Wettquoten Dortmund vs Hoffenheim – Bundesliga Wetten 2017/18

Bereits bei seinem ersten Einsatz an der Seitenlinie hat Peter Stöger dem BVB das Licht am Ende des Tunnels aufgezeigt: Nach dem erlösenden 2:0-Erfolg in Mainz haben die Dortmunder nun aber auch gegen die TSG Hoffenheim (Samstag, 18:30 Uhr) noch eine ganze Menge richtigzustellen.

In erster Linie ist da natürlich an die Heim-Bilanz zu denken, die im Zuge der sich über acht Spieltage erstreckenden Durststrecke besonders schweren Schaden nahm. Die Krise hatte aus dem einstmals stolzen Signal Iduna Park ein aussichtsreiches Jagdrevier für Besucher jeglicher Couleur gemacht.

 

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aktuell beste Quote Dortmund bei Bet365

 

Während es in der zweijährigen Amtszeit von Thomas Tuchel keine einzige Heim-Pleite setzte, ließen sich die Westfalen zuletzt nacheinander von Leipzig, den Bayern und Bremen düpieren – und darüber hinaus kam natürlich auch das 4:4 gegen Schalke einer gefühlten Niederlage gleich.

 

Der BVB schnuppert schon wieder an der Champions League…

Nach all diesen Luftnummern sind die Schwarz-Gelben mittlerweile auf den 15. Platz der Heim-Tabelle abgestürzt; der sich entsetzt die Augen reibenden Südtribüne wurden zudem bekanntlich auch in der Champions League ausschließlich Zumutungen serviert.

Derweil sich der in der Königsklasse angerichtete Schaden nicht mehr beheben lässt, ist der BVB in der Bundesliga vergleichsweise glimpflich durch den rabenschwarzen Herbst gekommen: Trotz aller Fehlschläge kämpfte sich das Team schon in Mainz in das oberste Tabellendrittel zurück.

 

Wettquoten Vergleich zu Dortmund vs. Hoffenheim:

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Sieg Dortmund 1,50 1,45 1,49 1,50 1,50 1,50 1,50 1,50
Unentschieden 4,33 4,50 4,90 4,50 4,80 4,75 4,75 4,75
Sieg Hoffenheim 6,50 7,00 5,95 6,00 6,00 6,00 5,50 6,50

* Quoten Stand vom 15.12.2017, 12:27 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

Der gleichfalls nur sparsam punktenden Konkurrenz ist es zu verdanken, dass sich in Dortmund noch niemand ernsthafte Sorgen um das Minimalziel machen muss: Gerade einmal zwei Zähler sind die Borussen aktuell vom Wiedereinzug in die Champions League getrennt.

 

“Ich bin froh, dass ich hier bin. Und ich bin froh, dass ich das erste Spiel in dieser Saison gewonnen habe.”
BVB-Coach Peter Stöger

 

Ein Heimsieg gegen die TSG Hoffenheim könnte deshalb nun fast schon für eine endgültige Normalisierung der Verhältnisse sorgen; mit dem anvisierten Dreier ließe der BVB immerhin einen weiteren unmittelbaren Mitbewerber noch vor der Winterpause hinter sich.

Für eben eine solche Entwicklung dürfte die Tatsache sprechen, dass die Mannschaft das größte Erfolgshemmnis bereits unter der Woche aus dem Weg zu räumen wusste: Die Auftritte des Vorjahresdritten hatten zuletzt schließlich vor allem am fehlenden Selbstvertrauen gekrankt.

 

 

Die Wettanbieter erklären den Absturz für beendet

Wie sehr die Spieler der negative Lauf beeindruckte, war dabei auch beim Gastspiel in Rheinhessen anfangs deutlich zu spüren; der vollständige Mangel an Esprit und die schlaffe Körperspannung deuteten auch nach dem Trainerwechsel zunächst nicht auf die ersehnte Trendwende hin.

In dieser von enormer Verunsicherung geprägten Phase stellte es sich jedoch als umso entscheidender heraus, dass die von Peter Stöger etwas tiefer formierte Mannschaft mit Glück und Geschick wenigstens den eigenen Kasten sauber hielt.

Die Entwicklungen nach dem Führungstreffer ließen dann erahnen, dass es vielleicht gar nicht so viel braucht, um die Spieler an ihre einstigen Fähigkeiten zu erinnern; gestärkt von dem ungewohnten Erfolgserlebnis, gewannen die fußballerischen Elemente im Folgenden maßgeblich an Gewicht.

 

 

Wenngleich beileibe nicht alle Probleme des BVB auf der mentalen Ebene zu verorten sind, sollte die befreiende Wirkung des Dreiers nun auch gegen Hoffenheim unverkennbar sein: Die Wettanbieter sind sich in jedem Falle ziemlich sicher, dass das Schlimmste nunmehr ausgestanden ist.

Hatten die Buchmacher zuletzt bisweilen mit äußerst attraktiven Quoten-Aufschlägen auf den Dortmunder Absturz reagiert, gibt’s nun für einen Heimsieg gegen den direkten Tabellennachbarn gerade einmal noch den 1,5-fachen Einsatz zurück.

Pirschen sich die Remis-Quoten hingegen schon verdächtig nah an die 5,0 heran, werden schließlich sogar Top-Quoten von 7,0 abgestaubt, wenn die TSG am Wochenende ihren überhaupt erst zweiten Auswärtssieg im Signal Iduna Park markiert.

 


 

Bezieht Nagelsmann letztmals die Gäste-Kabine?

Ein solcher Coup der Kraichgauer dürfte in Dortmund fortan nur noch stärkere Begehrlichkeiten bezüglich des Gäste-Trainers wecken: Dass sich der BVB angeblich für die Dienste von Julian Nagelsmann interessiert, verleiht dem direkten Duell eine ganz besondere Brisanz.

 

“Wir wollen in Dortmund noch mal alles raushauen, drei Punkte holen und dann in die Winterpause gehen.”
TSG-Mittelfeldmann Dennis Geiger

 

Dabei hatte es an Brisanz auch in der Vergangenheit nie gemangelt, wenn es zum Kräftemessen der beiden ungleichen Vereine kam. Vor allem die leidenschaftlich ablehnende Haltung des Dortmunder Anhangs heizt die Atmosphäre in den Auseinandersetzungen regelmäßig an.

 

 

Dieses Mal scheinen die Hoffenheimer allerdings schon vor dem heißen Tanz mit deeskalierenden Maßnahmen aufzuwarten: Angesichts der zuletzt häufig zu wünschen übrig lassenden Auswärts-Performance kündigen sich die Süddeutschen als erfreulich harmloser Besucher an.

Aus den auch auf den erstmaligen Abstecher in die Europa League zurückzuführenden Leistungsschwankungen hatten unlängst Abreibungen in Braga, Hamburg und Hannover resultiert – von den jüngsten neun auswärts absolvierten Pflichtspielen kehrte das Team zudem nur aus Köln siegreich zurück.

Obwohl es für den Verein im Kraichgau meist deutlich besser lief, dürfte die TSG am Samstag somit sogar als der mit größeren Selbstzweifeln behaftete Klub zu erwarten sein: Für Peter Stöger und seine Mannen könnte sich der Tabellenfünfte demnach als Aufbaugegner zur rechten Zeit erweisen.

 

About the Author

Oliver
Oliver wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben