Wettquoten RB Leipzig – Schalke | Bundesliga Wetten 2017/18

Zum Start der Rückrunde meldet sich die Bundesliga gleich mit mehreren Top-Duellen aus der kurzen Winterpause zurück: Nachdem der deutsche Rekordmeister bereits am Freitag in Leverkusen gefordert wird, findet das offizielle Top-Spiel des Wochenendes tags darauf in Leipzig statt.

Für den erhofften Glanz in der Red-Bull-Arena dürfte dann am frühen Samstagabend (18:30 Uhr) beileibe nicht nur der gastgebende Vizemeister verantwortlich zu machen sein – mit dem FC Schalke ist schließlich niemand Geringerer als das Überraschungsteam der Hinrunde in Sachsen zu Gast.

 

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aktuell beste Quote RB Leipzig bei Betsafe

 

Nach Jahren voller Streitigkeiten, Zwist und kleineren Skandalen haben sich die Knappen unter Domenico Tedesco in bemerkenswerter Weise stabilisiert: Infolge eines Laufs von 13 ungeschlagenen Pflichtspielen wurde die erste Saisonhälfte auf dem zweiten Tabellenplatz zu Ende gebracht.

 

Leipzig hatte die Winterpause bitter nötig…

Neben der beeindruckenden Konstanz kam den Königsblauen bei ihrem unverhofften Gipfelsturm aber nicht zuletzt auch das Schwächeln der üblichen Verdächtigen zu Gute: So dürfte sich insbesondere der BVB deutlich mehr von der laufenden Saison versprochen haben.

Während die Dortmunder bis zur Entlassung von Peter Bosz immer tiefer in die roten Zahlen rauschten, gaben in den letzten Wochen der Hinrunde auch die Bullen wertvollen Boden preis: Im Dezember war bei den Ostdeutschen offenbar kaum noch ein Tropfen Benzin im Tank.

 

Wettquoten RB Leipzig – Schalke: Quoten Vergleich

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Sieg RB Leipzig 2,10 2,00 2,15 2,10 2,15 2,10 2,05 2,15
Unentschieden 3,40 3,40 3,50 3,40 3,50 3,50 3,50 3,50
Sieg Schalke 3,60 3,80 3,35 3,40 3,50 3,60 3,50 3,50

* Quoten Stand vom 12.1.2018, 13:41 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

Vier sieglose Ligaspiele hatten der Mannschaft von Ralph Hasenhüttl auf den allerletzten Metern ein wenig die Zwischenbilanz vermiest: Anstatt abermals als erster Bayern-Jäger zu überwintern, sind die Leipziger mittlerweile gar aus den Champions-League-Startplätzen gerutscht.

Nach einem 0:4-Debakel bei der TSG Hoffenheim sowie kümmerlichen Punkteteilungen gegen Mainz und Wolfsburg, hatte schlussendlich auch noch einmal die 2:3-Schlappe gegen die Berliner Hertha verdeutlicht, dass eine kleinere Verschnaufpause längst überfällig geworden war.

 

“Wir haben zuletzt nicht mehr den Fußball gespielt, für den wir stehen. Wir hatten nicht mehr die gleiche Konsequenz, Schärfe, Torgefahr und auch nicht mehr den Tiefgang wie in den Punktspielen zuvor. Das müssen wir in der Rückrunde wieder hinbekommen.”
Ralf Rangnick

 

Überraschen kann es dabei natürlich nicht wirklich, dass die Hinrunde über die Kräfte der Leipziger ging: Angesichts der erstmals zu bewältigenden Teilnahme an der königlichen Gruppenphase hatten etliche Experten der Mannschaft schon vor dem Saisonstart aufziehende Probleme prognostiziert.

 

Die Wettanbieter rechnen mit erstarkten Bullen

Gemessen an der gedämpften Erwartungshaltung haben die Rasenballer dann aber noch immer einen ziemlich guten Job gemacht. Da der Rückstand auf Schalke lediglich zwei Zähler beträgt, richtete selbst die finale Durststrecke keine irreparablen Schäden an.

 


 

Stattdessen würde nun bereits ein Sieg im anstehenden Gipfeltreffen dafür sorgen, dass sich der Hausherr nach dem Abpfiff des 18. Spieltages wieder vor den Knappen niederlässt – spätestens mit diesem Big-Point brächte sich RB zugleich auch für die Verteidigung der Vizemeisterschaft in Stellung.

Obwohl die Wettanbieter bei den einschlägigen Langzeitwetten am Saisonende dann doch eher die Dortmunder Borussia auf dem zweiten Tabellenplatz erwarten, gehen die Buchmacher durchaus davon aus, dass Leipzig den Rückrundenstart für ein solches Bewerbungsschreiben zu nutzen weiß.

Favoritenquoten von höchstens 2,15 lassen kaum vermuten, dass den jüngsten beiden daheim abgerissenen Pflichtübungen gegen Mainz und Berlin gerade einmal ein Punktgewinn entsprang: Nach der Winterpause wird offenbar eine Renaissance der sächsischen Heimstärke vorausgesetzt.

 

 

Sollte es nun allerdings auch gegen die Königsblauen ein bisschen haken, gäbe es für eine Punkteteilung bereits den 3,5-fachen Wetteinsatz zurück; eine mit einem Dreier veredelte Machtdemonstration der Gäste würde gar mit Quoten von 3,8 belohnt.

Unter Berücksichtigung des Hinspiels mutet die relativ deutliche Außenseiterstellung des FC Schalke schon ein wenig überraschend an; der 2:0-Erfolg im August hatte schließlich den Beweis erbracht, dass gegebenenfalls auch Siege gegen die Brause-Kicker denkbar sind.

 

Frisches Blut im köingsblauen Dress

Kann die Truppe von Domenico Tedesco mittlerweile obendrein von den segensreichen Wirkungen des überaus erfolgreichen Jahresausklangs profitieren, wurde in den Weihnachtsferien nun überdies auch noch der Kader für den Kampf um die Champions-League-Teilnahme auf Vordermann gebracht.

 

Video: Schalke-Coach Domenico Tedeseco zieht nach dem Trainingslager in Benidorm Fazit. (Quelle: YouTube/FC Schalke 04)


 

Da die Personalplanung bis dato nicht endgültig abgeschlossen wurde, stellt sich der aus Turin entliehene Marko Pjaca zunächst einmal nur als vorläufiger Königstransfer der Winterpause heraus: Hinter den Kulissen wird von den Verantwortlichen allem Anschein nach an einem noch etwas größeren Ding gedreht.

 

“Ich mag den Verein und seine Ambitionen. In meinen Augen ist der aktuelle Tabellenplatz kein Zufall. Er ist das Ergebnis guter Arbeit in den vergangenen Wochen und Monaten.”
Schalke-Neuzugang Marko Pjaca

 

Schon in Leipzig könnte Pjaca aber freilich beweisen, dass er sich durchaus auch langfristig das Gütesiegel als Königstransfer verdient; immerhin hatte der 22-jährige Kroate bereits beim Testspiel gegen den KRC Genk für willkommene Belebung gesorgt.

Bei dem nur dem Ergebnis nach knappen 2:1-Erfolg vermochte der Neuzugang den Torreigen höchstpersönlich zu eröffnen; an der Costa Blanca benötigte Pjaca lediglich vier Minuten, um sich zum ersten Male in der vereinseigenen Torschützenliste zu vermerken.

 

 

Mit einem die Moral nochmals hebenden Erfolgserlebnis haben allerdings nicht nur die Königsblauen die Vorbereitung beschlossen; beim 2:0-Erfolg gegen das spürbar überforderte Dukla Prag stellten auch die Roten Bullen bereits eine ansprechende Frühform unter Beweis.

Wenngleich sich der tschechische Herausforderer als viel zu schwach erwies, um den Bundesligisten ernsthaft zu fordern, kommt dem siegreichen Auftritt eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu: Nach den sich zuletzt häufenden Fehlschlägen kam der Pflichtsieg zweifelsohne wie gerufen.

Dennoch bleibt vorerst fraglich, ob die Mini-Krise damit bereits beendet werden konnte – zumal es im Spitzenspiel gegen Schalke neben den verletzten Halstenberg und Forsberg im ungünstigsten Falle auch den von einem Infekt geschwächten Timo Werner zu ersetzen gilt.

 

About the Author

Oliver
Oliver wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben