Wettquoten HSV vs FC Bayern – Bundesliga Wetten 2017/18

Offenbar braucht es nur einen Jupp Heynckes, um den zuletzt kriselnden Bayern neues Leben einzuhauchen. Mit dem glatten 5:0-Erfolg gegen den Freiburger Sport-Club hat sich der deutsche Rekordmeister nun schon einmal für einen seiner erklärten Lieblingsgegner warmgeschossen.

Immerhin lassen die einschlägigen Resultate gegen den HSV vermuten, dass sich der jüngst gefeierte höchste Saisonsieg nur kurzfristig in den Annalen platziert: Namentlich in der Allianz Arena wurden dem Dino zuletzt in schöner Regelmäßigkeit böseste Schlappen eingeschenkt.

 

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aktuell beste Quote Bayern bei Interwetten

 

Die Norddeutschen können ihrerseits aber freilich auf deutlich stabilere Auftritte im angestammten Volkspark verweisen. Wenngleich auch den jüngsten fünf Heimspielen lediglich ein Zähler entsprang, bekamen die Bayern ihre Punkte in der Hansestadt zumindest nicht auf dem Silbertablett präsentiert.

So wurde dem Titelverteidiger namentlich im Vorjahr ein unerwartet langer Atem abverlangt; gegen sich widerspenstig präsentierende Hausherren vermochte Joshua Kimmich den goldenen Treffer erst in der 88. Spielminute über die Linie zu bugsieren.

 

Wettquoten Vergleich zu HSV vs. Bayern:

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Sieg HSV 19,0 15,0 18,5 15,0 20,0 21,0 17,0 17,0
Unentschieden 7,00 6,50 8,30 7,00 8,50 8,00 7,00 8,00
Sieg FC Bayern 1,16 1,20 1,15 1,17 1,17 1,15 1,17 1,18

* Quoten Stand vom 20.10.2017, 14:21 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

 

Der HSV begrüßt die Krise zurück

Dass die Hamburger vor gut zwölf Monaten selbst der schlechteste Saisonstart der Vereinsgeschichte nicht von einer Beinahe-Überraschung abhalten konnte, sollte für die Gastgeber nun auch vor der Neuauflage des Klassikers (Samstag, 18:30 Uhr) ein bitter benötigter Mutmacher sein.

Obwohl der HSV mit zwei Dreiern kürzlich noch einen geradezu anachronistisch wirkenden Traumstart in die laufende Saison verbuchte, ist das Team nach mittlerweile sechs sieglosen Auftritten längst wieder gen Tabellenende unterwegs.

Hält die Hamburger seit dem jüngsten 2:3 in Mainz lediglich noch das im Vergleich zum SC Freiburg etwas bessere Torverhältnis über dem Strich, dürfte schon nach einer nicht ganz abwegigen samstäglichen Packung die Rückkehr auf die Abstiegsplätze zu beklagen sein.

 


 

Dass die im August durch den Volkspark wabernde Euphorie zunehmend in Entsetzen umzuschlagen droht, ist vor allem der schwächelnden Offensivabteilung zum Vorwurf zu machen, die zwischenzeitlich über 450 Bundesliga-Minuten ohne jeden Arbeitsnachweis blieb.

Die in der Opel Arena erlittene Niederlage rief derweil in Erinnerung, dass es bei den Hamburgern letztlich immer irgendwo zu Haken pflegt: Kaum hatten die Angreifer ihre lange Durststrecke überwunden, warteten plötzlich die Abwehrspieler samt Keeper mit etlichen Patzern auf.

Es ist sicherlich keine steile These, dass sich der HSV eine solch wackelnde Hintermannschaft gegen die Bayern besonders wenig leisten kann. Fallen lahmende Stürmer gegen die Roten vermutlich nicht weiter ins Gewicht, droht bei einem Versagen der Defensive unweigerlich der nächste Untergang.

 

 

 

Wettanbieter ahnen Einbahnstraßenfußball voraus

Dass im „Topspiel“ des neunten Spieltags ausschließlich die Hamburger Abwehr im Fokus steht, muss sich dabei bereits aus den Prognosen der Wettanbieter ergeben, die den seit etlichen Wochen darbenden Dino erwartungsgemäß ohne nennenswerte Chancen sehen.

In schnödes Zahlenwerk gegossen bedeutet dies, dass im Falle eines Heimsiegs mal eben mit der Rückzahlung des 20-fachen Einsatzes gerechnet werden kann, während besonders spendierfreudige Bookies selbst ein Unentschieden mit Traumquoten von bis zu 8,5 honorieren.

Den Münchner Favoritenquoten von höchstens 1,2 darf hingegen der FCB die frohe Kunde entnehmen, dass so mancher Buchmacher das in den letzten Wochen an der Isar gesichtete Tohuwabohu vorläufig für beendet erklärt.

 

Video: Joshua Kimmich wurde von den Fans zum Bayern-Spieler des Monats September gewählt. (Quelle: YouTube/FC Bayern München)


 

Top-Gewinne nehmen Fans der Bayern deshalb lediglich in Empfang, wenn sich Heynckes auch weiterhin als Wunderheiler erweist. Sollte etwa auch in Hamburg ein Sieg mit mindestens fünf Toren Vorsprung gelingen, gibt es dafür dann immerhin schon einmal den 7-fachen Wetteinsatz zurück.

 

“Es war wichtig, einen guten Start zu haben. Das gibt Rückenwind, dann wächst das Selbstvertrauen, man bekommt Sicherheit. Es war ein positiver Anfang nach den letzten Wochen. Aber es liegt noch einiges an Arbeit vor uns.”
Bayern-Coach Jupp Heynckes

 

Dass derart astronomische Handicap-Quoten nicht unbedingt ein Schützenfest erwarten lassen, dürfte dabei aber wohl am wenigsten den Qualitäten der Gastgeber zuzuschreiben sein: Vielmehr sollten die anstehenden Herausforderungen dafür sprechen, dass der FCB nicht mehr Pulver als nötig verschießt.

 

 

 

Heynckes genießt letztmals Welpenschutz

Nach dem lockeren Aufgalopp gegen Freiburg und Celtic bekommen die neu aufgestellten Münchner im Volkspark nämlich schon zum letzten Male eine Schonfrist eingeräumt – bevor es dann allein in den kommenden sieben Tagen gleich in zwei Duellen gegen RB Leipzig zur Sache geht.

Da die Zumutungen angesichts des sich bald darauf anschließenden Gastspiels beim BVB auch im November nicht abzureißen beginnen, dürfte die Pflichtübung in Hamburg die vorerst letzte Gelegenheit bieten, gefahrlos die eine oder andere Neuerung zu etablieren.

Folgerichtig wäre es keine große Überraschung, wenn sich Jupp Heynckes nach den 90 Minuten am wenigsten für die Höhe des allgemein erwarteten Sieges interessiert: Für einen kollektiven Erkenntnisgewinn erklärt sich der Rekordmeister gegebenenfalls wohl sogar zu einer neuerlichen Zitterpartie im Volkspark bereit.

 

About the Author

Oliver
Oliver wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben
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