Wettquoten 1. FC Köln vs Hertha BSC – Bundesliga Wetten 2017/18

Werden die Lichter in Köln längst dezent heruntergefahren, könnte sich das nun anstehende Heimspiel gegen die Berliner Hertha doch noch einmal zu einem Weckruf entwickeln: Zumindest die Wettanbieter ahnen am Sonntag (Anpfiff um 18:00 Uhr) eine solide Siegchance für die Geißböcke voraus.

Dabei dürfte es natürlich weniger den Qualitäten der weit abgeschlagenen Rheinländer, denn den Defiziten der Alten Dame anzulasten sein, dass die Experten den Gastgebern den ersten Dreier der laufenden Spielzeit prognostizieren.

 

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aktuell beste Quote 1. FC Köln bei Bet3000

 

Bekanntlich schleppt der Hauptstadt-Klub bereits seit längerer Zeit einen schweren Auswärts-Komplex mit sich herum; ebenso wie für den Effzeh, sprang auch für die Mannschaft von Pal Dardai im gesamten Kalenderjahr 2017 erst ein einziger Dreier in der Fremde heraus.

Folglich braucht es schon einen ziemlich guten Willen, um den Berlinern diesbezüglich einen leichten Aufwärtstrend zu attestieren, der unter Beachtung der sich zuletzt häufenden Punkteteilungen andererseits aber doch auch nicht gänzlich von der Hand zu weisen ist.

Hatten sich im Frühjahr noch zahllose Auswärtsniederlagen aneinandergereiht, kamen die Blau-Weißen in der neuen Spielzeit lediglich in Dortmund und Mainz komplett zu kurz – während es in Hoffenheim, Freiburg und Wolfsburg immerhin zu jeweiligen Unentschieden reichte.

 

Wettquoten Vergleich zu Köln vs. Hertha:

Bet365 Logo Interwetten Logo Betsafe Logo Tipico Logo Bet3000 Logo Betfair Logo William Hill Logo Betway Logo
zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter zum Anbieter
Sieg 1. FC Köln 2,50 2,40 2,50 2,40 2,60 2,50 2,50 2,60
Unentschieden 3,20 3,20 3,25 3,30 3,20 3,20 3,10 3,30
Sieg Hertha BSC 3,00 3,05 2,90 2,90 3,00 3,00 2,90 2,90

* Quoten Stand vom 24.11.2017, 14:17 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

 

Auch der Hertha droht ein heißes Frühjahr

Ärgerlicherweise erweist sich dieser minimale Aufwärtstrend als zu dünn, um die plötzlich im Olympiastadion zu beklagenden Schwächen zu kompensieren: Infolge der bröckelnden Heimstärke steht die aktuelle tabellarische Momentaufnahme recht deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Nach dem Sturz ins unterste Tabellendrittel kann es die Hertha allenfalls trösten, dass der sechs Zähler betragende Vorsprung auf den Relegationsplatz noch immer halbwegs komfortabel ist: Einen Garantieschein für einen geruhsamen Saisonausklang liefert dieses Polster aber sicher nicht.

 

“Mit 14 Punkten nach zwölf Spielen haben wir immer noch alle Möglichkeiten – aber natürlich in beide Richtungen.”
Manager Michael Preetz sieht für seine Hertha noch alle Türen offen.

 

Vor allem die jüngst das Tempo anziehenden Bremer könnten dafür sorgen, dass sich die Lage für die Hertha in den kommenden Wochen unangenehm verkompliziert. Ein Sieg in der Domstadt würde entsprechend gelegen kommen, um sich beizeiten ins gesicherte Mittelfeld abzusetzen.

Insofern mutet es aber nur wenig vielversprechend an, dass die Buchmacher den Berlinern auch im RheinEnergieStadion einen unerquicklichen Vorabend prognostizieren. Siegquoten von ca. 3,0 weisen einen Sieg beim Tabellenletzten gar als eine kleine Überraschung aus.

