Wird die DFB-Auswahl ihrer riesigen Favoritenstellung gegen die Griechen gerecht, dürfte das Viertelfinale zwischen England und Italien von besonderem Interesse sein: Immerhin wird hier der potentielle Halbfinalgegner der deutschen Mannschaft gesucht. Für Jogis Truppe werden beide Mannschaften wohl ähnlich unangenehm zu bespielen sein – vor allem die jeweils starken Abwehrreihen haben bislang noch jeden Gegner vor eine große Herausforderung gestellt.
Auch im Viertelfinale könnte die Fixierung auf die Defensive einer schnellen Entscheidung im Wege stehen; die ausgeglichenen Quoten in der Dreiwegwette zeigen unmissverständlich auf, dass hier von zwei Teams auf Augenhöhe um den Aufstieg ins die Vorschlussrunde gerungen wird. Somit sollten sich bei keinem anderen Viertelfinale die Aufstiegswetten einer ähnlichen großen Beliebtheit erfreuen:
Immerhin werden hier den beiden Mannschaften mehr als nur 90 Minuten eingeräumt, um dem Gegner die entscheidende Wunde zuzufügen.
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Bei der Dreiwegwette hat die Suqadra Azzurra knapp die Nase vorn, folgerichtig werden die Italiener auch bei der Aufstiegswette mit leichten Vorteilen gesehen: Hat das Team von Cesare Prandelli am Ende das bessere Ende für sich, wird dies mit Best-Quoten von 1,85 belohnt.
Von einer Außenseiterstellung der ‚Three Lions‘ kann allerdings auch hier nicht gesprochen werden; schließlich wird der Weltmeister von 1966 auch bei den Aufstiegswetten nur haarscharf hinter dem Konkurrenten geführt. Stürmen die Engländer erstmals seit 1996 wieder in den erlauchten Kreis der vier besten europäischen Mannschaften vor, ist dies den doppelten Wetteinsatz wert.
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| England steigt auf | 1,90 | 1,95 | 1,91 | 1,90 |
| Italien steigt auf | 1,90 | 1,80 | 1,91 | 1,90 |
Wird der Sieger nicht in der regulären Spielzeit gefunden, scheint vor allem dem Team von Roy Hodgson Gefahr zu drohen: Bekanntermaßen halten Sonderschichten für die Engländer fast immer unangenehme Überraschungen bereit. Das es für die ‚Three Lions‘ im Elfmeterschießen nichts zu gewinnen gibt, hat sich schließlich fest im Bewusstsein aller Fußballfans eingebrannt – und dennoch könnte in diesem Jahr ausnahmsweise einmal alles anders sein.
Denn ausgerechnet die Lotterie vom Punkt hatte den Bayern ihr "Finale dahoam" vermiest; der FC Chelsea stellte zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt unter Beweis, dass auch ein Elfmeter-Fluch nicht von ewiger Dauer ist. In der Ukraine könnte nun auch die englische Nationalelf von dieser Erkenntnis profitieren: Immerhin haben zuletzt auch die Italiener bei der Nervenschlacht versagt. Bei der EM 2008 bedeute das verlorene Elfmeterschießen gegen Spanien das frühe Aus im Viertelfinale.