Leverkusen vs. FC Bayern Wettquoten – DFB-Pokal 2017/18

Mit jeweiligen Siegen gegen Leipzig und Dortmund haben sich die Bayern im DFB-Pokal bereits frühzeitig ihrer vermeintlich härtesten Widersacher entledigt: Das größte Stück Arbeit kommt auf die Münchener nun möglicherweise aber erst in der Leverkusener BayArena zu.

War die Rückrunde zunächst nicht ganz von der Konstanz des Herbstes geprägt, hatte die Werkself den Schalter zuletzt wieder umgelegt. Seit den beiden 4:1-Erfolgen gegen Leipzig und Frankfurt nähert sich auch der Gastgeber mit Siebenmeilenstiefeln der Königsklasse an.

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Leverkusen hofft auf den dritten Versuch!

Pünktlich zu den entscheidenden Sechs-Punkte-Spielen wurde die zuvor beklagte Ladehemmung somit in aller Gründlichkeit abgestreift.

Hatte es in vier der vorherigen sieben Partien nicht einmal zu einem Tor gereicht, bekamen die beiden unmittelbaren Konkurrenten unerbittlich die Hucke voll.

 

Wettquoten Vergleich zu Leverkusen vs. Bayern:

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Sieg Leverkusen 5,25 5,00 4,75 5,20 5,00 5,00 5,00 4,75
Unentschieden 4,00 3,80 4,10 4,00 4,20 4,00 4,20 4,20
Sieg FC Bayern 1,61 1,70 1,63 1,65 1,70 1,61 1,61 1,66

* Nach regulärer Spielzeit. Quoten Stand vom 17.04.2018, 10:53 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
 

Auf der Zielgeraden der Saison scheinen sich die Werks-Kicker demnach wieder ihrer unterhaltsamen Wurzeln zu erinnern: In der laufenden Spielzeit schritten in Sachen Torgefahr schließlich nur der BVB und – natürlich – der deutsche Rekordmeister noch entschlossener zur Tat.

Ihre noch einmal etwas größere Schlagkraft vermochten die Bayern dabei unter anderem auch schon in den direkten Bundesliga-Duellen in der Waagschale zu platzieren: Sowohl in der Allianz-Arena als auch in Leverkusen setzte sich den Spitzenreiter mit jeweiligen 3:1-Erfolgen durch.

Jenseits der nackten Zahlen hatten sich in den beiden Partien jedoch weitgehend offene Auseinandersetzungen entsponnen; insbesondere vor heimischer Kulisse durften die Werkself zum Auftakt der Rückrunde bis in die Nachspielzeit an einem Pünktchen schnuppern.

 

„Bayer ist eine Mannschaft, die Zukunft hat, die in der nächsten Saison zu den Kandidaten gehört, die Deutscher Meister werden können.“
Ab der kommenden Saison hält Jupp Heynckes auf die Werkself ganz, ganz große Stücke…

 

Kurioserweise ließ sich Bayer-Coach schon nach jener Niederlage die Hoffnung entlocken, dass es in der laufenden Saison möglichst noch einmal zu einem Wiedersehen kommt: Offenbar hatte der frühere Torjäger beim jüngsten Fehlschlag ein paar Ansatzpunkte für ein besseres Abschneiden entdeckt.

Dabei war es alles andere als eine neue Entdeckung, dass die BayArena selbst für die Bayern ein bisweilen hartes Pflaster ist: Die diversen Vorgänger von Heiko Herrlich hatten diesbezüglich schon einen ganz erstaunlichen Lauf vorzulegen gewusst.

Bevor sich die Münchener im Januar zum besagten 3:1-Erfolg mühten, hatte es vier Mal in Folge nicht zum Auswärtssieg gereicht; seit der Saison 2013/14 wurden die Süddeutschen von den Rheinländern mit drei Unentschieden sowie einer Niederlage abgespeist.

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In der jüngst vom Stapel gelassenen Verfassung ist es der Werkself sicherlich auch am Dienstag zuzutrauen, den Bayern das Leben schwer zu machen – wenngleich die Wettanbieter diesbezüglich allem Anschein nach um einiges weniger optimistisch sind:

 

icon calculatorMit einem Höchstwert von 1,7 fällt die obligatorische Münchener Siegquote in der BayArena zwar durchaus ein ganzes Stückchen höher aus.

Dennoch stellen sich die Buchmacher hier auf eine Entscheidung innerhalb der regulären Spielzeit zugunsten des großen Favoriten ein.

Sollte es für die Entscheidungsfindung hingegen auch noch die Verlängerung plus x benötigen, dürfen Tipper ihren Wetteinsatz dann bereits mit einer reichlichen „4“ multiplizieren – während die Top-Anbieter einen glatten Heimsieg sogar mit einer stolzen „5“ vor dem Komma quotieren.

 

Dass es dabei durchaus auch legitim erscheint, sich mit einer Wette auf den Außenseiter gegebenenfalls den ganz großen Gewinn zu erhoffen, ist auf die sich mit dem Näherrücken des Saisonendes wieder einmal überschlagenden Ereignisse an der Säbener Straße zurückzuführen.

 

 

Während sich Leverkusen im DFB-Pokal den ersten Titelgewinn seit einem Vierteljahrhundert erhofft, wird dem zur Debatte stehenden Cup-Finale in der Hauptstadt von den Münchenern allenfalls die Bedeutung der zweiten Geige beigemessen.

Zwar dürfte sich Jupp Heynckes zweifelsohne darüber im Klaren sein, dass es für die Neuauflage des Triple auch den berühmten „Pott“ brauchen wird – im Sinne einer endgültigen Legendenbildung hat es der angehende Pensionär jedoch vielmehr noch auf den Triumph in der Königsklasse abgesehen.

 

Stimmt der Münchener Fokus auch im Pokal?

Gegen den schon in einer reichlichen Woche anstehenden ersten Knüller gegen Real Madrid droht dann selbst ein Pokal-Halbfinale in der BayArena ziemlich abzustinken: Entsprechend wird dem FCB daran gelegen sein, die Partie so ressourcenschonend wie irgend möglich herunterzuspielen.

 

„Jupp muss Vorbild für alle sein. Doch bei allem berechtigten Respekt und Lob von meiner Seite: Wenn ich die Möglichkeit bekäme, die Bayern rauszuschmeißen, kann ich natürlich trotzdem keine Rücksicht nehmen. Keiner weiß das besser als er.“
Heiko Herrlich möchte im Halbfinale gepflegt am Denkmal von Jupp Heynckes kratzen.

 

Gleichwohl hatten bereits die letzten Wochen wieder einmal zur Genüge gezeigt, dass sich dieser verständliche Wunsch durchaus auch mit vorzeigbaren Resultaten in Einklang bringen lässt; so wurden erst am Samstag die Gladbacher Fohlen von einer Münchener B-Elf gnadenlos eingemacht (5:1).

Trotz der praktisch schon seit dem Herbst feststehenden Meisterschaft spulten die Bayern auch in den vorangegangenen Wochen und Monaten eine grundsolide Rückrunde ab – in der das Team im seltenen Bedarfsfall obendrein verlässlich an seinen Aufgaben gewachsen ist.

 

 

So hatte es sich der Tabellenführer kürzlich etwa nicht nehmen lassen, den ewigen Rivalen aus Dortmund gnadenlos vorzuführen: Der glatte 6:0-Erfolg hatte selbst zu den unmittelbaren Verfolgern einen offensichtlich kaum noch zu überbrückbaren Klassenunterschied offenbart.

Aufgrund dieser Ausnahmestellung sollte am Dienstag im Normalfall schon das richtige Mindsetting dafür Sorge tragen, dass Leverkusen erst gar keinen Fuß in die Final-Tür bekommt: Den Gastgebern dürfte somit nur die Hoffnung bleiben, dass der FCB mit seinen Gedanken bereits ganz woanders ist.

 

About the Author

Oliver
Oliver wurde schon frühzeitig als Co-Moderator einer TV-Sportsendung auf seine spätere Passion vorbereitet. Nach einer rasch gescheiterten Karriere als Fußballer und einem Abstecher in die Welt der Literaturwissenschaft hat er sich seit dem Jahr 2010 als Texter und Journalist sowohl dem Sport als auch den Sportwetten verschrieben