 


 

Noch ein paar zusätzliche Zehntel können Tipper hingegen herausschlagen, sofern es zum Abschluss des 13. Spieltages zu einer Punkteteilung kommt, während den Geißböcken eine Siegquote von nur 2,6 das Ende des historisch schlechten Saisonstarts versüßt.

 

Alles läuft gegen die Geißböcke…

Dabei lässt es sich allerdings nicht auf Anhieb nachvollziehen, worauf sich diese optimistischen Annahmen der Bookies stützen – auch vor der anstehenden Prüfung machen den Kölnern schließlich einmal mehr die typischen Probleme eines künftigen Absteigers zu schaffen.

Ist es infolge der seit über 200 Tagen währenden Sieglosigkeit um das Selbstbewusstsein angemessen schlecht bestellt, drückt den Domstädtern darüber hinaus auch noch eine sich nahezu wöchentlich verlängernde Verletztenliste auf das Gemüt.

 

 

Musste das Team zuletzt ohnehin schon auf Leistungsträger wie Jonas Hector, Marcel Risse, Dominique Heintz, Simon Zoller, Marco Höger und Christian Clemens verzichten, werden nun seit kurzem obendrein auch noch von Leonardo Bittencourt Adduktorenprobleme beklagt.

Folglich mangelt es mehr denn je an brauchbaren Spielern, denen der so dringend benötigte Aufbruch zum rettenden Ufer zuzutrauen ist: Für das noch einsatzfähige Personal fallen die Zumutungen der Englischen Wochen derweil gleich doppelt ins Gewicht.

Auch in diesen Tagen erweist es sich somit wieder einmal als ungünstig, dass ein Auftritt in der Europa League die Vorbereitungen auf ein Big-Point-Duell in der Meisterschaft stört – zumal auch der internationale Weg bislang nicht gerade von Erfolgserlebnissen gepflastert ist.

 


 

“Wir haben zwei Punkte in der Bundesliga, das ist einfach schlecht.”
Peter Stöger hat die Eckdaten der katastrophalen Hinrunde prägnant zusammengefasst.

 

Trotz der kaum noch vorhandenen Aufstiegschancen kamen die Geißböcke am Donnerstag nicht umhin, ihre besten verfügbaren Pferde gegen den FC Arsenal ins Rennen zu schicken: Ein blamabler Auftritt gegen die Gunners hätte die Stimmung schließlich noch weiter in den Keller gedrückt.

 

Herthas Schwerpunktsetzung macht sich bezahlt

Die Berliner Gäste hatten ihrerseits unter der Woche zwar sogar eine – überdies von einer Flugzeugpanne gestörte – lange Reise ins Baskenland abgerissen; dennoch liegt die Vermutung nahe, dass die Alte Dame mit diesen Strapazen etwas besser umzugehen versteht.

 

 

Immerhin wurde die Europa-League-Teilnahme von Pal Dardai von vornherein zur absoluten Nebensächlichkeit erklärt, weshalb es nun sicherlich auch Athletic Bilbao nicht mit der allerersten Auswahl des Bundesligisten zu tun bekommen hat.

Mag diese Prioritätensetzung vielen Europa-Fans unverständlich erscheinen, konnten die Berliner in der Bundesliga aber durchaus von der regelmäßigen Schonung ihrer Leistungsträger profitieren: Nach den bisherigen vier internationalen Spieltagen haben die Blau-Weißen noch keine Niederlage kassiert.

Dass es angesichts der vier eingefahrenen Unentschieden zum Abschluss Englischer Wochen auch noch zu keinem Dreier reichte, vermag die erfreuliche Bilanz dabei nur auf den ersten Blick zu trüben – immerhin war die Alte Dame zumeist bärenstarken Gegnern in die Arme gerannt.

Nachdem unter anderem bereits die Bayern und Hoffenheim in überraschende Punkteteilungen gezwungen wurden, scheint der Gedanke auf der Hand zu liegen, dass beim Träger der roten Laterne gegebenenfalls noch einmal eine entscheidende Steigerung möglich ist.

 

About the Author

Oliver

Oliver wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben