Wettquoten Wolfsburg – Kiel | Bundesliga Relegation 2018 Hinspiel

Nach der vorjährigen 1:2-Niederlage im Hamburger Volkspark konnten die Wölfe in dieser Saison zwar das Fernduell gegen den HSV mit knapper Not für sich entscheiden:

Als Hauptpreis haben sich die Niedersachsen aber dennoch nur einen neuerlichen Startplatz in der Relegation verdient.

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Wurde jedoch bereits vor zwölf Monaten gegen Eintracht Braunschweig mit zwei 1:0-Erfolgen letztlich souverän der verspätete Klassenerhalt gesichert, scheint es nun in den kommenden Tagen sogar noch einmal gegen ein deutlich kleineres Licht zur Sache zu gehen.
 

Kiel rüstet sich für den Durchmarsch

Zwar ist in der Vereins-Chronik von Holstein Kiel immerhin ein anno 1912 errungener Meistertitel vermerkt; in Nachkriegszeiten hatten sich die Norddeutschen dann jedoch vornehmlich auf das mehr oder weniger erfolgreiche Umpflügen benachbarter Dorf-Sportplätze beschränkt.

 

Wettquoten Wolfsburg – Kiel: Quoten Vergleich

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Sieg VfL Wolfsburg 1,83 1,80 1,89 1,85 1,90 1,85 1,95 1,90
Unentschieden 3,50 3,60 3,60 3,50 3,60 3,50 3,40 3,60
Sieg Holstein Kiel 4,20 4,50 4,15 4,30 4,50 4,10 4,00 4,00

* Quoten Stand vom 14.05.2018, 13:57 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

So richtig war die Mannschaft des scheidenden Trainers Markus Anfang erst mit dem vor Jahresfrist gefeierten Zweitliga-Auftritt auf das Radar der meisten Experten zurückgekehrt – auf den nun nach Möglichkeit prompt der Durchmarsch in die Beletage des deutschen Fußballs folgen soll.

Trotz dieser vorab kaum für denkbar gehaltenen Entwicklung dürfte es aber gewiss etwas übertrieben sein, von einer sich möglicherweise anbahnenden Sensation zu sprechen: Allein in den letzten 24 Jahren wurde bereits von sieben anderen Klubs die 2. Liga lediglich als Durchgangsstation genutzt.

 

Relegation-Wette

Screenshot: Interwetten geht von einem Klassenerhalt der Wölfe aus.

 

Neben anerkannten Größen wie 1860 München oder Nürnberg wurde mithilfe der Aufstiegseuphorie auch immer wieder krasse Außenseiter nach oben gespült – dank der Erfolgsgeschichten von Ulm oder Darmstadt rechnen sich nun gewiss auch die Störche eine gar nicht so unrealistische Chance auf eine Premiere in der Bundesliga aus.

 

“Wir werden mit Spaß, Mut und Überzeugung in die Spiele gehen. Das wird ein absolutes Highlight. Jeder sollte das genießen. Wer weiß, wann es so eine Situation noch einmal geben wird.“
Kiel-Coach Markus Anfang

 

Allerdings gilt es hier den feinen Unterschied aufzumachen, dass sämtlichen Vorbildern der direkte Sprung in das Oberhaus gelang; keiner der einschlägigen Durchmarschierer hatte sich auf dem Weg in die 1. Liga durch das Nadelöhr der Relegation gezwängt.

 

 

Ein solcher Umweg hätte in vielen Fällen sicherlich zu einem ganz anderen Bild geführt: In der Vergangenheit ging schließlich fast immer der in der abgelaufenen Saison darbende Bundesligist als erleichterter Gewinner aus der Relegation hervor.

Seit der im Jahr 2009 erfolgten Wiedereinführung der finalen Endspiele wurde beachtliche sieben Mal vom oberklassigen Verein beherzt nach dem allerletzten Strohhalm gegriffen, während es in Gestalt des 1. FC Nürnberg und der Düsseldorfer Fortuna nur zu zwei Erfolgen der Zweitligisten kam.

Diesbezüglich dürfte es nun umso mehr für die Wölfe sprechen, dass der letzte dieser beiden Coups bereits vor sechs Jahren gelang: Mit Lautern, Fürth, dem KSC, dem Club und Braunschweig hatten in der Folgezeit sämtliche ihr Glück probierenden Herausforderer ausnahmslos in die Röhre geguckt.

 

Video: Pressekonferenz nach dem Spiel VfL Wolfsburg – 1. FC Köln (Quelle: YouTube/VfL Wolfsburg)


 

“Natürlich sind wir erleichtert. Das ist das Positive. Das Negative ist: Es ist noch nicht vorbei. Wir können uns nicht feiern lassen.”
VfL-Keeper Koen Casteels nach dem 4:1-Sieg gegen Köln

 

Angesichts dieses verlässlichen Scheiterns ist es nur naheliegend, dass sich die Wettanbieter nun auch vor der Neuauflage der Relegation geschlossen hinter dem Bundesligisten versammeln – mit dem laut den Prognosen natürlich vor allem im anfänglichen Heimspiel zu rechnen ist.

Werden für einen standesgemäßen Dreier des VfL in der Volkswagen-Arena deshalb gerade einmal Höchstquoten von circa 1,9 abgerufen, gibt’s sowohl für eine Remis (Top-Quote von 3,7 als auch für einen Auswärtssieg (Top-Quote von 4,5) mehr als den drei- bzw. gar vierfachen Wetteinsatz zurück.

Trotz der recht eindeutigen Favoritenstellung könnte es sich für Tipper dennoch lohnen, am Donnerstagabend gegen den Strom zu schwimmen: Von dem so oft beschworenen Heim-Vorteil haben die Wölfe schon in den vergangenen Monaten bekanntlich kaum einmal Gebrauch gemacht.

Mit einer Bilanz von 3 Siegen, 8 Unentschieden und 6 Niederlagen kam der VfL vor wenigen Tagen lediglich auf dem vorletzten Platz der Heim-Tabelle ins Ziel – die Relegations-Chance hat das Team somit vornehmlich seinem etwas solideren Abschneiden in der Fremde zu verdanken.

 

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Die Störche feuern aus allen Rohren!

Umso kurioser mutet es deshalb aber an, dass Wolfsburg dem Tabellennachbarn aus Hamburg am letzten Spieltag trotzdem vor heimischem Publikum den Stecker zog: Mit dem 4:1 gegen Köln sprang man dem drohenden direkten Abstieg ausgerechnet in der eigenen Arena von der Schippe.

Mit Blick auf die vorherige Durststrecke scheint das Wörtchen „ausgerechnet“ dabei alles andere als übertrieben zu sein; vor dem so wichtigen Sieg gegen den Tabellenletzten war dem VfL im gesamten Kalenderjahr 2018 schließlich noch kein einziger Erfolg in der Heimat geglückt.

In Anbetracht der offenkundigen Heimschwäche dürften nun selbst die Kieler Störche nur mit begrenztem Respekt zu erwarten sein, zumal zuletzt bereits die jüngsten Gastspiele in Dresden (4:0) und Ingolstadt (5:1) beeindruckende Kostproben der eigenen Auswärtsstärke zu sehen bekamen.

Auch bei der am 34. Spieltag absolvierten „Generalprobe“ ließ Holstein noch einmal ohne Rücksicht auf Verluste die Muskeln spielen: Die im Vorjahr in der Relegation an den Wölfen gescheiterten Löwen aus Braunschweig wurden mit einem glatten 6:2 in die 3. Liga geschickt.

Auch der BTSV fiel damit einer offensiven Urgewalt zum Opfer, die erwiesenermaßen längst bundesligatauglich ist: Der mit 71 Treffern stärkste Angriff der Zweiten Bundesliga sollte dafür Sorge tragen, dass sich Kiel auch in Wolfsburg nicht wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange verkriecht.

 

 

About the Author

Oliver
Oliver wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben