Wettquoten Gladbach – Dortmund | Bundesliga Wetten 2017/18

Gegen Frankfurt, Leipzig und Stuttgart bekamen die Gladbacher Fohlen zuletzt drei Niederlagen aufgebrummt: Folglich scheint das Team von Dieter Hecking nicht gerade in der optimalen Verfassung zu sein, um es nun im Duell der beiden Borussias mit einem Serientäter aufzunehmen.

Selbst mit einem wohlwollenden Auge mutet zwar auch die diesjährige Saison-Performance des BVB einigermaßen durchwachsen an; unter dem seit sieben Spieltagen für die Westfalen tätigen Peter Stöger hat es für die Gäste aber zumindest noch immer für einen Punktgewinn gereicht.

Icon Top Quote
aktuell beste Quote Dortmund bei Bet365

 

Kann der BVB die Bundesliga im Vorübergehen wuppen?

Nach dem besorgniserregenden Absturz in der Hinrunde waren die von dem Österreicher eingeheimsten vier Siege und drei Unentschieden auch allemal gut genug, um eines der beiden verbliebenen Saisonziele wieder in die Spur zu bringen.

 

Wettquoten Gladbach – Dortmund: Quoten Vergleich

Bet365 Logo Interwetten Logo Betsafe Logo Tipico Logo Bet3000 Logo Betfair Logo William Hill Logo Betway Logo
zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter
Sieg Gladbach 3,00 3,50 3,00 3,00 3,10 3,10 2,90 3,00
Unentschieden 3,60 3,40 3,60 3,50 3,70 3,60 3,75 3,60
Sieg Dortmund 2,30 2,10 2,28 2,30 2,30 2,20 2,25 2,30

* Quoten Stand vom 16.2.2018, 12:48 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

Hatte Stöger die Schwarz-Gelben noch an der Kante zur unteren Tabellenhälfte übernommen, schlägt aktuell wieder der dritte Tabellenplatz zu Buche, der angesichts der damit verbundenen Startberechtigung für die Champions League den internen Minimal-Vorstellungen entspricht.

Das zweite Saisonziel von gesteigertem Interesse könnte allerdings dazu führen, dass sich die Karten demnächst nochmals neu mischen: Die Fortsetzung der internationalen Saison in der Europa League droht fast notwendigerweise zulasten der Belange im Tagesgeschäft zu gehen.

Nach dem Heimspiel gegen Atalanta Bergamo könnten sich nun schon die Fohlen als erster Nutznießer des wieder straffer werdenden Pensums erweisen – immerhin droht selbst das Nachlassen um wenige Prozentpunkte unkalkulierbare Risiken nach sich zu ziehen.

 

 

Bereits mit dem ausschließlich auf die Bundesliga gesetzten Fokus hatten die Dortmunder zuletzt schließlich ihre liebe Mühe, vorzeigbare Resultate einzufahren: Beispielhaft sei an dieser Stelle nur an die Beinahe-Niederlage gegen den Freiburger Sport-Club erinnert.

War der Start in die Rückrunde angesichts weiterer Punkteteilungen gegen Wolfsburg und die Berliner Hertha ohnehin nicht vom allergrößten Glanz geprägt, muteten unlängst selbst die Siege gegen Köln und den Hamburger SV ein kleines bisschen peinlich an.

 

Gladbach fürchtet eine weitere verlorene Saison

Gegen die beiden ersten Abstiegs-Anwärter musste der BVB schließlich ungebührlich lange zittern, bis am glücklichen Ende kein Zweifel mehr bestand: Nach einem späten 3:2 in der Domstadt wurde zuletzt auch dem Dino erst in der Nachspielzeit endgültig der Stecker herausgezogen.

Trotz des mittlerweile so stabil anmutenden Trends schrammte das Team somit gleich mehrfach nur haarscharf an der nächsten Sinnkrise vorbei – ohne das vielfach bemühte Quäntchen Glück würden die Dortmunder möglicherweise schon jetzt im tabellarischen Chaos versinken.

 

 
In diesem findet sich derzeit stattdessen die gastgebende Borussia wieder, für die seit einigen Tagen nicht einmal mehr ein einstelliger Tabellenplatz zu Buche schlägt. Die in Stuttgart geleistete Aufbauhilfe wurde mit dem umgehenden Absturz in den südlichen Teil des Tableaus bestraft.

Icon Thumb DownDabei ist “umgehend” sicherlich noch nicht einmal der glücklichste Begriff, um die aktuelle Entwicklung der Fohlen angemessen nachzuvollziehen: Immerhin ist die Truppe vom Niederrhein schon seit geraumer Zeit in Richtung fußballerischer Bedeutungslosigkeit unterwegs.

Angesichts fünf in den jüngsten sechs Pflichtspielen kassierter Niederlagen wird bereits seit etlichen Wochen am kontinuierlichen Niedergang gestrickt; auch mit einem etwas längerfristig gesetzten Schwerpunkt fällt die Bestandsaufnahme nur unwesentlich erfreulicher aus.

 

“Ein Sieg gegen Dortmund könnte zur Initialzündung werden und uns viel Rückenwind für die weiteren Aufgaben geben. Das muss unser Ziel sein. Wir wollen den Kontakt zu den internationalen Plätzen nicht abreißen lassen.”

– Gladbachs Denis Zakaria möchte schon gegen den BVB die Trendwende erzwingen.

 
So sind zwei an den letzten neun Spieltagen eingefahrene Dreier ganz einfach zu wenig, um sich für höhere Aufgaben zu empfehlen – und zu allem Überfluss fiel die Truppe von Dieter Hecking selbst in ihrer schon etwas länger zurückliegenden besten Saisonphase mit einiges üblen Aussetzern auf.

 

Statistisch spricht fast alles für den BVB …

Einen besonderen Tiefpunkt hatte den Gladbachern dabei das Hinspiel im Signal-Iduna-Park beschert: Ein glatter 6:1-Triumph ließ die Dortmunder damals tatsächlich glauben, mit dem mittlerweile längst wieder entsorgten Peter Bosz auf einem vielversprechenden Weg zu sein.

In Wirklichkeit bekam jene Gala bereits das bislang letztmalige Schillern der westfälischen Helden zu sehen: An den folgenden 15 Spieltagen wollte es den Schwarz-Gelben partout nicht mehr gelingen, einen souveränen Sieg mit mindestens zwei Toren Vorsprung einzufahren.

 

Video: Nach dem 6:1-Triumph über Gladbach in der Hinrunde bejubelte man in Dortmund den besten Saisonstart der Klub-Historie. Mittlerweile ist Peter Bosz bereits Geschichte.
(Quelle: YouTube/Sport-Live e.V. Dortmund)

 
Hatte erst der beileibe nicht restlos überzeugende 2:0-Erfolg gegen Hamburg dieser statistischen Durststrecke ein Ende gemacht, könnte sich aber der Borussia-Park endlich als geeigneter Ort erweisen, um den noch verbliebenen Selbstzweifeln zu Leibe zu rücken.

Auf der Koppel der Fohlen hatte es immerhin auch schon in den vergangenen beiden Jahren zu verdienten Siegen gereicht, die einen maßgeblichen Anteil daran hatten, dass die jüngsten fünf Vergleiche allesamt an den Tabellendritten gingen.

 

 

Der Tatsache, dass somit gleich mehrere Serien für die Dortmunder sprechen, können sich verständlicherweise auch die Wettanbieter nicht entziehen: Mit einer Siegquote von 2,3 wird der BVB folglich mit einer stabilen Favoritenstellung an den Niederrhein entsandt.

Melden sich die Gladbacher dagegen ausgerechnet mit einem Erfolg gegen ihren Angstgegner in der Spur zurück, würde dies mit Top-Quoten von bis zu 3,5 honoriert – noch einmal knapp höhere Auszahlungen dürfen im Erfolgsfall derweil eingefleischte Remis-Tipper erwarten.

 

About the Author

Oliver
Oliver wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben