,50 6,00 6,50 7,00 6,00

* nach regulärer Spielzeit
* Quoten Stand vom 14.3.2018, 09:14 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

 

Setzt Chelsea wieder auf die Mauer-Taktik?

Nun müssten die Londoner in Barcelona gewinnen oder einen Unentschieden mit mehr als einem erzielten Tor schaffen, um in die Runde der letzten 8 aufzusteigen.Statistisch gesehen sollte dies gelingen.

Chelsea hat von den letzten zehn Auftritten in Spanien keines verloren – es gab drei Siege und sieben Unentschieden. Und die Leistung im Hinspiel lässt zumindest den Schluss zu, dass dies kein unmögliches Unterfangen ist. Die „Blues“ ließen die Katalanen kaum zur Geltung kommen.

Das erste Mal seit knapp zwei Jahren schaffte es der FC Barcelona nicht, in der ersten Hälfte eines Champions-League-Spiels ein Tor zu erzielen. Chelseas Defensiv-Taktik ging somit voll auf.

 


Video: Willian war im Hinspiel Chelseas bester Mann – zeigt er auch wieder im Rückspiel auf? (Quelle: YouTube/TIGGZ)

 

Und dennoch hatte Chelsea in Summe sogar die weitaus besseren Tormöglichkeiten. Vor allem Willian, der zwei Distanzschüsse an den Pfosten knallte. Der dritte Versuch klappte und der kleine Brasilianer brachte die „Blues“ auf Kurs.

Doch ein haarsträubender Fehler von Innenverteidiger Andreas Christiansen verhinderte den erhofften Hinspiel-Sieg.

 
Icon DetailDer Guardian brachte es süffisant auf den Punkt: “Keine Mannschaft kann so großzügig verteidigen wie es Chelsea in der 75. Minute getan hat, und erwarten, damit davonzukommen.”
 

Chelsea-Coach Antonio Conte will vor dem Rückspiel im altehrwürdigen Estadio Camp Nou aber keinesfalls die weiße Fahne hissen – im Gegenteil: „So ein Spiel muss uns Selbstvertrauen geben. Es ist noch alles drin“, hofft er.

Damit dies jedoch gelingt, sollte sich Chelsea aber ganz anders präsentieren, als im Auswärtsspiel bei Manchester City vor kurzem.

 

 

Chelsea hatte in seiner 5-4-1-Formation von Beginn an gemauert, zerstört, abgewartet und auch nicht aufgehört, als Man City im zweiten Durchgang nach 35 Sekunden durch Bernardo Silva in Führung gegangen war. Experte Jamie Redknapp sprach von “einem Verbrechen gegen den Fußball”.

Conte verteidigte die extrem defensive konstruktive Herangehensweise seiner Mannschaft: “Auch beim Stand von 0:1 gibt es immer noch die Chance zu treffen. Ich bin nicht so dumm, Man City ein offenes Spiel zu bieten und dann 0:3 oder 0:4 zu verlieren.”

Ob dies nun auch für den Auftritt in Barcelona gilt? Will es Conte da etwa ähnlich versuchen?

 

Barca setzt auf die Defensive und die Heimstärke

Beim FC Barcelona wird man darauf jedenfalls vorbereitet sein. Es ist kaum zu erwarten, dass Chelsea mit bedingungsloser Offensive überraschen wird.

Allerdings sind die Katalanen auch nicht unbedingt zum Handeln gezwungen. Aufgrund des Auswärtstores sind sie sogar minimal im Vorteil. Ein torloses Remis würde ihnen reichen, um ins Viertelfinale aufzusteigen.

 
Icon VorteileIn 19 von 24 Fällen nachdem Barca das Hinspiel auswärts mit einem Unentschieden beendete, gelang im Rückspiel zu Hause der Aufstieg. Elf Mal endete das Hinspiel auswärts mit 1:1, neun Mal kamen die Katalanen weiter.
 

Barcelona braucht sich aber nicht nur auf die Vergangenheit berufen, sondern kann in dieser Saison auch auf eine starke Defensive bauen. In den sechs Spielen der Gruppenphase haben die Katalanen nur einen Gegentreffer hinnehmen müssen – so wenige wie kein anderer Achtelfinalist.

Das Gegentor im Hinspiel war somit erst der zweite Gegentreffer in Zuge dieser Champions-League-Spielzeit. Jetzt soll aber wieder die Null stehen – das würde den Aufstieg in die Runde der letzten 8 bedeutend erleichtern.

 


Video: Die Highlights aus dem Hinspiel zwischen Chelsea und Barca. (Quelle: YouTube/Gemini Studios)

 

Davon gehen auch die Wettanbieter aus, wie die Siegquoten und auch die Quoten für den Aufstieg ins Viertelfinale zeigen. Denn das Gefühl einer Heimniederlage in der Champions League kennen die Barca-Kicker nämlich ohnehin schon gar nicht mehr.

Barcelona hat von den letzten 24 Heimspielen in der „Königsklasse“ keines verloren (seit September 2013 gab es 22 Siege und 2 Unentschieden). Die beiden Remis gab es gegen Atletico (2016) und Juventus (2017) jeweils im Viertelfinale und trugen maßgeblich zum damaligen Ausscheiden bei.

 

Chelsea: Fünf Siege in den letzten elf Europapokal-Auswärtsspielen

Chelsea hat in dieser CL-Saison jedoch schon in Spanien gewonnen – in der Gruppenphase gab es bei Atletico Madrid einen 2:1-Erfolg. Zudem haben die „Blues“ fünf der letzten elf Auswärtsspiele im Europapokal gewonnen (dazu gab es noch drei Remis und drei Niederlagen).

 

 

Außerdem haben die Londoner vier der letzten sechs Europapokal-Duelle für sich entschieden, nachdem zuhause im Hinspiel ein Remis zustande kam. Zuletzt war dies im Achtelfinale 2006/07 gegen Valencia der Fall (1:1 zuhause, 2:1 auswärts).

Bei Barca vertraut man auf die Künste von Lionel Messi. Im Hinspiel machte er das 1:1 und somit das wichtige Auswärtstor – es war sein erster Treffer gegen Chelsea überhaupt.
 

About the Author

Thomas
Seit über 10 Jahren ist Thomas journalistisch im Sportbereich tätig, zunächst als Praktikant bei einem Online-Portal, danach bei einem großen österreichischen Sportverlag als fixer Redakteur. Er kann somit auf eine große Erfahrung zurückgreifen. Neben seinen absoluten Fachgebieten Tennis, Rad und Ski Alpin verfügt er – aufgrund seiner Begeisterung für die Sportart – über ein fundiertes Wissen zum Thema Fußball. Abgerundet wird das Ganze durch sein bereits lange vorhandenes Interesse an Sportwetten – kurz: die Kombination passt perfekt!